Trauer um Helmut Uhlig24. Juli 2014

Helmut Uhlig, ehemaliger deutscher Basketball-Nationalspieler und Olympiateilnehmer 1972, ist tot. Der Bruder des DBB-Ehrenmitgliedes Dr. Volkhard Uhlig verstarb am 22. Juli 2014 im Alter von 71 Jahren in Osnabrück. Er war der einzige deutsche Basketballspieler, der sowohl für die DDR als auch für die Bundesrepublik Deutschland bei FIBA-Europameisterschaften spielte: 1963 in Polen für die DDR und 1971 in der Bundesrepublik Deutschland für die DBB-Auswahl.

Kurzvita

Das Basketballspielen lernte der Verstorbene in seiner Geburtsstadt beim SC Chemie Halle. Er war dort immer sehr eng mit seinem Bruder Volkhard verbunden. Ein Europapokalspiel seines Vereines in Lausanne nutzte Helmut Uhlig 1963 zur Flucht in den Westen. Dort spielte er zunächst für Alemannia Aachen, ehe er zur Saison 1964/1965 zum VfL Osnabrück, mit dem er 1967 den Deutschen Pokal und 1969 die Deutsche Meisterschaft gewann. Insgesamt stand er mit dem VfL sechs Mal in einem Finale des Deutschen Basketball Bundes.

Der Kapitän des VfL Osnabrück war ein sehr schneller und beweglicher Spieler. Er war im Angriff und in der Verteidigung gleich stark. Seine für einen Basketballspieler geringe Körpergröße konnte er weitgehend durch seine besondere Sprungstärke kompensieren. Der allererste Titelträger bei der Wahl zum Basketballer des Jahres 1969 war ein sehr treffsicherer Distanzschütze und abschlussstarker Fastbreak-Spieler. Er spielte im Angriff auf der Spielmacherposition.

Als DDR-Basketballer erreichte Helmut Uhlig bei den 13. FIBA Europameisterschaften 1963 in Breslau (Polen) den sechsten Rang, zusammen Bruder Volkhard. Für den DBB erreichte er 1971 bei der 17. FIBA Europameisterschaft in Böblingen und Essen Rang 9.

Bis zu seinem Karriereende im Jahr 1973 spielte Helmut Uhlig mit einem zweijährigen Intermezzo in München beim VfL Osnabrück. 1972 war der 77-malige DBB-Nationalspieler dann Teil der deutschen Olympia-Mannschaft bei den Spielen in München. Dort erzielte er, damals 29 Jahre alt, in sechs Spielen 30 Punkte für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft, bei 20 gegen ihn gepfiffenen Fouls. Das verlorene Spiel gegen Spanien (83:84 n.V.) in der „Final Round“ um Rang 11 war sein letztes Länderspiel für den DBB. Nach seiner aktiven Spielerkarriere war Helmut Uhlig als Trainer in Quakenbrück und Osnabrück tätig.
(teilweise aus Wikipedia entnommen)

Das Foto zeigt Helmut Uhlig in Aktion bei den Olympischen Spielen 1972 in München.

Weitere News

22. September 2016

Bundesjugendlager 2016

Alle Teams mit Kader und Foto

BessoirHukporti2016-500

21. September 2016

“Mädels”-Tag im Saarland

Bundestrainer Stefan Mienack dabei

MaedelsdaySaar20016-500

21. September 2016

BIG zum Start der Bundesligen

196 Seiten voller spannender Infos - Auch ProA, ProB und DBBL

BIG-Cover-Saisonheft2016-500

DBB auf Flickr

Bitte anklicken, um die Slideshow zu öffnen.