U20-Damen steigen in A-Gruppe auf25. August 2012

Die deutschen U20-Damen haben den Aufstieg in die A-Gruppe mit einem weiteren wichtigen Sieg bei der B-Europameisterschaft in Klatovy, Tschechische Republik erreicht. Gegen den Gastgeber lieferte sich das Team von DBB-Bundestrainer Harald Janson einen harten Kampf und gewann am Ende mit 75:67 (17:16, 25:14, 18:25, 15:12). Finja Schaake war mit 17 Punkten die erfolgreichste deutsche Werferin.

Im Spiel gegen den punktgleichen Gastgeber entwickelte sich von Beginn an eine spannende Partie. Beide Teams fanden schnell ihren Rhythmus und konnten ihre Angriffe häufig verwerten (6:4, 3. Minute). Auch die ersten Ballverluste schlichen sich in die Partie. Zu allem Überfluss holte sich DBB-Topscorerin Finja Schaake früh ihr zweites Foul ab, blieb aber zunächst auf dem Parkett. Offensiv schlief die Begegnung nach guter Anfangsphase etwas ein, was der Punktestand widerspiegelte (8:8, 6. Minute). Im weiteren Verlauf konnte sich keines der zwei Teams absetzten und beim Stand von 17:16 ging es in das zweite Viertel.

Die Tschechinnen starteten besser in das zweite Viertel und brachten die DBB-Auswahl mit 19:23 in Rückstand. Doch Deutschland hatte die richtige Antwort und legte selbst einen beeindruckenden 18:0-Lauf hin (37:23, 18. Minute). Die Gastgeberinnen konnten mit Distanzwürfen noch ein wenig verkürzen, jedoch änderte es nichts an der deutlichen 42:30-Halbzeitführung. Besonders auffällig in den ersten 20 Minuten war die Ballsicherheit der ING-DiBa-Korbjägerinnen, die bis zu diesem Zeitpunkt lediglich fünf Ballverluste zu verzeichnen hatten.

Laura Hebecker (Foto) kassierte gleich zu Beginn des dritten Viertels ihr viertes Foul, blieb aber wie bereits Finja Schaake im ersten Viertel weiterhin im Spiel. Es war deutlich zu spüren, dass die Tschechinnen nach dem Seitenwechsel vermehrt in die Zone gingen, um dort für Unruhe zu sorgen. Mehrere zugesprochene Freiwürfe dürften diese Taktik bestätigen (46:36). Die DBB-Auswahl hatte ein paar Probleme, den Rhythmus der ersten Halbzeit wiederzufinden und musste mit ansehen, wie die Führung weiter schmolz (46:40, 23. Minute). Bundestrainer Harald Janson reagierte prompt mit einer Auszeit. Beide Mannschaften lieferten sich jetzt einen offenen Schlagabtausch. Die foulbelastete Laura Hebecker verwandelte kurz darauf einen Dreier, der die deutsche Führung wieder auf acht Punkte anwachsen ließ (53:45). Doch immer wieder erhielten die Gastgeberinnen Freiwürfe, womit die DBB-Führung auf 53:52 eingedämmt wurde. Mit 60:55 ging es in das Schlussviertel.

Die letzten zehn Minuten starteten als Krimi. Die Führung wechselte munter hin und her. Sonja Greinacher war mit einem Drei-Punkt-Spiel erfolgreich und stellte die zwischenzeitliche 65:63-Führung her (34. Minute). Deutschland verteidigte den Vorsprung mit aller Kraft. Drei Punkte vor, dann wieder nur hauchdünn mit einem Zähler, die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Zudem verabschiedeten sich Judith Schmidt und Sonja Greinacher mit fünf persönlichen Fouls auf die Auswechselbank. Zwei erfolgreiche Freiwürfe von Janna Graf, gefolgt von zwei Punkten durch Julia Gaudermann hoben den Spielstand auf 72:67 (39. Minute). Nach 40 Minuten gewann Deutschland mit 75:67.

Für Deutschland spielten:
Julia Gaudermann (Bender Baskets Grünberg, 11), Janna Graf (Yale University/USA, 4), Sonja Greinacher (Gonzaga University/USA, 9), Nicola Happel (Bender Baskets Grünberg / BC Pharmaserv Marburg), Inken Henningsen (SV Halle Lions), Laura Hebecker (SV Halle Lions, 13), Anna Heise (SV Halle Lions), Julia Kohlmann (SV Hale Lions, 4), Finja Schaake (Bender Baskets Grünberg / BC Pharmaserv Marburg, 17), Judith Schmidt (Chemcats Chemnitz, 8), Christina Schnorr (Chemcats Chemnitz, 9) und Daniela Vogel (ASV Moabit Berlin).

Termine während der B-Europameisterschaft:
Sonntag, 26. August, 13.30 Uhr: Deutschland – Bulgarien

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