U20-Damen verlieren gegen Ungarn21. Juni 2013

Seit 14. Juni trainieren die U20-Damen bereits gemeinsam in Kienbaum und die Strapazen der vergangenen Woche waren der Mannschaft im Spiel gegen die Ungarinnen heute anzumerken. Mit 59:77 (18:15, 8:28, 19:16, 14:18) haben die ING-DiBa-Korbjägerinnen das Testspiel verloren, bekommen aber bereits morgen die Chance der Widergutmachung. Um 16 Uhr spielen die Damen erneut gegen Ungarn, dann vor Publikum in der Lilli-Henoch-Halle im Sportforum Hohenschönhausen.

Für das DBB-Team liefen zu Beginn Lena Gohlisch, Laura Hebecker, Katharina Müller, Anna Heise und Ilka Hoffmann auf, die schnell ihren Rhythmus fanden und sich bis zur Mitte des ersten Viertels auf 13:5 absetzen konnten. In der Folge blieb der Abstand gleich. Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels stand es 14:6, eine Minute später 16:8. Carla Bellscheidt (Foto rechts) steuerte fünf Punkte von der Bank bei. Nach einer Auszeit gelang den Ungarinnen ein Lauf, der sie bis auf 18:15 am Ende des Viertels heranbrachte.

Die zweiten zehn Minuten begannen, wie die ersten geendet hatten – mit zwei Punkten der Gäste zum 18:17. Die deutsche Mannschaft zeigte Wirkung, vergab in der Folge einen Korbleger und einen Dreier, im Gegenzug erzielten die Ungarn die 20:18 Führung. Insgesamt starteten die DBB-Damen mit 0:6 Würfen aus dem Feld, ehe Müller (Foto mitte) zum 20:20 traf (12. Min). In den nächsten Minuten leisteten sich die Schützlinge von Harald Janson viele Fehler auf beiden Enden des Feldes und Ungarn konnte sich bis auf 31:22 absetzen (14. Min). Die Wurfquote sank auf deutscher Seite auf 30%. Zur Mitte des zweiten Viertels stand es 24:35. Die DBB-Damen fanden in der Offensive nicht statt und kassierten hinten weitere Körbe (26:41, 18. Min). Gerade im Eins-gegen-Eins präsentierte sich Ungarn besser. Mit 26:43 ging es in die Halbzeitpause.

Drittes Viertel, gleiches Spiel. Wieder erwischten die Ungarinnen den besseren Start. Nach knapp drei Minuten lag die deutsche U20 mit 26:49 zurück. Die Wurfquote war unter die 30% Marke gefallen, die der Ungarinnen auf 66% gestiegen. Von jenseits der Drei-Punkte-Linie hatten die DBB-Damen keinen ihrer acht Würfe getroffen. Nach fünf Minuten stand es 28:53. In der Folge zeigten die U20-Damen dann ihren Kampfgeist und Defense-Qualitäten. Bis auf 38:55 kamen sie wieder heran (28. Min). Hebecker und Bradaric verwandelten die ersten Dreier und mit 45:59 ging es ins letzte Viertel.

Das Team von Harald Janson begann aggressiv und erzielte die ersten Punkte, leistete sich dann aber zwei Ballverluste in Folge. 51:64 nach drei Minuten. Nach einer Auszeit musste das Team jedoch zwei schnelle Treffer zum 51:69 hinnehmen und leistete sich einen weiteren Ballverlust. Vier Minuten vor dem Ende der Partie zog Ungarn dann wieder auf 20 Punkte weg (51:71). Vier Punkte von Levke Brodersen brachten das DBB-Team auf 56:71 heran, doch das Spiel konnte nicht mehr gedreht werden. Mit 59:77 verliert die Mannschaft von Harald Janson den ersten Test gegen Ungarn.

Der Trainer bleibt trotzdem optimistisch: „Wir haben die Partie im zweiten Viertel verloren, konnten das Spiel sonst aber offen gestalten. Wir müssen noch an unserer Wurfauswahl arbeiten. Heute haben wir 57 Schüsse genommen und nur 21 davon getroffen. Ein Spiel wie dieses gegen einen Mitaufsteiger zeigt uns, vor welch großer Herausforderung wir in diesem Sommer stehen. In den nächsten beiden Spielen gegen Ungarn wollen wir uns jetzt stetig verbessern.“

Für Deutschland spielten:
Carla Bellscheidt (BBZ Opladen, 10), Lena Bradaric (TuS Bad Aibling Fireballs, 8), Levke Brodersen (TV Saarlouis Royals, 5), Elisabeth Dzirma (Bender Baskets Grünberg, 1), Lena Gohlisch (Berlin Baskets/ASV Moabit Berlin, 6), Laura Hebecker (SV Halle LIONS, 10), Anna Heise (University of Maine/USA, 7), Ilka Hoffmann (Eisvögel USC Freiburg, 4),  Isabell Meinhart (Bender Baskets Grünberg), Mary Ann Mihalyi (Chemcats Chemnitz), Katharina Müller (Herner TC, 8), Caroline Van der Velde (Herner TV).

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