U20-Herren unterliegen Bulgarien knapp30. Juni 2005

Halbzeitführung noch aus der Hand gegeben
Die deutsche U20-Herren-Nationalmannschaft hat beim Turnier in Kusadasi/Türkei gegen Bulgarien mit 73:81 (29:24) verloren. Erneut machte dem DBB-Team (ohne den am Sprunggelenk verletzten Alex King) ein rund fünfminütiger „Blackout“ nach dem Seitenwechsel einen Strich durch die Rechnung. „In diesen Minuten haben wir hektisch gespielt, schnelle Würfe genommen und schlechte Entscheidungen getroffen“, sagte DBB-Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt. Man sei eigentlich nicht das schwächere Team gewesen, aber um auf diesem Level Spiele zu gewinnen, müsse man 40 Minuten konstant agieren.

Das ganz besonders deshalb, weil die Mannschaft von Bundestrainer Chris Fleming den europäischen Konkurrenten körperlich unterlegen ist. Während in den anderen Teams meist zwei Spieler mit 2,12 Metern und mehr unter den Körben agieren, sucht man solche Hünen in der DBB-Auswahl vergeblich. „Deshalb müssen wir anders und mit hohem Risiko spielen. Wir wissen, dass wir mit diesem Jahrgang nicht in Europas Spitze mitmischen können. Aber wenn wir noch konstanter werden, sind wir sicher ein unangenehm zu spielender Gegner“, blickte Wolfgang Brenscheidt eine Woche vor Beginn der EM in der Region Moskau (8.-17. Juli) optimistisch nach vorne.

Es spielten:
Dominik Bahiense de Mello (2BA Dragons Rhöndorf, 24 Punkte), Sebastian Barth (TV Langen, 2), Robert Kulawick (TuS Lichterfelde/ALBA Berlin, 6), Johannes Lange (2BA Dragons Rhöndorf, 2), Tom Lipke (EWE Baskets Oldenburg, 9), Jermain Raffington (TuS Urspring/TSG Humana Ehingen, 7), Jorge Schmidt (BG 74 Göttingen, 2), Dominik Schneider (TSV Wiesentheid/DJK Würzburg, 4), Flavio Stückemann (SG Braunschweig, 0), Armin Willemsen (TuS Lichterfelde, 0), Philip Zwiener (Bremen Roosters/BTS Neustadt, 17).

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