U16-Jungen erreichen EM-Zwischenrunde10. August 2013

Die deutsche U16-Jungen Nationalmannschaft hat die Zwischenrunde bei der A-Europameisterschaft in Kiew erreicht. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Schweden besiegte das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic Schweden mit 66:50 (9:10, 26:9, 18:16, 13:15). Erfolgreichster Schütze für Deutschland war Tibor Taras mit 10 Punkten. Damit belegt das DBB-Team in der Gruppe B Platz 2 hinter der Türkei und vor Litauen und Schweden. Ab Montag geht es für die deutsche Mannschaft in der Zwischenrunde weiter.

Mehr als zwei Minuten blieben beide Teams zu Beginn des Spiels ohne Korberfolg, dann war es Tibor Taras, der einen von zwei Freiwürfen zum 1:0 verwandelte. Deutschland stand in der Defensive gut und ließ bis in die vierte Spielminute hinein keine leichten Würfe für die Schweden zu. Dann stand der Aufbauspieler der Nordeuropäer frei und netzte zum 1:3 ein. Taras brachte die ING-Diba-Korbjäger nach einem „and-one“ mit 4:3 in Front (4. Min.). Gegen die Presse der DBB-Jungs taten sich die Schweden schwer, Deutschland attackierte weiter den Korb, vergab allerdings zu viele Möglichkeiten. In der sechsten Minute trafen Schweden den nächsten Dreier zum 5:6. Merz brachte Deutschland zwischenzeitlich mit 7:6 in Führung, im Gegenzug waren die Schweden erfolgreich. Die deutsche Mannschaft gab in den letzten drei Minuten das Heft aus der Hand verlor etwas die Kontrolle über das Spiel. Aus dem Feld hatte das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic nur einen von zehn Würfen getroffen. Mit 9:10 ging es in das zweite Viertel.

Die zweiten zehn Minuten begann das DBB-Team konzentrierter und eroberte durch Taras, Schmikale und Merz die Führung zurück (15:10, 11. Min.). Unter den Brettern arbeitete Deutschland weiterhin gut und während Merz zum 17:10 traf (14. Min.), wartet Schweden noch auf den ersten Korberfolg im zweiten Viertel. Der gelang erst in der 15. Minute, dann aber gleich doppelt (17:14). Beyschlag und Omuvwie sicherten die Führung in der 16. Minute ab (20:14). Nach zwei Freiwürfen durch Merz traf Schweden erneut von „Downtown“ zum 24:17 (17. Min.). Die ersten Punkte von Niklas Kiel und Leon Krater brachten zwei Minuten vor der Halbzeit die 31:19 Führung, ehe Schmikale knapp 60 Sekunden später auf 33:19 erhöhte. Deutschland hatte die Kontrolle übernommen und ließ den Schweden wenig Platz zur Entfaltung. Mit 35:19 ging es in die Halbzeitpause.

Rebound-Dominanz sichert den Erfolg

Wie schon die ersten beiden Viertel eröffnete Tibor Taras auch das dritte Viertel mit seinem Treffer zum 37:19 (22. Min.). Im Gegenzug setzte Schweden den ersten Treffer (37:22). Taras und Kratzer hielten die deutsche Führung konstant bei 15 Punkten (41:26, 25. Min.). Freudenberg und Hübner erhöhten in der Folge auf 46:26. Die Anfangs-Euphorie der Schweden war gebrochen, das DBB-Team hatte die Kontrolle über das Spiel wieder übernommen und erarbeite sich weiter viele zweite Wurfchancen. Freudenberg und Figge trafen in der 28. Minute zum 51:31, sechs Sekunden vor dem Ende des dritten Drittels verkürzte Schweden auf 53:35. Mit diesem Ergebnis ging es in das Schlussviertel.

Im letzten Spielabschnitt ließ das deutsche Team nichts mehr anbrennen. Einzig die Trefferquote blieb ein Manko im Spiel der ING-DiBa-Korbjäger. Auch wenn die Mannschaft von Alan Ibrahimagic den Beginn in den letzten Spielabschnitt etwas verschlief, konnten die Schweden keinen Profit daraus ziehen. Fast fünf Minuten dauerte es, bis Deutschland durch Schmikale und kurz darauf durch Beyschlag die ersten Punkte erzielen konnte, Schweden hatte aber bis zu dieser Zeit auch erst fünf Punkte erzielt und so stand es Mitte des Viertels 57:40. Schweden fand noch einmal besser ins Spiel und kam bis auf zehn Punkte heran (59:49, 37. Min.), 90 Sekunden vor der Schlusssirene traf Kratzer zum 61:49. Schmikale, Hübner und Keßen sorgten für den 66:50 Endstand.

Wir hatten vor dem Spiel die Sorge, dass wir nach den beiden Niederlagen der Schweden zu locker in die Partie gehen würden und so war es dann auch im ersten Viertel. Die Mannschaft war nicht hundertprozentig wach und konzentriert und es hat zehn Minuten gedauert, bis wir ins Spiel gefunden hatten. Mit Impulsen von der Bank haben wir das Spiel gedreht und das Spiel letztendlich im zweiten Viertel entschieden. In dieser Zeit ist uns viel gelungen, wir haben gut attackiert und den Schweden das Leben sehr schwer gemacht. Die zweite Hälfte war dann eher träge von uns. Wir haben das Ergebnis kontrolliert und das Spiel verwaltet und den Schweden ist es nicht gelungen, uns ernsthaft zu gefährden“, fasste Bundestrainer Alan Ibrahimagic die Partie zusammen. „Wir haben jetzt die Zwischenrunde erreicht und zwei unserer drei Gruppenspiele gewonnen. Morgen beginnt die Vorbereitung und am Montag dann ein neues Turnier, in dem wir alles abrufen wollen“, wirft Ibrahimagic einen Blick voraus.

Für Deutschland spielten:
Georg Beyschlag (TSV 1861 Nördlingen, 6), Richard Freudenberg (FC Bayern München, 5), Luis Figge (Paderborn Baskets 91 / finke baskets, 2), Moritz Hübner (TuS Urspringschule/ Cybex Urspring, 7), Tibor Taras (SG Köln 99ers, 10), Lucien Schmikale (Oldenburger TB / Baskets Akademie Weser-Ems, 7), Jakob Merz (MTV Kronberg / TV 1862 Langen, 9), Marvin Omuvwie (ratiopharm ulm, 4), Leon Kratzer (TSV Tröster Breitengüßbach, 8), Till Pape (Paderborn Baskets 91 / finke baskets), Niklas Kiel (BBG Herford/Finke Baskets Paderborn, 4), Marcel Keßen (Iserlohn Kangaroos / Phoenix Hagen, 4).

Alle Infos, Statistiken, Spielpläne etc. finden Sie hier

Live Stream unter http://www.ukrbasket.net

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