U20-Damen völlig von der Rolle8. Juli 2011

Scheidhauer-Team kassiert auch gegen die Ukraine eine klare Niederlage – Konzentration bereits jetzt auf die Relegationsrunde gerichtet
Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Damen ist bei der Europameisterschaft in Novi Sad/Serbien weiterhin völlig von der Rolle. Auch gegen die Ukraine kassierte man nach dem Debakel gegen Polen vom Vortag eine klare 53:81 (14:26, 17:25, 6:19, 16:11)-Niederlage. Damit ist bereits nach zwei Spielen klar, dass man die volle Konzentration auf die am Montag beginnende Relegationsrunde und somit auf den Klassenerhalt richten muss. Das abschließende Spiel der Vorrunde morgen gegen Gastgeber Serbien hat nur statistischen Wert.

Gleich die ersten fünf Würfe der Deutschen verfehlten ihr Ziel. Dennoch war der Start mit der 6:5-Führung durch Sonja Greinacher nach drei Minuten gelungen. Finja Schaake unterliefen allerdings zwei Fouls bei jeweils erfolgreichen Würfen des Gegners, der fortan einen ersten Lauf hatte. Über 8:14 (4. Min.) und 10:19 (7. Min.) ging es zum bereits ernüchternden 14:26-Stand nach dem ersten Viertel.

Phasenweise hilflos agierten die DBB-Korbjägerinnen, die beim 16:38 nach 14 Minuten gänzlich auseinander zu fallen drohten. Doch Sarah-Marie Frankenberger und Judith Schmidt (Foto) gestalteten das Resultat in den Folgeminuten wieder etwas freundlicher (29:44, 18. Min.). Der Zwischenspurt erwies sich allerdings als Strohfeuer, denn zum Seitenwechsel hatte die Ukraine die Verhältnisse wieder zurecht gerückt.

Nach der Pause kam die DBB-Auswahl durch Greinacher zum 35:51 (23. Minute), ehe ein 19:2-Lauf des Gegners selbst die zartesten Hoffnungen auf ein Comeback der Deutschen brutal zunichte machte (37:70, 30. Min.). Gegen längst ohne ihre Topspielerinnen agierende Ukrainerinnen gelang dem Scheidhauer-Team zwar noch ein zwischenzeitliches 9:0 zum 44:70, doch dies war bereits unter dem Punkt Egebniskosmetik abzuhaken. Immerhin wurde der Schlusabschnitt gewonnen, was die Mannschaft etwas positiver aus der Partie gehen ließ.

“Wir haben heute leider die Fehler gegen Polen wiederholt: unsere Fastbreak-Defense war sehr schlecht, und auch bei den Rebounds waren wir wieder klar unterlegen. Wir müssn nach vorne gucken und das morgige Spiel gegen Serbien als Vorbereitung auf die Relegationsrunde betrachten. Unser Minimalziel Klassenerhalt ist nach wie vor zu erreichen”, sagte Bundestrainer Raoul Scheidhauer im Anschluss an die Begegnung.

Für Deutschland spielten:
Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 2), Sarah-Marie Frankenberger (University New Hampshire, 5), Julia Gaudermann (Bender Baskets Grünberg/BC pharmaserv Marburg, 4), Sonja Greinacher (NB 92 Oberhausen, 10), Emina Karic (Herner TC, 7), Julia Kohlmann (SV Halle Lions, 3), Laura Masek (TuS Jena Burgaupark Ladybaskets), Jule Muegge (Carmel High School/USA), Finja Schaake (Bender Baskets Grünberg/BC pharmaserv Marburg, 10), Judith Schmidt (Basketball4Girls Chemnitz, 8), Christina Schnorr (Basketball4Girls Chemnitz, 4), Ramona Tews (NB 92 Oberhausen, dnp).

Abschließendes Vorrundenspiel
Samstag, 9. Juli 2011, 20.30 Uhr, Deutschland – Serbien

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