U16-Team unterliegt Frankreich im zweiten Vergleich knapp1. Juni 2012

Die deutsche U16-Mädchen haben ihr zweites Länderspiel gegen Frankreich im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendaustausches in Heidelberg mit 56:64 (15:18, 15:16, 8:14, 18:16) verloren. Die Französinnen gingen entschlossen ins Spiel und es war von Beginn an klar, dass sie sich für die Niederlage vom Vortag revanchieren wollten. So stand es nach zwei Minuten 0:6. Die DBB-Mädchen brauchten einige Zeit, um mit dieser Situation einigermaßen zurecht zu kommen. Ein Dreier von Nele Aha in der 3. Minute war der Weckruf, mit dem die Mannschaft es schafft,e den Rückstand auszugleichen und selber leicht in Führung zu gehen (Dreier Alexandra Wilke zum 13:11 in der 8. Minute). Die Französinnen konterten aber sofort und so stand es nach zehn Minuten 15:18.

Im zweiten Viertel ging es hin und her, ohne dass sich der Abstand groß veränderte. Erst nach ca. vier Minuten gelang es durch Punkte von Nadjeschda Ilmberger auf 23:24 aufzuschließen, ehe Annika Küper, die kurzfristig für die verletzte Laura Zdravevska einsprang, in der 6. Minute die deutsche Mannschaft zum 26:24 erneut in Führung bringen konnte. Die Französinnen zogen daraufhin in der Verteidigung noch einmal an, so dass die DBB-Korbjägerinnen keine Feldkörbe mehr gelangen, während die Französinnen noch zu einigen erfolgreichen Würfen kamen. Allerdings konnten etliche Fouls gezogen werden, so dass bei besserer Freiwurfquote auch eine deutsche Führung zur Halbzeit möglich gewesen wäre (7/18 im 2. Viertel). So aber gingen die Teams mit 30:34 aus deutscher Sicht in die Pause.

Emma Stach eröffnete mit einem Dreier die zweite Halbzeit, doch im Anschluss wollten selbst einfache Bälle nicht in den Korb fallen, während die Verteidigung nicht gut genug agierte, um die Französinnen am Punkten zu hindern. Entsprechend konnten sich die Französinnen über 41:37 (25. Minute) bis auf 48:38 nach 30 Minuten Spielzeit absetzen.

Allerdings wollten sich auch die DBB-Mädchen nach dem Ergebnis gestern nicht so einfach geschlagen geben und so gingen sie ins letzte Viertel. Emma Stach verkürzte auf 44:50. Die Französinnen waren ihrerseits aber nicht gewillt mehr von ihrem Vorsprung herzugeben. So musste Deutschland wieder ein ums andere Mal an die Freiwurflinie. Auch wenn sie ihre Sache hier jetzt besser machten (10/14 im 4. Viertel), reichte dies nicht aus, um den Rückstand weiter zu verkürzen, so dass das Spiel am Ende mit 56:64 verloren ging.

Headcoach Alex Maerz: „Wir sind heute schlecht in das Spiel gestartet und von Beginn an einem Rückstand hinterher gelaufen. Frankreich war den entscheidenen Tick entschlossener und hat völlig verdient gewonnen. Als wir das Spiel defensiv besser in den Griff bekommen haben, hat uns offensiv die Entschlossenheit gefehlt, unsere Chancen zu nutzen. Wenn wir 41 Freiwürfe ziehen und davon nur 21 verwerten, brauchen wir uns über die Niederlage überhaupt nicht zu wundern.“

Für Deutschland spielten:
Paulina Körner (1 Punkt), Alexandra Wilke (7/1 Dreier), Nele Aha (3/1), Jennifer Crowder (3), Lena Wenke (3), Maj vom Hofe (6), Nadjeschda Ilmberger (4), Lisa Janko (6), Emma Stach (18/1), Annika Küper (3), Marija Krstanovic, Cynthia Homburger (2)

Das letzte Spiel findet Heute Abend um 20.00 Uhr wieder im Olympiastützpunkt Heidelberg statt.

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