U20-Damen unterliegen Belgien 72:7621. Juli 2007

Jetzt geht es im abschließenden Spiel um Platz 7

Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Damen spielt bei der Europameisterschaft in Sofia/Bulgarien morgen um Platz 7. Im Überkreuzspiel unterlag das DBB-Team gegen Belgien mit 72:76 (20:19, 10:15, 20:18, 22:24) und hat damit ihr Ziel, EM-Platz 6, knapp verpasst.

Die Mannschaft von Bundestrainerin Aleksandra Kojic begann leicht umgestellt mit Tina Menz auf der Playmaker-Position an Stelle der angeschlagenen Lea Mersch. Und sie begann voll motiviert, denn es war auch eine kleine Revanche, hatte man doch bei der EM 2006 im Spiel um Platz 5 gegen Belgien hauchdünn verloren. Der Start war optimal, Margret Skuballa besorgte mit einem Dreier das 7:0 (2. Min.), Mirijam Unger nach fünf Minuten das 13:4. Dann aber besannen sich die Belgierinnen ihrer Stärken, trafen einige Dreier und kamen heran (16:15, 8. Min.). Zum Viertelende behauptete die deutsche Auswahl die knappe Führung (20:19).

Bitter für die deutsche Mannschaft, dass die dominierende Skuballa bereits nach 13 Minuten ihr 3. Foul kassierte, zwar zunächst auf dem Feld blieb, aber fortan viel vorsichtiger auftreten musste. Belgien wendete das Blatt, wenngleich zunächst nur minimal (24:28, 15. Min.), aber immer wieder mit für Deutschland schmerzhaften Dreiern. Nadine Grieb (Foto) hatte jetzt einige starke Szenen und hielt Deutschland im Spiel (30:32, 18. Min.), während Romy Bär das Wurfpech von der Dreierlinie an den Fingern klebte. Zum Seitenwechsel gab es aber bis auf etwas zu viele Ballverluste (10) und der Treffsicherheit aus der Distanz (14 Prozent = 1/7) wenig zu bemängeln, Deutschland war im Spiel (30:34).

Viertel Nummer 3 begann für das DBB-Team wenig verheißungsvoll. Menz kassierte das 3. Foul, Belgien machte die ersten Punkte (30:38, 22. Min.). Aber die Kojic-Truppe nahm den Kampf an und kämpfte gegen die ebenfalls folubelasteten Belgierinnen mit vollem Einsatz (39:41, 24. Min., Grieb). Menz´ 4. Foul fiel genau in diese Aufholphase. Besonders die quirlige, nur 1,65 m große belgische Spielmacherin Marjorie Carpreaux machte den deutschen Korbjägerinnen Probleme. Nun war aber Skuballa wieder voll da und verkürzte zusammen mit Birte Thimm (44:45, 28. Min.). Auch die von der Freiwurflinie perfekte Bär traf jetzt endlich aus dem Feld, sodass vor dem Abschlussviertel noch gar nichts entschieden war (50:52).

Mit Bangen musste man ins 4. Viertel gehen, denn wie in bisher fast jedem Spiel lautete die Frage: reichen die Kräfte? Zunächst aber machte Claudia Scholz nach längerer Zeit mal wieder den Ausgleich (52:52). Doch schon kurz später war Belgien wieder enteilt (52:59) und schien den längeren Atem zu haben. Carpreaux war einfach nicht zu stoppen und punktete und passte fast nach Belieben. Aber das DBB-Team gab sich nicht geschlagen und war nach einem Menz-Dreier wieder dran (59:61, 34. Min.). Aber sie kamen einfach nicht vorbei, was sie auch versuchten. Auch nach dem 61:71 (38. Min.) wehrten sich die U20-Damen weiter, Bär machte sechs Punkte in Folge zum 67:71 (1´38). Ein weiterer belgischer Dreier war dann endgültig zu viel für die deutsche Mannschaft. Ohne die verletzte Mersch und die suspendierte Anna Görg fehlten letztlich zwei wichtige Optionen im deutschen Spiel, mit denen ein Erfolg gegen Belgien wahrscheinlicher gewesen wäre.

Für Deutschland spielten:
Romy Bär (Basketgirls Chemnitz, 16),  Nadine Grieb (ASC Theresianum Mainz, 10), Franziska Höre (USC Freiburg, dnp), Tina Menz (TuS Jena, 12), Lea Mersch (evo NB Oberhausen, dnp), Tanja Schäffner (TuS Jena, 2), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz), Claudia Scholz (SG Towers Speyer-Schifferstadt, 2), Margret Skuballa (BC Pharmaserv Marburg, 25), Birte Thimm (evo NB Oberhausen, 1), Mirijam Unger (TSV Nördlingen, 4).

Scouting unter www.fibaeurope.com (in der rechten Spalte sind alle Jugend-Europameisterschaften mit Links zu eigenen Websites aufgelistet)

Nächster EM-Spieltermin:
Sonntag, 22. Juli 2007, Spiel um Platz 7 (Zeit und Gegner stehen noch nicht fest)

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