Toni Rodriguez besteht FIBA-Schiedsrichter-Prüfung21. April 2010

27jähriger Hallenser überzeugte beim Albert Schweitzer Turnier

Eine gute Nachricht aus der Genfer Zentrale des Weltverbandes FIBA ging soeben beim DBB ein. Die FIBA teilte mit, dass der deutsche Kandidat für die internationale SR-Lizenz – Toni Rodriguez – auch die letzte Prüfung mit Erfolg absolviert hat. Dies gelang ihm anläßlich des jüngst in Mannheim durchgeführten Albert Schweitzer Turnieres, wo sich alle FIBA-Lizenz-Kandidaten des 2009er-Theorie-Lehrgangs ihren praktischen Prüfungen zu unterziehen hatten. Toni Rodriguez überzeugte die SR-Ausbilder der FIBA und schlägt damit ein neues Kapitel in seiner SR-Karriere auf.

Der heute 27jährige Hallenser Rodriguez erwarb im Alter von 15 Jahren seine erste Schiedsrichterlizenz. Früh wurden die Verantwortlichen in seinem Heimatverband Sachsen-Anhalt auf das große Talent aufmerksam, so dass ihn sein Weg zügig in die höchste Liga des Bundeslandes und kurz danach auch in die Regionalliga führte. Sein großes Leistungspotential brachte Rodriguez dann in den damaligen DBB-SR-Perspektivkader. Sein Ausbildungsweg zum Top-Schiedsrichter endete auch nicht im Sommer 2006, als er in den A-Kader der Schiedsrichter aufrückte und fortan regelmäßig in der 1. Bundesliga Herren eingesetzt wurde. Vom ersten BBL-Spiel an arbeiteten die SR-Coaches sowie FIBA-Instrukteur Uli Sledz weiter intensiv mit dem jungen Schiedsrichter. Ein Ergebnis dieser Anstrengungen war zuletzt die im Frühjahr 2009 vom DBB-Präsidium getroffene Entscheidung, Rodriguez als deutschen Kandidaten zum FIBA-SR-Lehrgang zu entsenden.

Mit Toni Rodriguez steigt die Anzahl der international eingesetzten DBB-Schiedsrichter von sechs auf sieben. Dienstältester aktiver FIBA-Schiedsrichter ist der Hamburger Boris Schmidt, der bereits seit 1990 bei Länderspielen, EC-Begegenungen und Europameisterschaften eingesetzt wird. Die weiteren internationalen Referees sind Robert Lottermoser und Oliver Krause (beide seit 2004), Pit Kremer und Benjamin Barth (beide seit 2005) sowie Moritz Reiter (seit 2007).

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