U20-Damen spielen um EM-Platz 515. Juli 2006

61:54-Erfolg gegen Griechenland
Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Damen ist bei der EM in Sopron/Ungarn auf den Erfolgsweg zurückgekehrt. Gegen Griechenland gewann das Team von Bundestrainerin Aleksandra Kojic mit 61:54 (22:10, 16:21, 12:9, 11:14). Damit spielt die deutsche Mannschaft morgen um EM-Platz 5 und hat damit die Platzierung vom Vorjahr (9.) deutlich verbessert.

Die deutschen Damen legten das hin, was man gemeinhin als “Bombenstart” umschreibt. Ehe Griechenland sich recht versah, lagen sie bereits mit 5:17 zurück (8. Min.). Voller Motivation und Konzentration agierten die DBB-Spielerinnen und schienen auf einen ungefährdeten Sieg hinzusteuern. Doch die Griechinnen kamen besser ins Spiel und dementspechend näher heran (22:12, 11. Min.; 22:19, 13. Min.). Das DBB-Team fing sich dann etwas und ging wieder deutlicher in Führung (29:19, 15. Min.). Zum Seitenwechsel war das Spiel beim Stand von 38:31 für die deutsche Mannschaft noch offen. Bis dahin hatten die deutschen Damen den Rebound dominiert (23:9), aber bei den Ballverlusten viel zu viele Einträge im Scoutingbericht (17, Griechenland 9). Außerdem waren Romy Bär, Jessica Feike und Anna Görg bereits mit drei Fouls belastet.

Nach dem Seitenwechsel kam Griechenland durch die starke Pelagia Papamichail auf 38:35 heran (22. Min.). Romy Bär kassierte in der gleichen Minute ihr 4. Foul und musste auf die Bank. Mehrere einfache Wurfchancen wurden jetzt vergeben, die ersten Punkte für Deutschland im 3. Viertel erzielte Jessica Feike erst nach fünf Minuten zum 40:35. Da hatte auch Margret Skuballa bereits vier Fouls auf ihrem Konto. Eine brenzlige Phase für die deutschen Damen (Feike, 4. Foul), die sie mit geballtem Einsatz zu überstehen versuchten. Auch bei Griechenland ging in dieser hektischen Phase vieles schief, so dass sich an der deutschen Führung nichts änderte (50:40, 30. Min.). Die bis dahin hundertprozentige Freiwurfquote (14/14) kam dem deutschen Team zugute.

Dann kam Griechenland noch einmal heran (50:46, 32. Min.), aber Karolin Holtz und Romy Bär konterten zum 54:46 eine Minute später. Fünf Minuten vor Spielende schied Anna Görg mit ihrem 5. Foul aus, Margret Skuballa folgte ihr eine Minute vor Schluss. Auf den positiven Spielausgang für Deuschland hatte das aber keinen Einfluss mehr. Aus dem irreführenden Online-Scouting konnte man auf zwei mögliche Endergebnisse schließen, wir haben uns für das aus deutscher Sicht positivere entschieden: 61:54. Die DBB-Damen hatten das Spiel trotz 31(!) Ballverlusten gewonnen… auch nicht alltäglich.

Deutschland:
Karla Babica (St. Francis New York, USA, nicht eingesetzt), Romy Bär (Basketgirls Chemnitz, 13), Jessica Feike (evo NB Oberhausen, 10), Anna-Christine Görg (BG Dorsten, 13), Nadine Grieb (ASC Theresianum Mainz), Karolin Holtz (SV Halle, 4), Katrin Hübner (SV Halle, 2), Lea Mersch (Foto, evo NB Oberhausen,10), Laura Rahn (SC Rist Wedel), Pia Schiffer (evo NB Oberhausen), Margret Skuballa (BG Dorsten, 9), Birte Thimm (evo NB Oberhausen).

Weitere Ergebnisse und Statistiken unter www.fibaeurope.com 

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