WNBL-Playoffs Review: Favoriten geben sich keine Blöße3. März 2014

Ohne große Überraschungen ist die WNBL am vergangenen Wochenende in die Playoffs gestartet. Alle acht Heimmannschaften entschieden das erste Aufeinandertreffen der Best-of-three-Serie für sich und haben nun alle Trümpfe in der Hand, sich frühzeitig für das Viertelfinale zu qualifizieren.

Deutliche Siege im Norden

Vor allem in der Playoff-Gruppe Nord waren die Außenseiter ohne jede Chance. Dank einer bärenstarken Leistung setzte sich der TSV Hagen mit 102:46 gegen BG 2000 Berlin durch. Ein so deutliches Resultat war angesichts der Ausgangslage nicht zu erwarten. Hagen (Leonie Schütter 33, Sarah Lückenotte 29, Julia Dzeko 17, Samiye Ayse Colakoglu 16) setzte sich als Gruppenzweiter in der Gruppe Nordwest durch, Berlin (Malia Hinz 10) qualifizierte sich als Gruppendritter in der Gruppe Nordost für die Runde der letzten 16.

Ähnlich deutlich setzten sich die Girls Baskets aus Braunschweig durch. Gegen die Metropolitan Baskets stand am Ende ein 94:59-Erfolg auf der Anzeigetafel. Dabei profitierten die Braunschweigerinnen (Leonie Rosemeyer 32, Flavia Behrendt 22, Theresa Simon 19, Antonia Franziska Rennspieß 10) von einer starken ersten Halbzeit, in der sie die Weichen schon früh auf Sieg gestellt haben. Für die Metropolitan Baskets punkteten Mirja Beckmann (26) und Jasmin Zimmermann (12) am besten.

Auch TuS Lichterfelde schaffte sich eine gute Ausgangsposition im Hinblick auf eine mögliche Viertelfinal-Qualifikation. Das Duell gegen den Herner TC endete 81:64. Nach einem überragenden ersten Viertel und einer 30:12-Führung ließen die Lichterfelderinnen (Satou Sabally 21, Sophie Link 16, Sina Kafka 10) nichts mehr anbrennen. Auf Seiten des Herner TC waren Jenny-Meike Strozyk (15), Maria-Angelina Sola (14) und Hannah Hahn (10) die erfolgreichsten Werferinnen.

Dank einer starken Defense haben auch die OSC Junior Panthers (Tonia Dölle 19, Cherina Kaiser 19, Annemarie Potratz 10) ihr Auftaktspiel gewonnen. Gegen ALBA Berlin, für die einzig Aliyah Konate (21) zweistellig punktete, setzte sich das Team mit 78:37 durch und ließen dabei die wenigsten Punkte aller Mannschaften der ersten Playoff-Runde zu.

Playoffs Süd: Nördlingen verpasst Sensation

Deutlich engere Spiele fanden am vergangenen Wochenende in der Playoff-Gruppe Süd statt. Zwar setzten sich am Ende alle Favoriten durch, hatten aber mit zum Teil erheblicher Gegenwehr zu kämpfen. So setzte sich das Team Mittelhessen (Luana Rodefeld 28, Henriette Gahmig 11, Laura Zdravevska 10), das die reguläre Saison als Gruppensieger der Gruppe Mitte dominiert hat, am Ende gegen den TSV Nördlingen (Anna-Maria Scherla 21, Johanna Sophie Klug 14) zwar mit 72:58 durch, lag zur Halbzeit aber mit 25:26 zurück. Erst im dritten Viertel drehte der Favorit auf und schaffte die Wende.  Auch der TSV 1880 Wasserburg schnupperte an einer Überraschung. Bei den Main Sharks konnten die Wasserburgerinnen erst im Schlussabschnitt nicht mehr mithalten und verloren mit 42:59. Erfolgreichste Werferin auf Seiten der Sharks war Franziska Riedmann (17), für Wasserburg traf Tatjana Stemmer (17) am besten.

Die mit Abstand engste Partie der ersten Playoff-Runde fand zwischen den Basket-Girls Rhein-Neckar und den Dragons Rhöndorf statt (Foto) . Trotz eines 13-Punkte-Vorsprungs vor dem letzten Abschnitt machten es die Gastgeberinnen, für die keine Spielerin zweistellig traf, im letzten Viertel nochmal spannend. Am Ende setzte sich der Favorit aber dennoch denkbar knapp mit 50:44 durch. Erfolgreichste Werferin für die Dragons war Darja Dikalenko mit 12 Puntken. Das bis dato einzig ungeschlagene Team aus Ludwigsburg setzte seine beeindruckende Serie auch in den Playoffs weiter fort. Gegen die Rhein-Main Baskets (Vanessa Roguljic 13, Leah Niederhausen 12) stand am Ende dank einer konzentrierten und konstanten Leistung ein 63:46-Sieg auf dem Papier. Für Ludwigsburg waren Lucy Reuß (19), Iva Banozic (13) und Lena Gros (13) am erfolgreichsten.

Schon am kommenden Wochenende haben die Underdogs die Chance, sich auf heimischem Boden für die zum Teil deutlichen Niederlagen zu revanchieren und die Gegnerinnen in ein entscheidendes drittes Spiel zu zwingen.

Hier die Ergebnisse im Überblick:

Playoffs Nord:

TSV Hagen 1860 – BG 2000 Berlin 102:46 (28:11)

Girls Baskets Braunschweig – Metropolitan Baskets Hamburg 94:59 (53:28)

TuS Lichterfelde – Herner TC 81:64 (48:32)

OSC Junior Panthers – ALBA Berlin 78:37 (29:13)

Playoffs Süd:

BSG Basket Ludwigsburg – Rhein-Main Baskets 63:46 (39:27)

Basket-Girls Rhein Neckar – Dragons Rhöndorf 50:44 (27:14)

Main Sharks – TSV 1880 Wasserburg 59:42 (22:16)

Team Mittelhessen – TSV 1861 Nördlingen 72:58 (25:26)

 

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