WNBL: “It´s Playoffs, Baby!”27. Februar 2014

Die WNBL geht ab dem kommenden Wochenende in die entscheidende Phase! Die Playoffs stehen auf dem Programm, eine Woche später dann auch die Playdowns. Viel Ungewissheit herrscht vor den ersten gruppenübergreifenden Duellen: Welche Gruppe ist die stärkste? Was sind die bisherigen Ergebnisse wert? … sind nur zwei Fragen, die jetzt bald beantwortet werden. Man darf sicher davon ausgehen, dass die vier Gruppensieger in ihren Duellen mit den Gruppenvierten als Favoriten gelten. Aber schon bei den Duellen der Gruppenzweiten mit den Gruppendritten fällt eine Einschätzung enorm schwer. Gespielt wird nach dem Modus “best of three”, wobei das nach der Vorrunde besser platzierte Team in einem entscheidenden dritten Spiel Heimrecht besitzt. Blicken wir nun auf die einzelnen Begegnungen.

Im Playoff-Bereich Nord treffen die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (1. Nordost, 11:1) auf die Metropolitan Baskets Hamburg (4. Nordwest). Die Gruppe Nordwest wurde insgesamt als die am ausgeglichensten besetzte Gruppe eingeschätzt, während die Gastgeberinnen immer dann, wenn sie in voller Besetzung antreten konnten, die meisten Spiele ungefährdet gewinnen konnten. Hamburg galt zu Beginn der Saison bei vielen Trainer/innen sogar als Mitfavorit auf den WNBL-Titel, hat sich aber bisher noch nicht konstant von einer starken Seite gezeigt. Dennoch, die Basket-Girls werden auf der Hut sein. Die OSC Junior Panthers (1. Nordwest, 11:1) treffen auf ALBA Berlin (4. Nordost, 6:6) und haben nahtlos an die starke Vorjahressaison anknüpfen können (WNBL-Vize). Beide Topspiele gegen den TSV Hagen 1860 wurden gewonnen, es gab lediglich einen Ausrutscher gegen Oberhausen. Ein solcher scheint auch gegen die Albatrosse zumindest nicht unmöglich, aber insgesamt wird mit einem Einzug der Panthers ins Viertelfinale gerechnet.

Mit dem TuS Lichterfelde (2. Nordost, 10:2) und dem Herner TC (3. Nordwest, 7:5) treffen zwei erfolgreiche Nachwuchsprogramme aufeinander. Die Berlinerinnen standen dem Primus aus Braunschweig-Wolfenbüttel in kaum etwas nach und dürften in Top-Besetzung nach wie vor ein Kandidat für das Top4 und damit favorisiert sein. Herne “schwankte” etwas durch die Saison, ganz starke und eher schwächere Leistungen wechselten sich häufig ab. Titelverteidiger TSV Hagen 1860 (2. Nordwest, 9:3) tritt gegen die BG 2000 Berlin (3. Nordost) an und wird sich auch weiterhin auf die Leistungen von WNBL-Topscorerin Leonie Schütter stützen. Die BG 2000 kam mit ausgeglichener Bilanz (6:6) aufgrund des besseren direkten Vergleiches mit ALBA Berlin auf Rang 3 und hat nichts zu verlieren.

Auf den ersten Blick scheinen alle Duelle im Playoff-Bereich Süd offener als die im Norden. Eine Ausnahme bildet wohl das Aufeinandertreffen der einzig ungeschlagenen Mannschaft der BSG Basket Ludwigsburg (1. Süd, 12:0) mit den Rhein-Main Baskets (4. Mitte, 8:6). Zu souverän sind die Ludwigsburgerinnen bisher durch die Saison gekommen, als dass man ihnen ein Ausscheiden in der ersten Playoff-Runde zutrauen würde. Das werden die Vorjahresdritten aus Langen und Hofheim sicher anders sehen. Nach eigener Aussage nur als “Außenseiter” gehen die Main Sharks (2. Mitte, 11:3) in die Spiele gegen den TSV 1880 Wasserburg (3. Süd, 7:5). Was beim erfolgreichen Liganeuling etwas nach Understatement aussieht, hat bei einem genauen Blick auf die jeweiligen Kader möglicherweise aber durchaus Berechtigung. Der Heimvorteil könnte den Ausschlag geben.

Beim Team Mittelhessen (1. Mitte, 12:2) wird viel davon abhängen, ob man in der ersten Runde gegen den TSV 1861 Nördlingen (4. Süd, 5:7) jeweils in Bestbesetzung antreten kann. Priorität für einige Leistungsträgerinnen (Luana Rodefeld, Laura Zdravevska) hat derzeit die 2. DBBL mit den Bender Baskets Grünberg. Das könnte eine kleine Chance für die Nördlingerinnen sein. Mit dem Rückenwind eines Erfolges gegen die Mittelhessinnen nimmt der Vorjahresvierte Dragons Rhöndorf (3. Mitte, 10:4) die Begegnungen mit den Basket-Girls Rhein-Neckar (2. Süd, 9:3) in Angriff. Wenn die Basket-Girls ihre Stärke unter den Körben ausspielen können, wird es ganz schwer für die Dragons. Die wiederum setzen auf eine recht ausgeglichen besetzte und somit nur schwer auszurechnende Formation. Nichts Genaues weiß man nicht, und das gilt ganz besonders für dieses Duell.

Übersicht erste Spiele der WNBL-Playoffs

Playoff Nord
So., 2. März 2014, 12.00 Uhr:  Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – Metropolitan Baskets Hamburg (Sporthalle Alte Waage, Braunschweig)
So., 2. März 2014, 12.00 Uhr: TuS Lichterfelde – Herner TC (Carl-Schumann-Sporthalle)
So., 2. März 2014, 12.00 Uhr: OSC Junior Panthers – ALBA Berlin (OSC-Halle A)
So. 2. März 2014, 14.00 Uhr: TSV Hagen 1860 – BG 2000 Berlin (Öwen-Witt-Halle)

Playoff Süd
So., 2. März 2014, 12.00 Uhr: Basket-Girls Rhein-Neckar – Dragons Rhöndorf (ISSW alt)
So., 2. März 2014, 12.00 Uhr: Main Sharks – TSV 1880 Wasserburg (Feggrube)
So., 2. März 2014, 12.00 Uhr: Team Mittelhessen – TSV 1861 Nördlingen (Sporthalle G.-Gaßmann-Stadion, Marburg)
So., 2. März 2014, 12.30 Uhr: BSG Basket Ludwigsburg – Rhein-Main Baskets (Rundsporthalle)

Auf der Fotocollage sind die vier Topscorerinnen der Vorrundenersten zu sehen: von links Leonie Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel), Luana Rodefeld (Team Mittelhessen), Cherina Kaiser (OSC Junior Panthers), Lena Gros (BSG Basket Ludwigsburg).

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