U20-Damen beim EM-Auftakt ohne Erfolg15. Juli 2010

Niederlage gegen Serbien, jetzt gegen Spanien und Italien
Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Damen ist mit einer Niederlage in die Europameisterschaft in Liepaja/Lettland gestartet. Gegen Serbien unterlag das Team von Bundestrainer Bastian Wernthaler mit 63:80 (15:27, 15:15, 16:24, 17:14). Damit steht die DBB-Auswahl vor den beiden kommenden schwierigen Spielen gegen Spanien und gegen Italien bereits gehörig unter Druck, soll ein Abrutschen in die Relegationsrunde vermieden werden. Die Konzentration gilt vor allem dem Italien-Spiel am Samstag, rechnet man sich dort doch echte Siegchancen aus.

Wernthaler begann die Partie mit Stephanie Wagner, Svenja Brunckhorst, Anna-Lisa Rexroth, Jenny Menz und Wiebke Bruns. 0:6 hieß es aus deutscher Sicht nach gerade einmal zwei, 3:12 nach vier Minuten. Die erste deutsche Auszeit war fällig. 1:11 lautete das Reboundverhältnis zu diesem frühen Zeitpunkt! Einzig Rexroth fand ins Spiel, aber keine Unterstützung bei ihren Mitspielerinnen (5:18, 6. Min.). Der Dreier von Pia Mankertz (Foto) zum 10:21 (8. Minute) verhinderte einen allzu deutlichen Rückstand, aber viel gelang der deutschen Mannschaft nicht. Viel zu viel gestattete man den Serbinnen unter den Körben (Rebounds 3:16), schon zehn Freiwürfe waren dem Gegner zugesprochen worden. Nach dem ersten EM-Viertel sah es düster aus für das DBB-Team (15:27).

Die stärker werdende Mankertz und Mara Greunke brachten ihre Manschaft etwas näher an Serbien heran (21:29, 13. Min.), doch kurz später hatten die favorisierten Serbinnen wieder nachgelegt (23:37, 17. Min.). Die körperliche Überlegenheit des Gegners, die sich vor allem bei den Rebounds statistisch niederschlug, war auch durch noch so großen Einsatz und Kampfgeist nicht zu kompensieren. Trotzdem gelang es den ING-DiBa-Korbjägerinnen, jetzt viel besser mitzuhalten und auch eigene Akzente zu setzen. Mankertz traf mit ihrem schon dritten erfolgreichen Dreier zum 30:40 (19. Min.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel am generellen Spielverlauf. Beide Teams vergaben jetzt viele Chancen, der Abstand blieb konstant (32:45, 23. Min.). Deutschland versuchte nach Kräften, den Rückstand unter zehn Punkte zu bringen, um seinerseits die scheinbar ungefährdeten Serbinnen unsicher zu machen. Doch das Vorhaben ging schief, denn Serbien vergrößerte den Vorsprung gegen Ende des dritten Viertels (39:57, 28. Min.). Die bis dato gar nicht in Erscheimnung getretene Stephanie Wagner machte sieben Punkte in Folge, was das Resultat aber nur kurzfristig etwas verbesserte. Zu Beginn des Schlussabschnitts war das Spiel entschieden (46:66). In den letzten zehn Minuten sorgte Wernthaler dafür, dass alle zwölf deutschen Spielerinnen zu Einsatzzeiten kamen. Einen Einfluss auf das Spielgeschehen hatte das aber nicht mehr.

Deutschland:
Anastasia Riabchenko (MTV 1879 München, 4), Stephanie Wagner (Rhein Main Baskets / TV Langen, 9), Svenja Brunckhorst (TSV 1880 Wasserburg, 5), Julia Schindler (Eisvögel USC Freiburg, 2), Pia Mankertz (SCALA RIST Ladybaskets, 13), Raphaela Jochimczyk (TG Ladybaskets Würzburg / TV Marktheidenfeld), Anna-Lisa Rexroth (Rhein Main Baskets / TV Hofheim, 14), Jenny Menz (TuS Jena Burgaupark Ladybaskets), Wiebke Bruns (evo NB Oberhausen, 5), Mara Greunke (Rhein Main Baskets / TV Langen, 6), Astrid Ramcke (SCALA RIST Ladybaskets), Sarah-Marie Frankenberger (Rhein Main Baskets / Bender Baskets Grünberg, 5).

Weitere Informationen und Statistiken unter www.fibaeurope-u20women.com  

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