Bravo! U20-Damen schlagen Lettland8. Juli 2006

Scharte gegen Belgien ausgewetzt – Jetzt wieder alle Chancen

Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Damen hat bei der Europameisterschaft (7.-16. Juli 2006) in Sopron/Ungarn das 2. Spiel gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainerin Aleksandra Kojic schlug Lettland mit 81:52 (12:15, 13:10, 36:14, 20:13 ) und zeigte dabei vor allem nach der Pause eine überragende Vorstellung. Damit ist für die DBB-Damen bei der EM wieder alles drin, das morgige letzte Vorrundenspiel gegen Italien beginnt um 13.45 Uhr. Durch den Sieg Belgiens über Italien gibt es morgen ein „Endspiel“ um Gruppenplatz 2. Und das unabhänig vom Ausgang des Spiels Lettland – Belgien.

Der Start gelang der deutschen Mannschaft, die durch Margret Skubala, Romy Bär (Foto) und Jessica Feike 9:6 in Führung ging (6. Min.). Skuballa hatte die Partie mit einem erfolgreichen Dreier begonnen und damit bereits nach 40 Sekunden die gesamte Team-„Ausbeute“ aus dem Belgien-Spiel erreicht. Wieder beging eine deutsche Spielerin bereits nach sieben Minuten ihr 3. Foul, dieses Mal war es Jessica Feike, die durch Laura Rahn ersetzt wurde. Es entwickelte sich eine offene Begegnung, in der Deutschland nach dem 1. Viertel noch gut im Rennen lag (12:15).

Romy Bär brachte die deutschen Damen durch einen Dreier wieder in Front (17:15, 12. Min.), während es die Lettinnen bis zu diesem Zeitpunkt meist vergeblich aus der Distanz versuchten (1/7). Doch in der Folge wurden zu viele einfache Wurfgelegenheiten nicht genutzt, so dass Lettland wieder in Führung ging (22:24, 17. Min.). Die deutsche Wurfquote zu diesem Zeitpunkt: 9 von 28! Dennoch sahen die Zuschauer vor der Pause eine gegenüber dem Vortag deutlich verbesserte und engagiertere deutsche Mannschaft, die mit allem Einsatz um ihre letzte Chance kämpfte. Zum Seitenwechsel stand es 25:25, besonders erfreulich, dass die DBB-Auswahl die Zahl der Turnover im erträglichen Rahmen gehalten hatte (7, Lettland 13).

Wieder legte das DBB-Team vor (29:25, Feike, 21. Min.). Anna Görg spielte erneut früh mit hoher Foulbelastung (4., 24. Min.), doch die sehr einsatzfreudige Romy Bär erhöhte auf 35:29 (24. Min.), Skuballa eine Minute später per Dreier auf 38:32, Bär mit Dreier, Rahn und Feike gar auf 45:33 (27. Min.). Dann traf auch Katrin Hübner einen Dreier, den insgesamt 7. der deutschen Mannschaft an diesem Tag. Die 50:36-Führung schien komfortabel und wurde durch einen weiteren Dreier von Romy Bär auf 55:36 ausgebaut (28. Min.). Nach dem 3. Viertel lag die deutsche Mannschaft mit sage und schreibe 61:39 in Front, die starke Jessica Feike war allerdings bereits mit fünf Fouls auf der Bank. Was für ein 3. Viertel, in dem nicht nur in der Ofensive alles klappte, sondern auch die Defensive bestens stand! 

Schier unaufhaltam strebten die deutschen Damen jetzt dem Sieg entgegen (68:39, 34. Min., Nadine Grieb). Und die „Party“ ging weiter, die längst überragende Romy Bär punktete mit ihrem 4. Dreier zum 71:41 (36. Min.). Beim 77:45 durch Karolin Holtz zwei Minuten vor dem Ende des Spiels war der höchste deutsche Vorsprung erreicht.

Deutschland:
Karla Babica (St. Francis New York, USA, nicht eingesetzt), Romy Bär (Basketgirls Chemnitz, 27), Jessica Feike (evo NB Oberhausen, 8), Anna-Christine Görg (BG Dorsten, 15), Nadine Grieb (ASC Theresianum Mainz,4), Karolin Holtz (SV Halle, 2), Katrin Hübner (SV Halle, 9), Lea Mersch (evo NB Oberhausen, 4), Laura Rahn (SC Rist Wedel, 4), Pia Schiffer (evo NB Oberhausen), Margret Skuballa (BG Dorsten, 8), Birte Thimm (evo NB Oberhausen).

Weitere Ergebnisse und Statistiken unter www.fibaeurope.com

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