U20-Damen unterliegen Schweden auch im letzten Test13. Juni 2011

Nach einer knappen Niederlage im zweiten Testspiel (63:65) musste das deutsche Team auch im dritten Test eine Niederlage einstecken

Bundestrainer Raoul Scheidhauer sah eine starke kämpferische Leistung seiner U20-Damen bei der knappen Niederlage (63:65) im zweiten Test gegen Schweden. Kritik übte der Coach lediglich an den vielen Konzentrationsfehlern. Diese konnte das deutsche Team zwar abstellen, zu einem Sieg hat es dennoch nicht gereicht. Schweden gewinnt auch die dritte Partie: 61:77 (14:21,17:18,16:20,14:18). Beste deutsche Werferin war erneut Sonja Greinacher mit 19 Punkten.

Wie bereits in den vorangegangenen Partien ging Deutschland auch in der dritten Begegnung schnell in Rückstand. Schweden erwischte somit erneut den besseren Start und führte 17:4. Besonders die hohe Anzahl deutscher Ballverluste (sieben Turnover im ersten Viertel) machte einen ausgeglicheneren Spielverlauf unmöglich. Die große Stärke der U20-Damen ist ihr Kampfgeist, welcher das Team zum Ende des ersten Spielabschnitts wieder auf 14:21 heranbrachte.

Das zweite Viertel verlief derweil erfolgreicher für die U20-Damen, die es schafften die Begegnung ausgeglichener zu gestalten und somit verhinderten, dass der Rückstand weiter wachsen konnte. Beim Stand von 31:39 ging es in die Halbzeitpause.

Ein 6:2-Lauf für die deutsche Mannschaft eröffnete die zweite Halbzeit und weckte berechtigte Hoffnungen auf eine Führung der Gastgeber. Doch die Schwedinnen konterten ihrerseits mit Drei-Punkte-Würfen und stellten den alten Abstand wieder her, welcher bis zum Viertelende weiter wachsen sollte.

Für eine Aufholjagd wie in den beiden Tests zuvor schien die Kraft in dieser Partie nicht mehr zu reichen. So ging das Schlussviertel mit 18:14 an die Schwedinnen.  

Bundestrainer Raoul Scheidhauer sagte nach der Begegnung: “Die Begegnung heute war mit Sicherheit die körperlich anspruchsvollste. Wir haben viele leichte Chancen liegen gelassen. Im Spielverlauf habe ich viel ausprobiert, weshalb uns immer wieder der Rhythmus abhanden gekommen ist.”

Für Deutschland spielten:

Natalija Bondarenko (USC Freiburg), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 2), Sarah-Marie Frankenberger (University New Hampshire, 4), Julia Gaudermann (Bender Baskets Grünberg/BC pharmaserv Marburg, 7), Sonja Greinacher (NB 92 Oberhausen, 19), Nicola Happel (Bender Baskets Grünberg), Emina Karic (Herner TC, 6), Julia Kohlmann (SV Halle Lions), Laura Masek (TuS Jena Burgaupark Ladybaskets), Jenny Menz (TuS Jena Burgaupark Ladybaskets/Basketball4Girls Chemnitz), Jule Muegge (Carmel High School/USA, 2), Finja Schaake (Bender Baskets Grünberg/BC pharmaserv Marburg, 10), Judith Schmidt (Basketball4Girls Chemnitz), Christina Schnorr (Foto, Basketball4Girls Chemnitz, 7), Franziska Steiner (TS Jahn München, 4).

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