U20-Damen hadern mit den Schiedsrichtern30. Juni 2007

58:72-Niederlage gegen Spanien – 5 Spielerinnen und Coach Aleks Kojic müssen frühzeitig gehen

Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Damen hat zum Auftakt des internationalen Turnieres in Leon/Spanien gegen die Gastgeberinnen mit 58:72 (12:22, 13:20, 21:17, 12:13) verloren. Dabei berichtete Delegationsleiter Jürgen Kofner anschließend von einer „skandalösen Schiedsrichter-Leistung“ der spanischen Unparteiischen. Gleich fünf deutsche Spielerinnen mussten mit Foulhöchstzahl das Spielfeld verlassen, Anna Görg hatte bereits nach fünf Spielminuten vier Fouls gesammelt. Darüber hinaus wurde Bundestrainerin Aleks Kojic noch vor dem Seitenwechsel mit zwei technischen Fouls der Halle verwiesen, so dass Co-Trainer Torsten Rothämel das Coachen übernehmen musste.

Die DBB-Auswahl startete schwach in die Partie und war in den ersten beiden Vierteln klar unterlegen. Nach der Pause jedoch änderte sich das Bild. Die Gemüter beruhigten sich einigermaßen, und Deutschland kam näher an die Spanierinnen heran. Letztlich konnten die deutschen Korbjägerinnen, die die Reboundbilanz mit 36:33 für sich entschieden, aber von der Dreierlinie bei 14 Versuchen nicht einmal trafen, die Gegnerinnen nicht mehr gefährden.

Für Deutschland spielten:
Romy Bär (Basketgirls Chemnitz, 12/9 Rebounds),  Anna-Christine Görg (ohne Verein, 4/4), Nadine Grieb (ASC Theresianum Mainz, 6), Franziska Höre (USC Freiburg, 2), Lea Mersch (evo NB Oberhausen, 5/7), Tanja Schäffner (TuS Jena, 1), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz, 2), Margret Skuballa (Foto, BG Dorsen, 19/10), Birte Thimm (evo NB Oberhausen), Mirijam Unger (TSV Nördlingen, 7).

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