U18-Mädchen schlagen Schottland23. August 2013

Es war für Deutschland der 4. Sieg im 4. Spiel der Platzierungsgruppe. Mit einem 78:53 (18:13, 20:18, 13:14, 27:8) setzte sich das Team von Bundestrainer Stefan Mienack bei der Europameisterschaft in Miskolc deutlich gegen den Gruppenletzten Schottland durch. Der Erfolg lag vor allem an einer Spielerin, an Noemie Rouault. Die Berlinerin war mit 30 Punkten beste Schützin. Zusammen mit ihrer Teamkollegin Ama Degbeon (24 Punkte) trug sie damit entscheidend zum Sieg bei.

Deutschland startet konzentriert. Bereits nach 2:30 Minuten steht es 6:3. Gleich von Anfang an zeigt Rouault, warum sie auf Platz zwei der Rebound- und Punktewertung bei der EM liegt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits 4 Punkte und 2 Rebounds auf ihrem Konto. Schottland fiel vor allem durch eine schlechte Wurfquote auf. Deutschland wirkte präsenter und ging mit einem soliden Fünf-Punkte-Vorsprung in die Viertelpause.

Beide Teams starten mit zu vielen Stockfehlern nervös ins zweite Viertel. Die Mannschaft von Bundestrainer Mienack vergibt selbst Würfe aus der Nahdistanz. Schottland kommt durch Thompsen bis auf ein Punkt ran (23:22, 5:00 Min), ehe Rouault und Heck wieder den alten Abstand herstellen können (28:22, 6:00 Min). Deutschland verwirft in dieser Phase zu viele Bälle, bleibt allerdings immer wieder durch die Offense-Rebounds von Rouault im Spiel. Allein sie und Ama Degbeon erzielten vor der Halbzeit 31 der 38 deutschen Punkte.

Nach dem Seitenwechsel zeigen beide Teams weiter Unsicherheiten, wobei der DBB-Nachwuchs etwas bissiger in den Zweikämpfen wirkte und sich so weiterhin deutlich mehr Rebounds holte. Allerdings entscheidet Schottland durch zu viele Turnovers (16) und eine schwache Dreipunktquote (0 von 11) sogar das 3. Viertel für sich (13:14).

Doch auf das Duo Degbeon/Rouault ist weiterhin Verlass. Im letzten Viertel bringen sie ihr Team entscheidend auf Abstand. So treffen die DBB-Korbjägerinnen am Sonntag (18.15 Uhr) im Spiel um Platz 9 auf das Team aus Estland.

 

Für Deutschland spielten:
Alexandra Wilke (ChemCats Chemnitz), Nele Aha (ASC 46 Göttingen), Anneke Schlüter (USC Freiburg, 9), Chantal Neuwald (TSV Hagen 1860, 3), Cynthia Homburger (MTV München), Paulina Körner (SG Köln 99ers / Rhein Girls Baskets, 2), Maj Vom Hofe (BG 74 Göttingen), Julia Heck (USC Freiburg, 5), Noemie Rouault (BG Zehlendorf / ASV Moabit, 30 Pkt. / 14 Reb.), Lisa Janko (TV Langen, Rhein-Main-Baskets, 5), Alina Hartmann (DJK Brose Bamberg), Ama Degbeon (TSV Grünberg, 24).

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vlnr.
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