Zweiter Sieg gegen Tschechien gibt U18-Jungen Rückenwind für die EM17. Juli 2011

Deutschland gewinnt 83:78 – Radosavljevic bester Werfer im DBB-Team – Donnerstag beginnt EM in Polen

Einen deutlich zufriedeneren Bundestrainer hinterließ die heutige Partie der U18-Nationalmannschaft im tschechischen Liberec. Der erneut sehr unangenehm zu spielende Nachbar erwies sich beim 81:78 (23:16, 25:23, 11:22, 22:17)-Sieg wiederum als Mannschaft auf Augenhöhe. Allerdings dominierten die Adlerträger die Partie die meiste Zeit.

Anders als gestern begann Bundestrainer Kay Blümel die Partie. Mit Dennis Schröder, Anselm Hartmann (Foto), Stephan Haukohl, Sid-Marlon Theis und Bogdan Radosavljevič, schickte Blümel eine leicht veränderte starting Five auf’s Feld und ließ die Partie mit einer Mann-Mann-Verteidigung beginnen. Zunächst hatten die Tschechen den besseren Start und lagen nach drei Minuten mit 8:4 in Front. Mit der Einwechslung von Paul Zipser, Johannes Richter, Besnik Bekteshi und Mauricio Marin kam neuer Schwung in den deutschen Angriff und nach Dreiern von Schröder, Zipser, Bekteshi und Marin leuchtete ein 23:15 (10.) von der Anzeigetafel.

Im zweiten Viertel hangelte sich das Spiel dann ein wenig hin und her. Die Adlerträger behaupteten stets einen fünf Punkte Vorsprung und legten nach dem 39:42 (19.) Tschechiens in der Verteidigung eine Schippe drauf. Bogdan Radosavlevič war unter dem Korb eigentlich nur per Foul zu stoppen und schraubte das Ergebnis per Freiwürfe zur Pause auf 48:39. Bis zum 54:44 (23.) hatte diese Führung der ING-DiBa-Korbjäger bestand, ehe die Umstellung der tschechischen Verteidigung auf Zone für einen Bruch sorgte. Johannes Richter wurde unter dem Korb mehrfach von seinen Mannschaftskameraden übersehen, die es verstärkt von Außen versuchten, ohne dass dies von Erfolg gekrönt war. So gelang es den Gastgebern sich zurück in das Spiel zu kämpfen und beim 58:57 (29.) erstmals wieder in Führung zu gehen. Nach der Viertelpause zog dann Besnik Bekteshi der Zone den Zahn. Drei Dreier in Folge zum 70:65 (33.) ließ die Tschechen wieder zu Mann-Mann-Verteidigung zurückkehren. Nach einem Dreier von Anselm Hartmann zum 75:68 (37.) schien das Spiel entschieden. Dank leichter Unterstützung der Schiedsrichter, die bei Korbaktionen der Deutschen oft die Pfeife stumm ließen, obwohl klare Kontakte auch körperlich zu sehen waren, konnten Tschechien erneut ausgleichen (75:75, 39.). In der Schlussphase behielten die Adlerträger aber kühlen Kopf und hatten nach dem 81:75 (40.) durch Stephan Haukohl die Partie für sich entschieden.

“Es tat gut zu sehen, dass meine Mannschaft die Schwächephase gegen die Zone im dritten Viertel weggesteckt hat und weiter an sich und ihre Treffsicherheit geglaubt hat. Wir fahren jetzt mit leichtem Rückenwind zur EM und fühlen uns gut gerüstet im ersten Spiel gegen die Türkei eine Überraschung zu schaffen”, war Bundestrainer Kay Blümel mit dem letzten Auftritt seiner Mannschaft vor der EM sichtlich zufrieden.

Für Deutschland spielten:

Anselm Hartmann (Oldenburger TB) 3 P., Mauricio Marin (IBBA Berlin/RSV Stahnsdorf) 6 P., Dennis Schröder (SG Braunschweig) 11 P., Besnik Bekteshi (BG Ludwigsburg) 17 P., Sid-Marlon Theis (SG Urspringschule) 6 P., Fabian Bleck (NOMA Iserlohn/Phönix Hagen) 3 P., Robin Jorch (IBBA Berlin), Paul Zipser (USC Heidelberg) 5 P., Stephan Haukohl (TuS Jena) 2 P., Johannes Richter (TSV Breitengüßbach) 6 P., Tim Unterluggauer (TuS Jena) 2 P., Bogdan Radosavljevic (Bayern München) 20 P.

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