U20-Damen unterliegen der Türkei10. Juli 2009

59:69-Niederlage gegen die Türkei – Morgen schwere Aufgabe gegen Spanien
Mit dem 59:69 (19:17, 17:15, 10:23, 13:14) mussten sich die U20-Damen des Deutschen Basketball Bundes im zweiten Spiel der Europameisterschaft im polnischen Gdynia der Türkei geschlagen geben. In einem spannenden Spiel war die Schwächephase der deutschen Mannschaft im dritten Viertel mitentscheidend für die Niederlage. Zudem fanden die DBB-Damen mit der Zonenverteidigung der Türkinnen. Morgen steht für die Mannschaft von Bundestrainerin Julia Gajewski um 19.45 Uhr die schwere Partie gegen Spanien an.

Mit schnellen Punkten durch Leonie Prudent starteten die deutschen U20 Damen in das Spiel. Weitere Punkte folgten von Julia Trogele (Foto) und Stina Bamert (6:0, 2. Min.). Nach fünf Minuten hatten die ING-DiBa-Korbjägerinnen die Führung auf 13:6 ausgebaut und dominierten die Partie. Die türkische Mannschaft konnte in dieser Phase des Spiels vor allem mit Punkten durch Freiwürfe glänzen, blieben am Ende aber dicht hinter den deutschen Damen (19:17, 10. Min.)

Zu Beginn des zweiten Viertels konnten die Türkinnen das Spiel zunächst ausgleichen (19:19, 11. Min.) und erlangten somit erstmals die Führung, das Spiel selbst blieb aber weiter spannend und ausgeglichen (21:20, 13. Min.). Viele Fouls auf deutscher Seite eröffneten der Auswahl aus der Türkei immer wieder Möglichkeiten das Spiel auszugleichen. In der sechsten und siebten Spielminute konnten sich die deutschen Damen allerdings wieder einen kleinen Vorsprung erarbeiten (28:23, 17. Min.). Durch einen Dreipunktewurf durch Nadja Prötzig und zwei Punkten durch Freiwürfe (Wiebke Bruns) setzte sich die deutsche Mannschaft erstmals wieder deutlicher von der Türkei ab (36:30, 19. Min.).

Die Türkei hatte den besseren Start in die zweite Spielhälfte und konnte die spannende Begegnung in der 23. Spielminute wieder ausgleichen (40:40). Die DBB-Damen agierten jetzt in der Offensive unglücklich, da viele gute Würfe nicht ihr Ziel fanden. Die türkische Auswahl konnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten (44:51 aus deutscher Sicht). Das Duo Yapar und Canitez stellte die Mannschaft von Bundestrainerin Julia Gajewski vor eine schwierige Hürde in der Defensive. Nach einem schwächeren Viertel lag Deutschland mit 46:55 vor dem Schlussviertel zurück.

Die letzten zehn Minuten begannen mit einer schlechten Nachricht für Deutschland: Hanna Mügge kassierte ihr fünftes persönliches Foul und musste auf die Bank. Im deutschen Lager hoffte man auf eine Trotzreaktion: Svenja Greunke vollendete ein Drei-Punkt-Spiel zum 49:58, doch die Antwort der Türkinnen folgte sofort. Ein Dreipunktwurf von Gümüsay stellte den alten Abstand wieder her. Grigoleit traf zwei wichtige Freiwürfe und verkürzte drei Minuten vor Ende der Begegnung auf 55:63. In den letzten Minuten des Spiels wurde es hektisch: die Fouls und somit auch die Freiwürfe häuften sich. Die deutschen Damen agierten heute nicht so treffsicher und nervenstark, wie dies beim gestrigen 74:70-Erfolg über die Ukraine der Fall war. Am Ende unterlag Deutschland der Türkei mit 59:69 und muss für die letzte Vorrundepartie alle Kräfte mobilisieren, um gegen die Spanierinnen zu bestehen.

Für Deutschland spielten:

Stina Barnert (TV 1870 Saarlouis Royals, 6 Punkte, 1 Rebound, 1 Assist), Wiebke Bruns (evo NB Oberhausen, 8 / 3 / 2), Nelli Dietrich (Rhein-Main Baskets, 4 / 2 / 1), Stefanie Grigoleit (SV Halle Lions, Rotenburg/Scheeßel, 4 / 6 / -), Svenja Greunke (Rhein-Main Baskets, 9 / 4 / -), Hanna Mügge (Bradley University/USA, 4 / 3 / 2), Nadja Prötzig (TSV Wasserburg, 6 / 2 / 1), Leonie Prudent (BBZ Leverkusen/SV Union Opladen, 6 / 7 / -), Anna-Lisa Rexroth (Rhein-Main Baskets, 2 / 1 / 1), Antje Skorsetz (TuS Jena), Julia Trogele (Penn State University/USA, 10 / 6 / 1) und Stephanie Wagner (Rhein-Main Baskets, – / 1 / -).

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