U20-Damen unterliegen Polen9. Juni 2014

Die U20-Damen des Deutschen Basketball Bundes haben ihr drittes und letztes Testspiel gegen die Auswahl Polens verloren. In Kienbaum bei Berlin unterlag die Mannschaft von Bundestrainerin Aleksandra Kojic mit  54:73 (9:9, 18:34, 20:13, 7:17). Nach ausgeglichenem Beginn übernahmen die Gäste ab dem zweiten und vierten Viertel die Spielkontrolle und trotzten dem Comeback Deutschlands im dritten Viertel. Beste Werferin war Noemie Rouault mit 17 Punkten.

Im ersten Spielabschnitt begannen beide Mannschaften zunächst verhalten und sehr fokussiert in der Verteidigung. Durch Punkte von Noemie Rouault und Aline Stiller (Foto) führten die ING-DiBa-Korbjägerinnen Mitte des ersten Viertels mit 5:2, danach kamen die Polinnen etwas besser in die Partie und konnten zum Viertelende ausgleichen (9:9).

Das zweite Viertel begann mit einem 0:7-Lauf aus deutscher Sicht: Polen traf nun deutlich besser und kam immer wieder an die Freiwurflinie. Offensiv lief beim den DBB-Damen dagegen nicht mehr viel zusammen: Levke Brodersen erlöste die deutsche Mannschaft Mitte des zweiten Spielabschnitts mit den ersten Punkten dieses Viertels, während die Gäste weiterhin fleißig punkteten. Vor dem Seitenwechsel hatte sich die polnische Auswahl bereits recht deutlich abgesetzt: Deutschland lag mit 27:43 zurück.

Erneut erwischte Polen den besseren Start und tarf aus der Distanz. Für Deutschland hielt nun aber Mary Ann Mihalyi dagegen und auch Elisabeth Dzirma traf von der Freiwurflinie (31:48, 24. Min.). Nach wie vor hatten die deutschen Spielerinnen aber große Probleme durch ihre Ballverluste, aus denen leichte Punkte für die Polinnen resultierten. Die Moral der DBB-Damen die Bundestrainerin Aleksandra Kojic bereits gestern lobte, war auch heute wieder zu spüren: Punkt für Punkt kämpfte sich Deutschland heran (Joana Meyer, 35:50, 26. Min.). Vor Beginn der letzten zehn Spielminuten hatte das deutsche Team den Rückstand auf eine einstellige Hypothek geschmälert: beim Stand von 47:56 ging es in das finale Viertel.

Mit vier schnellen polnischen Punkten begann das vierte Viertel denkbar schlecht aus deutscher Sicht. Deutschlands Offensive schwächelte nun und kam minutenlang nicht zu Zählbarem. Rouault traf nach vier gespielten Minuten von der Freiwurflinie, doch Polen lag zu diesem Zeitpunkt bereits wieder zweistellig in Führung (51:64). Deutschland musste sich am Ende in die 54:73-Niederlage fügen; den Schlusspunkt setzte Mihalyi von der Freiwurflinie.

Bundestrainerin Aleksandra Kojic sagte nach dem Spiel: “Das Spiel heute war in vierlerlei Hinsicht sehr lehrreich. Unser Auftreten im zweiten Viertel war so nicht akzeptabel, die Spannung hat gefehlt und so haben wir uns in eine sehr schlechte Position gebracht. Wir haben den Mädels in der Halbzeitpause klare Ansagen gemacht und dann ist im dritten Viertel auch die Intensität zurückgekommen – was wiederum ein gutes Zeichen war. Wichtig ist, dass die Spielerinnen begreifen, dass es kein unwichtiges Spiel gibt, schon gar nicht, wenn man den Adler auf der Brust hat.”

Für Deutschland spielten:

Levke Brodersen (TV Saarlouis Royals, 7), Keisha Carthäuser (Bender Baskets Grünberg), Pia Dietrich (TV Langen / Rhein-Main Baskets, 3), Elisabeth Dzirma (Bender Baskets Grünberg, 1), Alina Hartmann (DJK Bamberg), Mary Ann Mihalyi (ohne Verein, 9), Katharina Müller (Herner TC, 5),  Noemie Rouault (TuS Lichterfelde, 17),  Hannah Wischnitzki (TG Neuss), Joana Meyer (TV Saarlouis Royals, 5), Aline Stiller (SG 1886 Weiterstadt, 7).

Weitere News

3. Dezember 2016

Supercup für zwei Jahre in Hamburg

Weltklasse-Teams testen DBB-Herren –Tickets ab sofort erhältlich

SchroederDennis2015vsCRO-500

3. Dezember 2016

Ingo Weiss ist DOSB-Ehrenmitglied

Laudatio von Alfons Hörmann

Ingo_DOSB_Ehrenmitglied_500

1. Dezember 2016

ING-DiBa und DBB setzen „Talente mit Perspektive“ fort

Nachwuchsförderung feiert 2017 zehnjähriges Jubiläum!

TmP2016Bremerhaven-500

DBB auf Flickr

Bitte anklicken, um die Slideshow zu öffnen.