U20-Damen gewinnen Heimspiel gegen Großbritannien1. Juni 2013

Die DBB-U20-Damen haben das erste von zwei Testspielen auf heimischem Boden gegen Großbritannien für sich entscheiden können. Die Mannschaft von Bundestrainer Harald Janson setzte sich nach einem spannenden und intensiven Spiel mit 79:68 (17:10, 13:22, 23:18, 26:18) durch. Am morgigen Sonntag messen sich die beiden Teams erneut; Sprungball ist um 11:30 Uhr, dann mit Publikum!

Mit Elisabeth Dzirma, Lena Gohlisch, Ilka Hoffmann (Foto), Laura Hebecker und Anna Heise starteten die DBB-U20-Damen in die Partie, die Hebecker nach vier Sekunden mit Punkten für Deutschland eröffnete. Die Britinnen glichen noch in der ersten Spielminute aus – es entwickelte sich fortan ein munteres Spiel in Rotenburg an der Fulda. Der nur mit neun Spielerinnen angetretene Gegner musste früh einem größeren Rückstand hinterherlaufen, für den die anfangs glänzend aufgelegte Lena Gohlisch verantwortlich zeichnete (13:6 für Deutschland, 5. Min., 9  Gohlisch-Punkte). Die ersten Wechsel auf beiden Seiten sorgten für einen leichten Bruch des Spielflusses. Bis zum Viertelende hatten beide Teams noch keinen echten Rhythmus gefunden (17:10).

Deutschland tat sich schwer und musste Großbritannien wieder näher heranlassen (17:16, 13. Min.). Das Janson-Team gestattete dem Gegner eine viel zu gute Wurfquote (8/13) und ließ die anfängliche Dominanz gänzlich vermissen. Kein Wunder, das Bundestrainer Harald Janson zu einer Auszeit “bat”. Die Britinnen gingen in Führung (17:20, 15. Min.) und komplettierten eine 12:0-Serie aus ihrer Sicht, ehe Ilka Hoffmann endlich wieder einen Punkt für Deutschland erzielte. Die Spielerinnen von der Insel stellten die DBB-Damen aber weiterhin vor größere Probleme (19:24, 16. Min.), nur 35 Prozent Wurfquote zu diesem Zeitpunkt sprechen eine deutliche Sprache. Dann lief es mit der Hereinnahme von Gohlisch wieder besser und Deutschland kam zum Ausgleich (30:30, 19. Min.). Zur Halbzeitpause war die Partie völlig offen (30:32).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen und auf hohem Niveau. Heise glich aus (32:32) und nach fünf umjubelten Hoffman-Punkten führte die deutsche Mannschaft erstmals etwas deutlicher (37:34, 22. Min.). Den ING-DiBa-Korbjägerinnen gelang es nun immer besser, aus der Distanz für Gefahr zu sorgen: Dzirma traf einen wichtigen Dreipunktewurf und sorgte für das 40:35 in der 24. Spielminute. Doch die “Befreiung” blieb aus und Großbritannien im Spiel (51:50, 29. Min.). Mit einer knappen 53:50-Führung gingen die DBB-Spielerinnen in die Pause vor dem letzten Viertel.

Carla Bellscheidt gab mit ihren vier Punkten zum 57:50 nach 32 Minuten die Richtung für den Schlussabschnitt vor. Der Gegner sorgte aber für einen echten Härtetest und ließ sich auch jetzt nicht abschütteln (61:56, 35. Min.). Nach zwischenzeitlicher, scheinbar sicherer 70:62-Führung der deutschen Mannschaft (2´09) sah es nur eine Minute später beim 70:68 wieder äußerst brenzlig aus. Janson versuchte seine Mannschaft mit einer Auszeit zu beruhigen. Dazu halfen auch Hebeckers Punkte zum 74:68 (´45). So stand am Ende ein umkämpfter Sieg auf dem Papier.

Heiko Czach, Assistenz-Trainer der DBB-U20-Damen, sagte nach dem Spiel: “Wir hatten einen guten Start ins Spiel, haben dann aber im weiteren Verlauf der Partie viel getestet und so zwischendurch den Rhythmus verloren. So mussten wir im letzten Viertel sehr viel investieren; haben dann aber durch Ballgewinne und schnelle Punkte das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können.”

Für Deutschland spielten:
Carla Bellscheidt (BBZ Opladen, 10), Lena Bradaric (TuS Bad Aibling Fireballs, 3), Levke Brodersen (TV Saarlouis Royals, 2), Keisha Carthhäuser (Bender Baskets Grünberg, 2), Elisabeth Dzirma (Bender Baskets Grünberg, 8), Lena Gohlisch (Berlin Baskets/ASV Moabit Berlin, 14), Laura Hebecker (SV Halle LIONS, 18), Anna Heise (University of Maine/USA, 6), Ilka Hoffmann (Eisvögel USC Freiburg, 15),  Isabell Meinhart (Bender Baskets Grünberg), Mary Ann Mihalyi (Chemcats Chemnitz, 1), Caroline Van der Velde (Herner TV).

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