Weiss begrüßt Änderungen im FIBA-Kalender11. November 2012

Der Basketball-Weltverband FIBA hat auf seiner Central Board Sitzung in Kuala Lumpur, Malaysia wichtige Änderungen für die internationalen Basketball-Wettbewerbe beschlossen. So wird das Teilnehmerfeld bei Weltmeisterschaften nach den Titelkämpfen 2014 in Spanien von 24 auf 32 Teams ausgeweitet. Bei der Central Board Sitzung in Malaysia, an der auch DBB-Präsident Ingo Weiss teilnahm, wurden zudem Änderungen im Zeitplan für Welt- und Europameisterschaften beschlossen.

Nach der neuen Regelung wird die übernächte Weltmeisterschaft somit 2019 stattfinden und danach wie gewohnt alle vier Jahre ausgetragen. Kontinentale Turniere – und damit auch die für Deutschland relevanten Europameisterschaften – werden beginnend von 2017 an nur noch alle vier Jahre ausgespielt. Die nächste EuroBasket findet im kommenden Jahr in Slowenien statt, 2015 ist die Ukrainer Gastgeber der Europameisterschaft.

Die Qualifikationsphase für eine Weltmeisterschaft soll sich durch die Saison ohne Großereignis nun über zwei Jahre erstrecken. Die Nationalteams werden dabei in zwei Divisionen mit Gruppen zu drei oder vier Teams aufgeteilt und spielen in einem System mit Aufstieg und Relegation. Die Teilnehmer für die Olympischen Spiele 2020 werden durch die WM 2019 und vier Qualifikationsturniere bestimmt.

Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes, begrüßt die Änderungen des Wettbewerbssystems und des Zeitplans: „Wir haben nach sehr guten und konstruktiven Diskussionen strategisch wichtige Entscheidungen für den Basketball getroffen. Durch die Änderungen wird die Weltmeisterschaft als Veranstaltung aufgewertet; das ist ein wichtiger Schritt, um unsere Sportart auch im Vergleich zu anderen Sportarten zu positionieren.“

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