WNBL: Die Zwischenbilanz25. Februar 2014

Die reguläre Saison in der WNBL ist gespielt. 16 Teams haben sich für die Playoffs qualifiziert und kämpfen um den Meistertitel, zwölf Mannschaften müssen um den Klassenverbleib bangen. Doch schon die bisherigen Spiele zeigten, dass kaum ein Team vor bösen Überraschungen und dramatischen Spielen gefeit ist. Am kommenden Wochenende beginnen die Playoffs, eine Woche später die Playdowns.

Einzig BSG Basket Ludwigsburg kam von den 29 teilnehmenden Teams ungeschlagen durch die Gruppenphase. Das Team von Coach Cäsar Kiersz gewann alle zwölf Spiele in der Gruppe Süd, musste sich aber einige Male strecken, um die weiße Weste zu wahren. So auch in den abschließenden beiden Spielen gegen den TSV 1861 Nördlingen und gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar, die jeweils nur knapp gewonnen wurden. Dass die Gruppenphase kein Spaziergang war, zeigt auch die Tatsache, dass Ludwigsburg von den vier Gruppensiegern der WNBL trotz der beeindruckenden Siegesserie die schlechteste Korbdifferenz aufzuweisen hat.

Ebenfalls in die Playoffs aus der Gruppe Süd sind die Basket-Girls Rhein-Neckar, der TSV 1880 Wasserburg und der TSV 1861 Nördlingen. Letzterer hat die Qualifikation durch reine Nervenstärke geschafft. Im vorletzten Spiel der Gruppenphase gegen die TS Jahn München ging es nämlich um den letzten noch freien Platz in den Playoffs. Nördlingen hatte schon das Hinspiel in München knapp gewonnen, brauchte aber einen erneuten Erfolg gegen den direkten Konkurrenten, um sich für die Runde der letzten 16 zu qualifizieren. Und tatsächlich gelang dem Team von Coach Michael Reithmeir vor eigenem Publikum der entscheidende Sieg.

Ähnlich spannend ging es in der Gruppe Mitte zu. Das Team Mittelhessen, die Main Sharks und die Dragons Rhöndorf hatten sich frühzeitig für die Playoffs qualifiziert, die Entscheidung um den letzten Playoff-Platz fiel zwischen den Rhein Main Baskets und der SG Weiterstadt. Allerdings war Weiterstadt vor dem abschließenden Spiel auf einen Patzer des direkten Konkurrenten im Heimspiel gegen das Team Oberfranken angewiesen. Den Gefallen taten ihnen die Rhein-Main Baskets aber nicht und sicherten sich so den letzten Platz für die Runde der letzten 16. Dort treffen die Top 4 der Gruppe Mitte auf die ersten vier Mannschaften der Gruppe Süd. Der SG Weiterstadt, den Rhein Girls Baskets, dem Team Oberfranken aus der Gruppe Mitte, sowie der TS Jahn München, den Pfalz Towers und dem USC Freiburg aus der Gruppe Süd bleibt nur der Gang in die Playdowns.

Als einziges Team ohne Punktgewinn in der gesamten WNBL steht in der Gruppe Nordwest die BG ´89 Rotenburg/Scheeßel da. Allerdings war das Team nicht in allen Spielen chancenlos. Beispielsweise im Heimspiel gegen evo New Basket Oberhausen oder beim TSV Hagen 1860 hielt das Team von Christian Greve gut mit. Die Playoff-Tickets machten allerdings in der Gruppe Nordwest andere unter sich aus. Die OSC Junior Panthers und der TSV Hagen 1860 qualifizierten sich frühzeitig und relativ ungefährdet. Vor dem abschließenden Spiel hatten allerdings noch drei Teams die Chance, in die Top 4 hinein, beziehungsweise aus den Top 4 herauszurutschen. Im Endeffekt behielten aber der Herner TC und die Metropolitan Baskets Hamburg die Nerven und nutzten ihre bessere Ausgangsposition. Die Metropol Girls, evo Basket Oberhausen und die BG´89 Rotenburg/Scheeßel müssen in die Playdowns.

In der Gruppe Nordost standen die vier Playoff-Teilnehmer schon vor dem letzten Spieltag fest. Die Girls Basket Braunschweig-Wolfenbüttel, der TuS Lichterfelde, die BG 2000 Berlin sowie ALBA Berlin komplettieren das Teilnehmerfeld der besten 16 Mannschaften. Den ChemCats Chemnitz, den SV Halle Junior Lions sowie dem Team Göttingen bleibt der Gang in die Playdowns.

Die mit Abstand beste Werferin der Gruppenphase war Leonie Schütter (Foto) vom TSV Hagen 1860. Die U16-Nationalspielerin erzielte in zwölf Spielen insgesamt 388 Punkte und kommt damit auf einen überragenden Punkteschnitt von 32,3 Punkten pro Spiel. Auf dem zweiten Platz mit insgesamt 345 Punkten und einem Schnitt von 28.8 Punkten pro Partie landete Ronja Spießbach. 47 Prozent aller Punkte der evo New Basket Oberhausen gingen auf das Konto der 16-Jährigen. Den dritthöchsten Schnitt weist Satou Sabally vom Tus Lichterfelde auf. 195 Punkte in neun Spielen bedeuten einen Punkteschnitt von 21,7 Zählern pro Begegnung.

 

Die TOP 25-Korbjägerinnen der WNBL-Gruppenphase:

Leonie Schütter (TSV Hagen 1860)

Ronja Spießbach (evo NB Oberhausen)

Satou Sabally (TuS Lichterfelde)

RangNameTeamPunkte absolutSpielePunkteschnitt
1Leonie SchütterTSV Hagen 18603881232,3
2Ronja Spießbachevo NB Oberhausen3451228,8
3Satou SaballyTuS Lichterfelde195921,7
4Svenja NolteBG ´89 Rotenburg/Scheeßel84421
5Edda SchmidtBG ´89 Rotenburg/Scheeßel2421220,2
6Luana RodefeldTeam Mittelhessen173919,2
7Fine BöhmkeChemCats Chemnitz2101119,1
8Annika KüperMetropol Girls131718,7
8Aliyah KonateALBA Berlin2241218,7
8Patricia BroßmannTuS Lichterfelde56318,7
11Anna LappenküperHerner TC2091217,4
12Maria-Angelina SolaHerner TC1901117,3
13Jasmin ZimmermannMetropolitan Baskets Hamburg1861116,9
14Neele SteinortPfalz Towers1991216,6
15Johanna KlugTSV 1861 Nördlingen1611016,1
16Jazmin-Alexis BennBG 2000 Berlin1901215,8
17Antonia ReinickeSV Halle Junior LIONS125815,6
18Anna-Maria FuchsTSV 1880 Wasserburg1851215,4
19 Johanne GröningChemCats Chemnitz44314,7
20Leonie RosemeyerGirls-Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel1591114,5
21Hannah NeisTuS Lichterfelde1731214,4
21Cherina KaiserOSC Junior Panthers1731214,4
23Sarah LückenotteTSV Hagen 18601711214,2
23Merle WiehlTeam Göttingen1561114,2
25Svea TiggesOSC Junior Panthers99714,1

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