TOP4: ALBA Berlin krönt sich zum NBBL-Meister18. Mai 2014

Die Mannschaft von ALBA Berlin hat nach 2009 zum zweiten Mal die Deutsche U19-Meisterschaft gewonnen. Im Finale setzte sich die Truppe um MVP Ismet Akpinar (25 Punkte) mit 69:56 (11:16, 19:11, 20:17, 19:12) gegen Cybex Urspring durch – für die Schelklinger war es die erste Endspiel-Niederlage in einem NBBL TOP4. DBB-Nationalspieler Ismet Akpinar (Foto), der zuvor zum Liga-MVP ernannt worden war, zeigte eine starke Leistung und blieb von der Freiwurflinie bei 17 versuchen fehlerlos.

In zwei NBBL-Finals waren sich beiden Mannschaften bereits in der Vergangenheit begegnet. Sowohl anno 2008 (84:76 in Langen) als auch 2010 (63:50 in Bamberg) hatte sich Urspring durchgesetzt. In der Neuauflage um die Deutsche U19-Meisterschaft verschwendeten weder die Klosterschüler, noch die „Albatrosse“ unnötig Zeit damit eine Duftmarke zu setzen – vornehmlich in der eigenen Hälfte des Feldes (2:4, 3. Minute). Wie intensiv die Partie im ersten Viertel insgesamt verlief, bewies allein die Tatsache, dass Urspring nur vier, Berlin gar magere zwei Treffer aus dem Feld landete und sich die restlichen Zähler an der Linie verdient werden mussten (11:16, 10. Minute).

Im zweiten Viertel entwickelte ALBA Berlin deutlich mehr Zug ans Brett. Angeführt von Liga-MVP Ismet Akpinar fand die kleine Garde der Hauptstädter immer wieder Lücken in der Urspring-Defense, die unmittelbar attackiert wurden (20:21, 15. Minute). Wenn kein direkter Abschluss zustande kam, belohnten sich die Schützlinge von Trainer Konstantin Lwowsky mit regelmäßigen Trips an die Freiwurflinie für die eingebrachte Energie. Berlin schaffte es so, nicht nur das Momentum auf seine Seite zu ziehen, sondern kam über die Boni allein im zweiten Abschnitt zu zehn Punkten – dem amtierenden gelangen in dieser Phase insgesamt lediglich elf Zähler (30:27, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel machten sich Schelklinger umgehend daran, den größer zu werden drohenden Rückstand schnellstmöglich abzuarbeiten. Besonders Christian Sengfelder übernahm dabei nicht nur offensiv viel Verantwortung, sondern bewies mit zwei Dreiern hintereinander seinen im Laufe des Jahres deutlich verbesserten Wurf aus der Distanz (37:36, 24. Minute). Die Partie war drauf und dran zu Gunsten des fünffachen Meisters zu kippen, doch Berlin bewahrte die Ruhe, die Führung und die Kontrolle über das Tempo (50:44, 30. Minute).

Im letzten Abschnitt bahnte sich früh eine spannende Schlussphase an. Urspring kämpfte, ackerte sich dank der Achse um Sengfelder und Mahir Agva wieder heran, konnte jedoch nie den Ausgleich herstellen (52:49, 35. Minute). Auf Seiten Berlins drehte der bis dahin eher unauffällig agierende Niklas Ney auf und sorgte beinahe im Alleingang für einen komfortablen Vorsprung (59:49, 38. Minute). Davon sollte sich die Mannschaft um Trainer Michael Spöcker nicht mehr erholen, so dass Berlin bereits eine Halbe Minute vor Spielende jubeln und darauf hinfiebern konnte, das Feld zu stürmen.

ALBA Berlin:
John (6), Herwig (4), Wohlrath (4/1 Dreier), Zawadzki (dnp), Akpinar (25), Hagemann (0), Schneider (2), Kovalev (1), Glöckner (2), Wagner (5), Oder (dnp), Ney (20, 12 Rebounds)

Cybex Urspring:
Staiger (5/1), Kisilyshin (dnp), Eisele (1), Grün (8), Sengfelder (10/2, 8 Rebounds), Jeuschede (2), Sarac (dnp), Munz (dnp), Berger (dnp), Thompson (6), Agva (19, 7 Rebounds), Aghas (5)

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