U16-Jungen besiegen die Ukraine28. Juli 2013

Die U16-Jungen-Nationalmannschaft hat das dritte und letzte Spiel beim internationalen Turnier in Serbien gewonnen. Die Mannschaft von DBB-Bundestrainer Alan Ibrahimagic setzte sich gegen die Ukraine mit 72:64 (13:15, 1711, 18:16, 24:22) durch. In elf Tagen beginnt für das junge Team die Europameisterschaft in Kiew/Ukraine, davor trifft sich die Mannschaft zum finalen Lehrgang in Heidelberg. Bester Werfer für Deutschland war heute Moritz Hübner mit 16 Zählern.

Das DBB-Team begann konzentriert gegen eine Zonenverteidigung der Ukrainer. Mitte des Viertels lag die deutsche Mannschaft mit 9:2 in Führung. Die Ukraine stellte in der Folge auf eine Presse um und den ING-DiBa-Korbjägern unterliefen sehr viele Fehler. Unkonzentriert und etwas emotionslos agierte die deutsche U16 und so ging das erste Viertel mit 13:15 zu Ende. Das Team von Alan Ibrahimagic kam etwas lebendiger in das zweite Viertel. Niklas Kiel konnte fünf seiner sechs Freiwürfe im Viertel verwandeln und war mit acht Punkten bester Werfer. Zwar leistete sich das Team zu viele Turnover (17), arbeitete aber solide an den Brettern und erspielte sich zahlreiche zweite Chancen. Die Ukraine nahmen in den zweiten zehn Minuten sehr viele wilde Schüsse und warfen aus allen Lagen. Mit 30:26 für Deutschland ging es in die Pause.

Das dritte Viertel begann denkbar schlecht für die deutsche U16-Jungen, die Ukraine kam durch erfolgreiche Dreier zurück ins Spiel. Bis zur 28. Minute konnte sich kein Team absetzen, es ging hin und her. Angeführt von Moritz Hübner gelang dem DBB-Team ein starkes Finish und mit 48:42 ging es in das letzte Viertel. Deutschland begann das letzte Viertel stark und ließ zum ersten Mal das gesamte Potenzial der Mannschaft aufblitzen. Mitte des Viertels führte das Team von Alan Ibrahimagic mit 20 Punkten, fiel dann aber in alte Muster zurück. Die Körpersprache stimmte nicht und es schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Zwar besiegte die deutsche U16-Jungen-Nationalmanschaft am Ende die Ukraine mit 72:64, Bundestrainer Alan Ibrahimagic zeigte sich dennoch nicht ganz zufrieden mit der Leistung: “Nach zwei guten Spielen in diesem Turnier, die wir leider beide verloren haben, und sehr guten Trainingseinheiten, war es heute an der Zeit, uns zu belohnen. Jetzt haben wir zwar gewonnen, aber wir waren phasenweise unkonzentriert und haben unser Leistungsvermögen zu selten abgerufen. Noch gelingt es uns nicht, 40 Minuten konzentriert zu spielen und den inneren Schweinehund zu überwinden. Das müssen wir bis zu EM noch ändern, ich bin aber optimistisch, dass uns das gelingen wird.”

 

Für Deutschland spielten:

Georg Beyschlag (TSV 1861 Nördlingen, 3), Luis Figge (Paderborn Baskets 91 / finke baskets, 6), Richard Freudenberg (FC Bayern München, 6), Moritz Hübner (TuS Urspringschule/ Cybex Urspring, 16), Marcel Kessen (Iserlohn Kangaroos / Phoenix Hagen, 4), Niklas Kiel (BBG Herford/Finke Baskets Paderborn, 10),  Leon Kratzer (TSV Tröster Breitengüßbach, 2), Jakob Merz (MTV Kronberg / TV 1862 Langen, 3), Till Pape (Paderborn Baskets 91 / finke baskets, 7), Philipp Colin Sausmikat (Piraten Hamburg/Lübecker TS 1854, 2) , Lucien Schmikale (Oldenburger TB / Baskets Akademie Weser-Ems, 6) und Tibor Taras (SG Köln 99ers, 7).

 

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