U18-Mädchen schlagen Rumänien22. August 2013

Nachdem Österreich am späten Dienstagabend keine Schützenhilfe mehr leistete, spielt die U18-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes (DBB) bei der B-Europameisterschaft in Ungarn jetzt nur noch um die Plätze 9-18. Heute stand das erste Spiel des unteren Klassements gegen die Auswahl Rumäniens an. Deutschland konnte sich mit 78:61 (21:11, 14:18, 24:15, 19:17) durchsetzen. Beste Werferin für Deutschland war einmal mehr Noemie Rouault (24 Punkte). Weiter geht es morgen Abend mit der Partie gegen das bisher noch sieglose Schottland.

Nach drei (!) spielfreien Tagen war es nicht leicht für die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack, gegen die unbequem zu spielenden Rumäninnen einen offensiven Rhythmus zu finden. Doch auf die Defense konnte man sich verlassen, sodass trotz magerer Wurfquote eine frühe Führung verzeichnet wurde (10:2, 5. Min., 6 Punkte an der Freiwurflinie). Als Maj Vom Hofe (Foto) und Ama Degbeon nach sieben Minuten zum 16:7 trafen, hatte man den Gegner bereits zu vier Ballverlusten gezwungen. Die DBB-Mädchen zeigte Biss und genau die richtige Einstellung, um die Enttäuschung der Vorrunde zu verdrängen.

Deutschland hatte zunächst auch im zweiten Spielabschnitt die Kontrolle über die Partie (27:16, 13. Min., Dreier Schlüter). Der früh herausgespielte Vorsprung hatte kontinuierlich Bestand (31:20, 17. Min.). Aber ganz abschütteln ließen sich die Rumäninnen nicht. Im Gegenteil, bis zur Halbzeitpause nutzten sie ein Nachlassen der ING-DiBa-Korbjägerinnen aus (35:29).

Nach 23 Minuten hatten die DBB-Mädchen den “Mini-Betriebunfall” repariert (44:32). Die gute Freiwurfquote und die leichte Reboundüberlegenheit der Deutschen waren in erster Linie dafür verantwortlich, dass Rumänien auf Distanz gehalten wurde (48:39, 26. Min.). Nach einem erneuten Zwischentief brachte ein Dreier von Aha die DBB-Auswahl wieder auf Kurs (55:44, 29. Min.). 59:44 hieß es nach 30 Minuten, die Vorentscheidung schien gefallen.

Die ersten zehn Punkte des Schlussviertels erzielte allerdings der Gegner, Deutschland leistete sich einmal mehr eine Schwächephase (59:54, 35. Min.). Gar nichts lief mehr zusammen im deutschen Spiel, erst nach fünf Minuten gelangen die ersten Punkte durch Nele Aha. Das DBB-Team “befreite” sich aber wieder (65:56, 36. Min.) und ließ sich den Sieg auch in den letzten Minuten nicht mehr nehmen. “Wir freuen uns natürlich über den Sieg, mit dem wir die Chance haben, das Spiel um den 9. Platz zu erreichen. Mitte des dritten Viertels sind wir konstanter geworden und haben mit Teamdefense die beste Spielerin der Rumäninnen unter Kontrolle bekommen”, meinte Mienack anschließend.

Für Deutschland spielten:

Alexandra Wilke (ChemCats Chemnitz), Nele Aha (ASC 46 Göttingen, 13), Anneke Schlüter (USC Freiburg, 9), Chantal Neuwald (TSV Hagen 1860, 5), Cynthia Homburger (MTV München, 2), Paulina Körner (SG Köln 99ers / Rhein Girls Baskets, 3), Maj Vom Hofe (BG 74 Göttingen, 2), Julia Heck (USC Freiburg, 3), Noemie Rouault (BG Zehlendorf / ASV Moabit, 24/12 Rebounds), Lisa Janko (TV Langen, Rhein-Main-Baskets, 2), Alina Hartmann (DJK Brose Bamberg), Ama Degbeon (TSV Grünberg, 15/13 Rebounds).

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