U-20-Nationalmannschaft der Herren verkauft sich in Litauen gut29. Juni 2004

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Trotz zweier Niederlagen in zwei Spielen hat sich die U-20-Nationalmannschaft der Herren bei einer viertägigen Länderspielreise in Litauen gut verkauft. Gegen den Gastgeber und zugleich amtierenden Vizeweltweltmeister unterlag das Deutsche Team im ersten Spiel knapp mit 74:80, im Zweiten relativ deutlich mit 55:85.

„Wir sind hier hingefahren, um neue Leute auszuprobieren und langsam ein Team zu finden“, sagte Trainer Michael Schwarz nicht wirklich traurig über die beiden Niederlagen. „Die Truppe hat sehr homogen agiert und ist vor allem als Team aufgetreten. Das war eine wichtige Erkenntnis“.

Gegen die Litauer, die im Vergleich zum Deutschen Team einige ältere Jahrgänge in der Mannschaft hatten, konnte man nur im ersten Spiel mithalten. Dabei wurde vor allem das neue und vereinfachte Offense-Konzept sehr gut umgesetzt. Mit Philip Zwiener, Sebastian Barth, Vadim Fedotov und Jermain Raffington konnten gleich vier Akteure zweistellig punkten.

Im zweiten Spiel kamen die Deutschen leider nicht mit dem hohen Tempo und dem andauernden Druck des litauischen Teams zurecht und mussten die Partie relativ deutlich verloren geben. Einzig Sebastian Barth konnte mit 22 Punkten Akzente setzen.

Im Hinblick auf die Europameisterschaften im nächsten Jahr waren die beiden Spiele gegen die Litauer ein erster Schritt, um ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen. „Wir haben momentan etwa 18 Leute im Kader, von denen jeder seine Chance bekommen wird. In Litauen sind wir als Mannschaft aufgetreten. Keiner hat versucht sich in den Vordergrund zu spielen, das Team ist als Team aufgetreten, so sollte es auch bei der EM sein“.

Die nächste Möglichkeit, eine richtige Mischung zu finden, hat Bundestrainer Michael Schwarz schon am 04. Juli. Nach einem Vorbereitungslehrgang in Frankfurt geht es zu einem Turnier ins spanische Gijon, wo die Teams aus Australien, Angola und Spanien warten. Eine Woche später fährt das Team nach Stockholm, um sich in zwei Spielen mit der schwedischen U-20 zu messen.

Für Deutschland spielten:

Tim Modersitzki (RSV Stahnsdorf, 4 Punkte im ersten Spiel/0 Punkte im zweiten Spiel)
Robert Kulawick (TuS Lichterfelde, 6/3)
Jakob Klimek (SG Braunschweig, 0/3)
Leo Niebuhr (SG Braunschweig, 0/0)
Philip Zwiener (Bremen Roosters,15/9)
Tom Lipke (Foto, Oldenburger TB, 8/2)
Max Weber (GHP Bamberg/BBC Bayreuth, 1/0)
Sebastian Barth (TV Langen, 13/22)
Johannes Lange (2BA Dragons Rhöndorf, 0/6)
Jermain Raffington (TuS Urspring/TSG Humana Ehingen, 16/5)
Vadim Fedotov (2BA Dragons Rhöndorf, 11/5).

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