U16-Mädchen verlieren nach Verlängerung14. Juni 2013

Die DBB-U16-Mädchen haben auch das dritte Testspiel gegen die Auswahl Frankreichs verloren. Die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz zeigte sich im heutigen Duell in Mulhouse aber nochmals deutlich verbessert und musste sich erst nach Verlängerung mit 66:71 (9:15, 21:12, 9:14, 14:11, 13:18) geschlagen geben. Trotz der drei Niederlagen gegen Frankreich kann man ein positives Fazit ziehen, schließlich konnte sich das Team von Tag zu Tag steigern und zeigte sich in guter körperlicher Verfassung.

Wie in den beiden vergangenen Duellen startete die deutsche Mannschaft mit viel Elan in die Partie und konnte so im ersten Spielabschnitt gegen die international erfahreneren Französinnen gut mithalten. Trotz dreier verletzungsbedingter Ausfälle gerieten die DBB-Mädchen erst am Ende des Viertels in Rückstand, nachdem einige Punkte an der Freiwurflinie vergeben wurden. So stand es am Ende des Viertels 9:15. Das zweite Viertel begann für die DBB-Mannschaf furios. Schön herausgespielte Dreier von Annika Küper (Foto), mit 17 Punkten erfolgreichste Schützin im deutschen Team und Leonie Schütter brachten die zwischenzeitliche 20:15 Führung. In der Folge blieb das Spiel ausgeglichen und so ging es mit 30:27 in die Pause.

Der zweite Spielabschnitt begann, wie der erste geendet hatte – ausgeglichen. Immer wieder wechselte die Führung. Deutschland blieb stabil und agierte in der Offensive weiter erfolgreich, die Französinnen ließen ihre Klasse jetzt phasenweise aufblitzen. Im letzten Viertel spielte das Team von Alexandra Maerz schönen Tempo-Basketball. Im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen brach die Mannschaft in den letzten zehn Minuten heute nicht ein. Insbesondere Leonie Schütter hielt das Team im Spiel und erzielte acht Punkte im Schlussviertel. Die ING-DiBa-Korbjägerinnen lagen zwischenzeitlich mit 45:43 in Führung, doch Frankreich kam zurück und ging mit 53:50 wenige Sekunden vor Ende in Front. Ein erfolgreicher Dreier von Luana Rodefeld rettet die Deutschen in die Verlängerung. Die dezimierte Mannschaft musste jetzt dem harten Spiel und den zwei vorangegangenen Partien Tribut zollen. Sieben Offensiv-Rebounds hatte das Team von Alex Maerz in den ersten 40 Minuten zugelassen, acht Offens-Rebounds waren es dann alleine in der Verlängerung. Und so musste man sich am Ende den erfahrenen Französinnen mit 66:71 geschlagen geben.

Bundestrainerin Alexandra Maerz zeigte sich dennoch zufrieden: „Ich muss der Mannschaft ein riesen Kompliment machen. Durch die Ausfälle von Sabally, Broßmann und Behrendt konnten wir nur zu zehnt spielen und waren am Ende stehend k.o.. Trotzdem hat sich die Mannschaft immer wieder ins Spiel zurückgekämpft und war insbesondere in den wichtigen Momenten der regulären Spielzeit hellwach und erfolgreich. Die Mannschaft hat in den letzten drei Tagen eine gute Entwicklung genommen, das freut mich zu sehen. In Zukunft müssen wir uns für eine solche Leistung belohnen, wir sind aber auf einem sehr guten Weg.“

Für Deutschland spielten:
Kira Barra (TV 1872 Saarlouis, 3), Sunniva Ferri (TSV Theresianum Mainz, 3), Johanne Gröning (ChemCats Chemnitz, 2), Cherina Kaiser (Osnabrücker SC / OSC Junior Panther, 4), Jule Kassack (Herner Turn Club 1880), Johanna Klug (TSV 1861 Nördlingen, 6), Annika Küper (Metropol Girls / Citybasket Recklinghausen, 17), Luana Rodefeld (TSV 1883 Grünberg / Team Mittelhessen, 16), Leonie Schütter (TSV Hagen 1860, 15) und Anna Lappenküper (Herner Turn Club 1880).

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