U20-Damen starten mit Niederlage in die EM7. Juli 2006

Ohne Chance gegen Belgien

Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Damen ist mit einer Niederlage in die Europameisterschaft (7.-16. Juli 2006) in Sopron/Ungarn gestartet. Die Mannschaft von Bundestrainerin Aleksandra Kojic unterlag im Auftaktspiel Belgien mit 45:62 (10:18, 15:26, 8:11, 12:7).

Beide Teams begannen ob der Bedeutung der Partie hypernervös. Ballverlust reihte sich an Ballverlust, Fehlwurf an Fehlwurf. So war es nicht verwunderlich, dass nach sieben Minuten erst acht Punkte notiert waren (4:4). Zwar gingen die deutschen Damen anschließend mit 10:7 in Führung, doch bereits in der 9. Minute kassierte Anna Görg ihr 3. Foul. Die DBB-Auswahl verlor völlig den Faden, gestattete den Belgierinnen drei Dreier hintereinander und sah sich zum Viertelende plötzlich mit 10:18 im Rückstand.

Belgiens Fannie Vandesteene legte einen weiteren Dreier zum 10:21 nach, ehe sich das DBB-Team langsam berappelte und etwas besser ins Spiel kam. Katrin Hübner traf zum 18:24 (13. Min.), Besserung schien in Sicht. Doch weiterhin wurden die belgischen Distanzschützinnen von der deutschen Verteidigung sträflich vernachlässigt (18:29, 14. Min.). Bis zum 21:34 (16. Min.) hatte Belgien bereits sechs Dreipunktewürfe, davon vier durch die überragende Vandesteene, im deutschen Korb versenkt. Beim 21:40 und dem 4. Foul von Anna Görg (18. Min.) schien das Spiel frühzeitig entschieden. Daran änderte sich bis zur Halbzeit nichts (25:44). Während Belgien 23 Rebounds verbuchte, konnten die deutschen Korbjägerinnen nur 12 abprallende Bälle erobern. Keinen einzigen Dreipunktewurf verwandelten die Kojic-Schützlinge bei allerdings auch nur zwei Versuchen vor dem Seitenwechsel (Belgien 6/13).

Den besseren Start ins 3. Viertel verzeichneten die deutschen Damen, die nach Freiwürfen von Jessica Feike auf 31:44 heran kamen (24. Min.). Doch noch in der gleichen Minute schlug Belgien zum 31:50 zurück. Auch die bis dahin einzige deutsche Scorerin, Margret Skuballa, beging ihr 4. Foul, Anna Görg schied mit Foul Nummer 5 aus (28. Min.). Als Vandesteene ihren fünften Dreier zum 31:55 traf, war die Partie endgültig gelaufen. Fortan ging es für das deutsche Team vornehmlich um Resultatsverbesserung, um bei eventuellen direkten Vergleichen bessere Karten zu haben. ZUmindest das gelang teilweise (Endstand 45:62).

Deutschland:
Karla Babica (St. Francis New York, USA, nicht eingesetzt), Romy Bär (Basketgirls Chemnitz, 9), Jessica Feike (evo NB Oberhausen, 2), Anna-Christine Görg (BG Dorsten, 8), Nadine Grieb (ASC Theresianum Mainz), Karolin Holtz (SV Halle, 1), Katrin Hübner (SV Halle, 3), Lea Mersch (evo NB Oberhausen), Laura Rahn (SC Rist Wedel, 2), Pia Schiffer (evo NB Oberhausen), Margret Skuballa (Foto, BG Dorsten, 20), Birte Thimm (evo NB Oberhausen, n.e.).

Gruppenfavorit Italien startete mit einem schwer erkämpften 63:59-Erfolg gegen Lettland. Im morgigen Spiel der DBB-Damen gegen Lettland steht die deutsche Mannschaft bereits mit dem Rücken zur Wand, will sie ihr Ziel – das Erreichen der ersten acht Plätze – noch schaffen. (16.00 Uhr).

Weitere Ergebnisse und Statistiken unter www.fibaeurope.com

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