U20-Herren beenden EM auf Platz 1419. Juli 2014

Die U20-Herren haben das Spiel um Platz 13 bei der Europameisterschaft auf Kreta verloren. Im letzten Spiel eines körperlich und mental kraftraubenden Turniers fehlte den DBB-Herren bei der 47:52-Niederlage (11:21, 12:12, 11:11, 13:8) gegen Russland die letzte Frische, um das Turnier erfolgreich abzuschließen. Robin Jorch (Foto) erzielte die meisten Punkte auf deutscher Seite (14). Bundestrainer Frank Menz zog dennoch ein positives Fazit eines Turniers, in dem die deutsche Mannschaft nicht vom Glück verfolgt wurde.

Das deutsche Team, das mit Niklas Geske, Maximilian Ugrai, Ismet Akpinar, Kenneth Ogbe und Robin Jorch in die Partie gestartet war, kam ordentlich aus den Startlöchern. Nach drei Minuten war die Partie noch komplett ausgeglichen (5:5), weder die deutsche Mannschaft noch die Russen haben sich zu diesem frühen Zeitpunkt einen Vorsprung erspielen können. Das sollte sich jedoch in den folgenden Minuten ändern, als die Russen viele Fouls zogen und zunächst auf 10:5 und später auf 14:7 davonzogen (7. Minute). Die ING-DiBa-Korbjäger hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Fouls geleistet, der Gegner noch keins. Frank Menz nahm eine Auszeit, die zunächst nicht fruchtete. Der Vorsprung der Russen wuchs weiter an, nach zehn Minuten lag die DBB-Auswahl mit zehn Punkten zurück (11:21).

Im zweiten Abschnitt setzte sich der Spielverlauf zunächst weiter fort. Russland konnte den Vorsprung ungehindert weiter ausbauen, ohne glänzen zu müssen. Die Feldwurf-Quote der deutschen Mannschaft war mit 17 Prozent zu diesem Zeitpunkt unterirdisch. Dazu leistete sich das DBB-Team zu viele Ballverluste, so dass Russland auf 31:17 davonzog. In der Folge fingen sich die deutschen Korbjäger wieder etwas und konnten den Rückstand zur Halbzeitpause sogar auf zehn Punkte reduzieren (23:33). Endlich schien die DBB-Auswahl in diesem letzten Spiel angekommen zu sein.

Nach der Pause kamen allerdings die Russen besser aus den Startlöchern. Die deutschen Herren hatten wieder Probleme, die eigenen Angriffe erfolgreich zu Ende zu spielen. Nach 23 Minuten war der Rückstand erneut auf 14 Punkte angewachsen. Dennoch steckte die Mannschaft von Frank Menz nicht auf, kämpfte sich in den folgenden Minuten heran und hielt die Partie somit offen (30:40, 26. Minute). Allerdings konnten die ING-DiBa-Korbjäger den Rückstand vor dem Schlussviertel nicht weiter reduzieren. Beim Stand von 34:44 gingen die Teams in die letzten zehn Minuten.

Dort trafen beiden Teams zunächst wenig, die Russen allerdings waren zuerst von der Freiwurflinie erfolgreich und erhöhten den Vorsprung auf elf Punkte. Kurze Zeit später schlug die deutsche Mannschaft zurück und verkürzte erneut. Malik Müller per Dreier gab den deutschen Hoffnungen vier Minuten vor dem Ende neue Nahrung. Letztlich brachte die deutsche Mannschaft die Russen zwar nochmal in Bedrängnis, konnten dem Gegner den Sieg aber nicht mehr entreißen.

“Das war das neunte Spiel in zwölf Tagen, wir waren kräftemäßig ziemlich am Ende. Da ging leider offensiv nicht mehr viel. Wir haben viele Chancen liegen gelassen, defensiv, abgesehen vom ersten Viertel hervorragend gearbeitet, aber leider stimmte die Wurfquote nicht. Das ist schade, wir hätten das Turnier gerne erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt haben wir als Team ein hervorragendes Turnier gespielt, was ich nach der Vorbereitung nicht für möglich gehalten hätte. Da hatten wir viele Probleme mit Verletzungen und Ausfällen, die Ergebnisse haben nicht gestimmt. Wir sind in das Turnier gestartet mit der Aussicht, dass es ein ganz hartes Stück Arbeit wird, die Klasse zu halten. Letztlich sind wir hier aber das defensivstärkste Team von allen Mannschaften, mit einem Punkt mehr gegen Serbien hätten wir wahrscheinlich ganz oben mitgespielt.”, resümierte Bundestrainer Frank Menz die Europameisterschaft.

 

Für Deutschland spielten:
Niklas Geske (Iserlohn Kangaroos/Phoenix Hagen, 5),  Maximilian Ugrai (s.Oliver Basketball Akademie Würzburg, 3). Max Merz (FRAPORT SKYLINERS, 2), Malik Müller (Virginia Tech/USA, 3), Kevin Bryant (Sunrise Christian Academy Kansas/USA), Ismet Akpinar (ALBA Berlin, 4), Dominic Lockhart (Baskets Akademie Weser-Ems/EWE Baskets Oldenburg, 2), Johannes Joos (BBA Ludwigsburg/MHP Riesen Ludwigsburg), Kenneth Ogbe (University of Utah/USA, 8), Robin Jorch (RSVE Teltow/Kleinm./Stahnsdorf, 14), Helge Baues (Eisbären Bremerhaven), Johannes Thiemann (Brose Baskets/FC Baunach, 6).

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