U20-Herren holen Platz 729. Juni 2014

Die U20-Nationalmannschaft der Herren hat sich mit einem Sieg vom internationalen Turnier in der Türkei verabschiedet. Das Team von Bundestrainer Frank Menz sicherte sich mit einem 66:59 (12:16, 14:16, 15:18, 26:9) Erfolg gegen Polen Platz 7. Bester Scorer für das DBB-Team war Ismet Akpinar mit 17 Punkten. Am 08. Juli beginnt für die Mannschaft die Europameisterschaft, die am 20. Juli endet.

Frank Menz schickte Maximilian Ugrai, Stefan Ilzhöfer, Ismet Akpinar, Max Merz  und Johannes Joos zu Beginn in die Partie. Nach knapp zwei Minuten brachten Joos und Ugrai das DBB-Team mit 4:0 in Führung, ehe auch die Polen erfolgreich zum Abschluss kamen. Nach einem erfolgreichen Dreier durch Akpinar wurden die Polen stärker und eroberten Mitte des ersten Viertels die Führung (11:9). Deutschland hatte Probleme mit der Pressverteidigung und ließ sich zu Fehlern hinreißen. Polen baute den Vorsprung auf 14:9 aus. Trotz solider Reboundarbeit ließen die ING-DiBa-Korbjäger zu viele Chancen aus und musste mit einem 12:16 Rückstand ins zweite Viertel.

Die Anfangsphase gehörte den Polen, die nach etwas mehr als zwölf Minuten mit 21:15 in Front lagen, ehe Frank Menz seine Männer zur Auszeit bat. Robin Jorch konnte danach auf 17:21 verkürzen. Jorch traf auch kurz darauf zum 20:23, doch die Polen erzielten im Gegenzug das 20:26 (15. Min.). In der Folge taten sich beide Teams schwer, zum Abschluss zu kommen. Die deutsche U20 verhinderte jetzt besser die Penetration der Polen, in der Offensive kam jedoch nichts Zählbares heraus. In der 17. Minute traf Max Merz mit einem schönen Floater zum 24:26. Damit läutete er intensive Schlussminuten ein, in denen beide Teams erfolgreich zum Abschluss kamen (26:30, 29. Min.) und hart verteidigten. Frank Menz trommelte seine Männer 90 Sekunden vor der Halbzeit nochmal zusammen, jedoch ohne Erfolg. Mit 26:32 ging es in die Halbzeitpause.

Mit einem Dunking eröffneten die Polen das dritte Viertel und legten zum 36:26 nach (22. Min.). Im Gegenzug war Ismet Akpinar erfolgreich. Nach dem 30:36 (24. Min.) durch Niklas Geske nahm Polen eine Auszeit, doch Deutschland blieb am Drücker und kam durch Thiemann, Lockhart und Baues auf 36:38 heran (27. Min.). Eine Minute später ging das DBB-Team sogar mit 40:39 in Führung, diese eroberte Polen durch einen Dreier jedoch wieder zurück und erhöhte bis zum Ende des Viertels sogar auf 40:50.

Im letzten Spielabschnitt hatten die Deutschen das Momentum zunächst auf ihrer Seite und verkürzten durch Akpinar und Baues auf 45:50 (32. Min.). Zwei Ballverluste brachten Polen auf die Anzeigetafel (45:55 , 34. Min.). Auszeit Deutschland, das dann durch Thiemann das 49:56 erzielte. In der 35. Minute war es Kevin Bryant, der zum 52:56 verkürzte. Nach Punkten von Ilzhöfer war das DBB-Team wieder im Rennen und konnte sich durch Ismet Akpinar mit der 57:56 Führung belohnen (37. Min.). In einer hektischen Schlussphase erhöhte Deutschland nach erfolgreichem Fastbreak durch Bryant auf 59:56 (39. Min.). Nach zwei verpassten Freiwürfen von Thiemann glich Polen 60 Sekunden vor dem Ende zum 59:59 aus. Ismet Akpinar zeigte keine Nerven und traf von Downtown (62:59) und zwang Polen, eine Auszeit zu nehmen. Die Osteuropäer verfehlten ihren Wurf und schickten Akpinar an die Linie, wo dieser auf 64:59 erhöhte. Deutschland war beim letzten Angriff Polens wachsam. Max Merz mit dem Steal und Kevin Bryant setzte den Schlusspunkt per Dunking. Mit dem 66:59 Erfolg sicherte sich das DBB-Team den siebten Platz in Istanbul und tankte Selbstvertrauen für die anstehende Europameisterschaft.

Das sieht auch Frank Menz so: “Wir haben in den letzten 24 Tagen 15 Spiele absolviert und hatten einige Reisestrapazen zu überstehen. Das haben die Jungs sehr gut gelöst und konzentriert gearbeitet. Umso erstaunlicher ist nach der großen Belastung, dass wir heute im letzten Viertel nochmal so zulegen konnten. Wir sind alle sehr zufrieden mit dem Ausgang. Keiner hat sich verletzt, wir haben Selbstvertrauen getankt und in der Crunch-Time Ruhe bewahrt und die richtigen Entscheidungen getroffen und am Ende verdient gewonnen. Wir haben uns durchgebissen und die Bank hat großartige Arbeit geleistet. Natürlich gibt es noch ein paar Baustellen, an denen wir bis zur Europameisterschaft arbeiten müssen. Das werden wir in den kommenden Tagen in Angriff nehmen. Wir werden die Rotationen in der Defense verbessern und Setplays einstudieren. Und dann müssen wir innerhalb von drei Tagen Malik Müller integrieren, der dann aus den USA zu uns stößt. Er wird uns aber sicher weiterhelfen.”

Für Deutschland spielten:

Ismet Akpinar (ALBA Berlin, 17), Helge Baues (Eisbären Bremerhaven, 6), Kevin Bryant (Sunrise Christian Academy Kansas/USA, 7), Niklas Geske (Iserlohn Kangaroos/Phoenix Hagen, 6), Johannes Joos (BBA Ludwigsburg/MHP Riesen Ludwigsburg, 2), Robin Jorch (RSVE Teltow/Kleinm./Stahnsdorf, 7), Konstantin Kovalev (ALBA Berlin, dnp), Dominic Lockhart (Baskets Akademie Weser-Ems/EWE Baskets Oldenburg, 4), Kenneth Ogbe (University of Utah/USA, dnp), Johannes Thiemann (Brose Baskets/FC Baunach, 6), Maximilian Ugrai (s.Oliver Basketball Akademie Würzburg, 7), Stefan Ilzhöfer (Fraport Skyliners, 2), Max Merz (Fraport Skyliners, 2).

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