U20-Damen schlagen Italien19. Juli 2007

Bei der EM in Sofia jetzt um die Plätze 5-8

Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Damen hat die Zwischenrunde der Europameisterschaft in Sofia/Bulgarien mit einem Sieg abgeschlossen. Gegen Italien gewann das Team von Bundestrainerin Aleksandra Kojic verdient mit 67:62 (17:15, 22:10, 10:15, 18:22). Nun spielt die DBB-Auswahl ab Samstag um die Plätze 5-8 und kann noch auf eine sehr gute EM-Platzierung hoffen.

Centerin Anna Görg war von Kojic nach der Niederlage gegen die Türkei aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen worden. Somit ergab sich auf den großen Positionen eine neue Rotation. Lea Mersch, Margret Skuballa, Romy Bär, Nadine Grieb und Mirijam Unger begannen für die deutsche Mannschaft und benötigten mehr als drei Minuten für die ersten Punkten (2:4, Mersch). Nach Skuballas Dreier zum 7:4 passierte punktemäßig nicht viel. Beide Teams hatten noch keine Präzision bei ihren Würfen gefunden, die DBB-Asuwahl aber kontrollierte die Rebounds. Wie fast schon gewohnt entwickelte sich eine knappe Partie (17:15 nach zehn Minuten).

Die wieder enorm starke Skuballa brachte Deutschland mit ihren Punkten zehn und elf mit 22:15 in Front (12. Min.), das DBB-Team wollte sich ganz offensichtlich für die beiden unnötigen Niederlagen gegen Lettland und die Türkei rehabilitieren. Ein erfolgreicher Dreier von Bär und zwei weitere Punkte bedeuteten schon das 28:15 und machten die 13:0-Serie komplett. Dann fing sich Italien wieder, aber dank einer nun ebenfalls überzeugenden Bär blieben die deutschen Korbjägerinnen dominant (33:22, 17. Min., 3. Dreier Bär). Beste Voraussetzungen für einen deutschen Erfolg bestanden nach der 1. Halbzeit (39:25).

Gewarnt war man aber durch die Partie gegen Lettland, als man auch über weite Strecken mit einem zweistelligen Vorsprung vorne gelegen hatte. Zunächst sah es aber nicht danach aus, als ob die Italienerinnen mit Volldampf um ein Comeback bemüht seien. Unger, eine der Ersatzspielerinnen für Görg, hatte allerdings bereits vier Fouls auf ihrem Konto. Und auch die Zahl der Ballverluste war mit 16 zu diesem Zeitpunkt zu hoch, eine deutlichere Führung wurde so vergeben (41:31, 25. Min.). Die Belastung – auch bei den Fouls – der ununterbrochen auf dem Feld stehenden Bär und Skuballa stieg spürbar, aber bis zum Ende des 3. Viertels noch ohne größere Folgen (49:40).

Die Lettinnen waren im 4. Viertel schnell heran gekommen. Das sollte nun unbedingt vermieden werden, um Italien auch gedanklich gar nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Und der Vorsprung hielt, denn nach 35 Minuten führte die deutsche Mannschaft mit 58:45 (Mersch), hatte aber Birte Thimm bereits mit fünf Fouls verloren. Die guten Wurfquoten und vor allem die eklatante Überlegenheit bei den Rebounds blieben bis dato erfreulicherweise konstant, sodass dem ersehnten Erfolg gegen Italien nichts mehr im Wege stand. Kojic nahm dreieinhalb Minuten vor Ende beim Stand von 59:49 eine Auszeit, als sich kleine Unkonzentriertheiten einschlichen, die von Italien aber nicht mehr konsequent genutzt werden konnten (63:54, 1´25, zwei Freiwürfe Bär). Am Ende war das Resultat knapper als der Spielverlauf.

Für Deutschland spielten:
Romy Bär (Basketgirls Chemnitz, 20),  Nadine Grieb (ASC Theresianum Mainz, 10), Franziska Höre (USC Freiburg), Tina Menz (Foto, TuS Jena, 2), Lea Mersch (evo NB Oberhausen, 6), Tanja Schäffner (TuS Jena), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz), Claudia Scholz (SG Towers Speyer-Schifferstadt), Margret Skuballa (BC Pharmaserv Marburg, 23), Birte Thimm (evo NB Oberhausen, 4), Mirijam Unger (TSV Nördlingen, 2).

Scouting unter www.fibaeurope.com (in der rechten Spalte sind alle Jugend-Europameisterschaften mit Links zu eigenen Websites aufgelistet)

Nächster EM-Spieltermin:
Samstag, 21. Juli 2007, 13.45 Uhr: Deutschland – Belgien

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