U20-Damen: Aufstieg zum Greifen nah!9. Juli 2014

Bravo! Die deutsche U20-Damen-Nationalmannschaft hat auch ihr sechstes Spiel bei der B-Europameisterschaft in Sofia/BUL gewonnen und steht damit kurz vor dem Aufstieg in die A-Gruppe. Gegen Litauen setzte sich das Team von Bundestrainerin Aleksandra Kojic nach einer in den letzten drei Vierteln überragenden Leistung mit 82:49 (14:18, 22:14, 24:9, 22:8) durch. Vor dem morgigen Ruhetag und den anschließenden drei Spieltagen haben noch immer sieben der zehn Teams Chancen auf einen der ersten drei Plätze, die in die A-Gruppe führen. Deutschland hat aber bereits zwei Siege Vorsprung auf den vierten Platz.

Deutschland kam nicht gut ins Spiel (6:11, 4. Min.), suchte nach der nervenaufreibenden Partie vom Vortag (69:66 gegen Bulgarien) lange nach einem Rhythmus und wirkte müde. Litauen agierte in diesen Minuten immer einen Tick schneller (sechs Offensivrebounds in den ersten sieben Minuten) und schien die heftige 44:68-Niederlage gegen Ungarn gut verdaut zu haben. Doch die “Bank” mit Noemie Rouault, Katharina Müller und Isabell Meinhart brachte das DBB-Team dann besser ins Spiel (12:13, 7. Min.). Litauen verteidigte aggressiv und verursachte mehrere deutsche Ballverluste. sodass sich die DBB-Auswahl nach zehn Minuten mit 14:18 im Rückstand sah.

Alina Hartmann eröffnete den zweiten Spielabschnitt mit dem ersten deutschen Dreier, aber eine wirkliche Bindung zum Spiel fand ihr Team auch in den Folgeminuten nicht (21:26, 14. Min.). Man war einfach nicht wach genug und packte bei den Rebounds nicht energisch genug zu. Offensiv hielt vor allem Marie Gülich (Foto) wirkungsvoll dagegen, aber defensiv gelangen einfach keine “stops”. So blieb es dabei, dass die ING-DiBa-Korbjägerinnen ständig einem Rückstand hinterher laufen mussten. Dann aber trafen Gülich, Elisabeth Dzirma und Levke Brodersen unbeantwortet und plötzlich lag Deutschland wieder vorne (27:26, 16. Min.). Brodersen erhöhte zwei Minuten später auf 36:30, jetzt war das Momentum klar auf deutscher Seite. Insgesamt hatte man auch bei den Rebounds die Führung übernommen (20/17), aber die zehn (!) Offensivrebounds der Litauerinnen hatten ein viel besseres Resultat verhindert.

Nach dem Seitenwechsel punktete die bis dahin untergetauchte Ama Degbeon zwei Mal und sorgte für das 40:32 (22. Min.). Fünf Minuten blieb Litauen viertelübergreifend ohne Punkte und Dzirma machte den deutschen Vorsprung in der 24. Minute zweistellig (44:34). Es lief jetzt im deutschen Spiel, Dzirma drehte förmlich auf und alles schien auf einen weiteren Erfolg hinauszulaufen (54:38, 27. Min.). Doch noch vor dem Viertelende versammelte Kojic ihre Spielerinnen, um drohende Konzentrationsschwächen umgehend abzustellen. Erfolgreich: 60:41 nach 30 Minuten.

Das Spiel war entschieden, die DBB-Auswahl dominierte und kontrollierte die Partie nach Belieben und sicherte sich völlig verdient die wichtigen Punkte. “Das war ein Wahnsinn! Wir sind in der zweiten Hälfte einfach über sie drüber gelaufen. Litauen hat keine Lösung gegen unsere Defense gefunden. Da geht ein großes Sonderlob an Elisabeth Dzirma, die die gegnerische Topscorerin aus dem Spiel genommen und selber wichtige Punkte erzielt hat. Emotional waren wir heute abolut top, heiß im Herz und kühl im Kopf. Doch noch kann ich nur davor warnen in der Konzentration nachzulassen. Wir wollen weiter Spiele gewinnen”, stellt die Bundestrainerin klar.

Für Deutschland spielten:
Pia Dietrich (TV Langen / Rhein-Main Baskets, 8), Mary Ann Mihalyi (ohne Verein), Levke Brodersen (TV Saarlouis Royals, 9), Elisabeth Dzirma (Bender Baskets Grünberg, 12), Hannah Wischnitzki (TG Neuss), Isabell Meinhart (Bender Baskets Grünberg, 2), Aline Stiller (SG 1886 Weiterstadt), Noemie Rouault (TuS Lichterfelde, 12), Katharina Müller (Herner TC, 6), Marie Gülich (BBZ Opladen / evo NB Oberhausen, 16), Alina Hartmann (DJK Bamberg, 9), Ama Degbeon (BC pharmaserv Marburg / Bender Baskets Grünberg, 8).

Die kommenden deutschen Spiele im Überblick (deutscher Zeit):
11.07.2014: Deutschland – Portugal (19:30 Uhr)
12.07.2014: Deutschland – Bosnien & Herzegowina (12:45 Uhr)
13.07.2014: Deutschland – Rumänien (12:45 Uhr)

Alle Informationen rund um die EM finden Sie hier.

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