Türkei nach der Pause unaufhaltsam – Italy suffers first loss11. April 2012

In einem hochinteressanten Spiel der oberen Turnierhälfte trafen  die Türkei und Italien aufeinander. Nach 40 Minuten und zwei völlig verschiedenen Hälften siegten die Türken mit 91:77 (17:27, 29:29, 22:9, 23:12) und machten damit einen kleinen Schritt in Richtung Halbfinale.

Die Azurri begannen extrem stark und rannten die Türken in den Anfangsminuten förmlich nieder. Während sich die Türkei viele Fehler erlaubte, agierte Italien sehr teamorientiert, hatte in Vicenzo Pipitone einen dominierenden Spieler unter den Körben und zog auf 20:8 (7. Min.) und 27:13 (9. Min.) davon. Doch dann kam langsam Sand in das bis dahin reibungslos laufende Getriebe der Italiener. Der Rhythmus ging komplett verloren, während es bei den Türken immer besser lief.

Über 27:22 (12. Min.) kamen die Türken zum 31:31-Ausgleich. Bei den Italienern kehrte der bis dahin kaum auffallende Matteo Imbro zurück aufs Parkett und machte in den folgenden Minuten erneut den Unterscheid aus. Dreier zum 34:31 und 41:35, dann ein Dreipunktspiel zum 44:35, Italien lag wieder deutlich in Front. Auch, weil sich die Türken jede Menge dumme Fouls leisteten und nahezu jeder freie Ball in den Händen der Italiener landete. Zum Seitenwechsel war dennoch noch alles drin für die Türkei (56:46).

Nach der Pause bot sich dem Puiblikum ein völlig verschiedenes Bild. Die Türken weckten ihre rund 200 Fans mit unbändigem Willen und großem kämpferischen Einsatz. Der führte auch zum Erfolg, und nach fünf Minuten im dritten Spielabschnitt gelang der 61:61-Ausgleich. Italien kam mit der türkischen Zone kaum zurecht, haderte über ihren Coach fast unaufhörlich mit den Schiedsrichtern und gab das Momentum in die Hände des Gegners. Cedi Osman traf für die Türken per Dreier zur 68:63-Führung kurz vor Ende des Viertels.

Im Schlussabschnitt konnte die Türkei einen weiteren Lauf für sich verbuchen. Nach dem 77:70 nach 34 Minuten ging es bis zum 83:70 eine Minute später, die Entscheidung war gefallen. Italien fand einfach nicht mehr in die Partie zurück und musste sich erstmals im diesjährigen Turnier geschlagen geben.

Turkey
Tayfun Erülkü 18, Atilla Dagdelen, Zafer Sezer Alp 2, Metin Türen 4, Tevfik Akdamar, Efekan Cosar J. 3, Metecan Birsen I. 7,  Kerem Gülmez 13, Talat Alp Altunbey 2, Yigit Emre Mirza 3, Cedi Osman 20, Burak Can Yildizli 19.

Italy
Camillo Bianchi 10, Lorenzo Bartoli, Francesco Candussi 3, Alessandro Procacci 7, Mirco Turel 7, Marco de Angelis, Matteo Imbro 18, Simone Fontecchio 14, Federico Di Prampero 2, Lorenzo Benvenuti, Amedeo Vittorio Tessitori, Vicenzo Pipitone 16.

 

In a very interesting game Turkey met Italy. After two completely different halfs Turkey won 911:77 (17:27, 29:29, 22:9, 23:12)  and made a little step in the direction of the semi finals.

The first half was clearly dominated by the Italians. Turkey made a lot of mistakes while Italy played well and very team oriented. Vicenzo Pipitone was strong under the baskets. But after an early 27:13 lead (8. Min.) Italy lost its rhythm for the first time. Turkey scored for a 31:31 tie after 14 minutes. Matteo Imbro, playing inconspicuous until that time, returned into the ball game and made again the difference. Two threes and one “and one” later Italy was ahead 44:35 and 56:46 at halftime.

Turkey came out of the locker rooms with big fighting spirit ad full of emotions. Round about 200 Turkish fans saw their team coming up and taking the lead for good at the end of the third quarter. Italy´s head coach was at odds with the referees all the time. Turkey took the momentum with a run until a 83:70 lead five minutes before the end. Italy had lost their game completely and could not come back into the game.

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