U18-Mädchen schlagen Österreich18. August 2013

Die deutsche U18-Mädchen-Nationalmannschaft hat „ihre Hausaufgaben“ erledigt und die Forderung des Bundestrainers Stefan Mienack umgesetzt. Im heutigen Spiel gegen Nachbarn Österreich erarbeitete sich das DBB-Team einen  58:50(14:15, 21:12, 13:11, 10:12) Erfolg. Beste Schützin war einmal mehr Noemie Rouault mit 21 Punkten. Trotz des Sieges hat die Mannschaft die Zwischenrunde nicht erreicht und spielt jetzt um die Plätze 9-18. Nächster Gegner ist Rumänien.

Mit Nele Aha, Anneke Schlüter, Maj vom Hofe, Noemie Rouault (Foto) und Ama Degbeon startete die deutsche Mannschaft in die Partie, in der gleich der erste Angriff von Erfolg gekrönt war. Rouault traf nach zwei Sekunden zum 2:0. Die erwünschte Sicherheit brachte der Treffer nicht. Österreich ging nach drei Minuten mit 5:2 in Führung, zwei Minuten später mit 9:2. Erst gegen Mitte des ersten Viertels kamen die ING-DiBa-Korbjägerinnen durch Degbeon und Janko auf 7:9 heran (4. und 5. Min.). Beide Teams leisteten sich phasenweise zahlreiche Fehler. Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels stand es 12:13, nach zehn Minuten 14:15 aus deutscher Sicht.

Schlüter und Rouault sorgten zu Beginn des zweiten Viertels für die Führung des DBB-Teams (17:15, 12. Min.). Sicherheit brachte es noch nicht. Österreich kam wieder heran und ließ nicht locker. Punkte von Aha und Schlüter konterten die Österreicherinnen. Nach 15 Minuten stand es 24:20. Immerhin stand Deutschland besser in der Verteidigung, erarbeitete sich viele zweite Versuche und wurde aggressiver. Die Folge war eine 28:23 Führung (17.Min.). Sechs Punkte durch Noemie Rouault brachten die 35:27 Halbzeit-Führung.

Auch die zweite Hälfte bleibt umkämpft

Die zweite Spielhälfte begann auf beiden Seiten durchwachsen, mit vielen Ballverlusten und einer schlechten Wurfquote. Nach zwei Minuten lag Deutschland mit 38:31 in Front, blieb dann aber drei Minuten ohne Korberfolg. Erst an der Freiwurflinie gelangen Degbeon Zählbares (40:36, 26. Min.). Rouault sorgte mit vier Punkten für eine etwas komfortablere Führung (44:36, 27. Min.). Bis zum Ende des dritten Viertels erarbeiteten sich die DBB-Mädchen eine zehn Punkte-Führung (48:38).

Sicherheit und Stabilität brachte diese aber zu Beginn des letzten Spielabschnittes nicht. Österreich kam auf 48:43 heran (33. Min.). Das deutsche Team hatte komplett den Rhythmus verloren und erzielte fünf Minuten keinen Korb. Erst Mitte des letzten Viertels war es Neuwald, die zum 50:43 traf. Beide Mannschaften taten sich auch an der Freiwurflinie schwer und so dauerte es bis in die 38. Minute, ehe Aha und Neuwald das 57:46 erzielten. Die Vorentscheidung war gefallen. Zwar kam Österreich noch einmal auf 58:50 heran, die Schützlinge von Stefan Mienack ließen sich den hart erkämpften Sieg jedoch nicht mehr nehmen. Jetzt muss das Team abwarten, wie die restlichen Begegnungen in der Gruppe D ausgehen.

Bundestrainer Stefan Mienack war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben gegen einen sehr gut eingestellten Gegner die ersten beiden Viertel in der Verteidigung gut gearbeitet und über den Kampf und den Willen ins Spiel gefunden. Im dritten Viertel haben wir uns im Angriff sehr schwer getan, trotzdem haben die Mädchen am Ende mit acht Punkten gewonnen und dabei viel Herz und Willen gezeigt. Die acht Punkte Vorsprung lassen uns natürlich auch eine Resthoffnung auf das Erreichen der Zwischenrunde. Dazu muss Österreich morgen gegen Bosnien-Herzegowina mit einem Punkt gewinnen, maximal mit 13 Punkten Vorsprung siegen, dann entscheiden wir den Dreiervergleich für uns. Nach den vier harten Spielen und der guten Leistung auf einer internationalen Bühne hätte es die Mannschaft verdient, die Zwischenrunde zu erreichen. Wir werden uns das Spiel morgen anschauen, leider haben wir es nicht mehr in der eigenen Hand.“

 

Für Deutschland spielten:
Alexandra Wilke (ChemCats Chemnitz), Nele Aha (ASC 46 Göttingen, 8), Anneke Schlüter (USC Freiburg, 4), Chantal Neuwald (TSV Hagen 1860, 8), Cynthia Homburger (MTV München), Paulina Körner (SG Köln 99ers / Rhein Girls Baskets), Maj Vom Hofe (BG 74 Göttingen, 2), Julia Heck (USC Freiburg), Noemie Rouault (BG Zehlendorf / ASV Moabit, 21), Lisa Janko (TV Langen, Rhein-Main-Baskets, 6), Alina Hartmann (DJK Brose Bamberg), Ama Degbeon (TSV Grünberg, 9).

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