U20-Damen unterliegen in Bulgarien20. Juni 2014

Die U20-Damen Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes (DBB) haben das erste von zwei Testspielen gegen Bulgarien in Sofia verloren. Gegen die Gastgeberinnen produzierten die Schützlinge von Bundestrainerin Aleksandra Kojic zu viele Ballverluste und mussten sich mit 69:74 (18:21, 26:17, 12:18, 13:18) geschlagen geben. Marie Gülich (Foto) war mit 17 Punkten die erfolgreichste Schützin in Reihen der deutschen U20-Damen. Morgen um 17 Uhr steht die nächste Partie in Sofia an.

Die ING-DiBa-Korbjägerinnen brauchten eine Weile, bis sie im Spiel angekommen waren. In den ersten Minuten hatten sie bereits fünf Fehlpässe auf dem Konto stehen. Bulgarien hatte leichte Vorteile und erspielte sich bis zum Viertelende eine knappe 21:18 Führung. Eine bessere Ordnung in der Defense und konzentriertere Offensiv-Aktionen brachten die DBB-Damen Schritt für Schritt heran. Zur Halbzeit hatten sich die Damen von Aleksandra Kojic eine 44:38 Führung erspielt. Allerdings hätte die Führung noch großer ausfallen können, hätte das Team einige Turnovers vermieden.

Die Bundestrainerin sah im dritten Viertel weiterhin ein großes Problem: “Jedes Mal, wenn wir eine gute Phase hatten, haben wir uns unnötige Ballverluste geleistet. 27 Turnovers waren es insgesamt. Das ist viel zu viel”. Logische Konsequenz: Mit einem 56:56 ging es ins letzte Viertel. Auch im finalen Spielabschnitt hielten die Bulgarinnen den Druck weiter aufrecht. Letztendlich bekam das DBB-Team die Ballverlust-Problematik nicht in den Griff und musste sich mit 69:74 geschlagen geben. Morgen um 17 Uhr können die U20-Damen bereits Revanche nehmen.

“Ich bin sehr verärgert über die Art und Weise, wie wir uns heute präsentiert haben”, zeigte sich Aleksandra Kojic enttäuscht. Wir haben überhaupt nicht auf den Ball aufgepasst. Egal ob Fehlpässe, Schrittfehler, in der Masse ist das nicht zu entschuldigen. Immer wenn wir eine gute Phase hatten, haben wir uns aus dem Rhythmus gebracht. Auch unsere 1-gegen-1 Verhalten hat mir nicht gefallen. Einige Spielerinnen haben sich auf die Gegenspieler nicht einstellen können. Das war ärgerlich. Wir müssen uns auch beim Abschluss unter dem Korb verbessern. Wir haben eine Rebound-Überlegenheit von 44:26, trotzdem machen die Bulgarinnen 32 Punkte in der Zone, wir nur 28. Es bleibt also viel Arbeit für morgen. Trotzdem werden wir morgen gewinnen. Das war vielleicht der Wachrüttler, den die Mädels gebraucht haben. Wenn wir aufsteigen wollen, dann müssen wir solche Spiele gewinnen.”

Für Deutschland spielten:
Levke Brodersen (TV Saarlouis Royals, 11), Keisha Carthäuser (Bender Baskets Grünberg), Pia Dietrich (TV Langen / Rhein-Main Baskets), Elisabeth Dzirma (Bender Baskets Grünberg, 16), Marie Gülich (BBZ Opladen / evo NB Oberhausen, 17), Alina Hartmann (DJK Bamberg, 6), Elisa Hebecker (SV Halle Lions, dnp), Isabell Meinhart (Bender Baskets Grünberg, 5), Mary Ann Mihalyi (ohne Verein, 6), Katharina Müller (Herner TC, 3),  Aline Stiller (SG 1886 Weiterstadt, 3), Hannah Wischnitzki (TG Neuss),  Ama Degbeon (Bender Baskets Grünberg/BC pharmaserv Marburg, 3).

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