Versöhnlicher Turnierabschluss: U18-Jungen besiegen Italien31. Dezember 2010

72:58-Erfolg für das Blümel-Team – Zufriedenes Fazit des Bundestrainers
Deutschland – Italien 72:58 (22:16, 40:32, 53:49)

Einen versöhnlichen Ausklang nahm das internationale U18-Turnier in Onil (Spanien) für die deutsche Juniorennationalmannschaft. Mit 72:58 feierte man einen letztendlich überzeugenden Sieg über Italien, obwohl man gänzlich auf den erkrankten Kapitän Anselm Hartmann verzichten musste, und ab der 23. Minute dann auch noch der bis dahin sehr überzeugend aufspielende Bogdan Radosavljevic nach einem Foul eines Italieners mit einer Platzwunde am Auge für den Rest des Spiel ausfiel.

Die deutsche Auswahl nahm von Beginn an das Heft in die Hand, weil es gelang, den Italienern, in den beiden Partien zuvor mit durchschnittlich 16 Offensivrebounds das stärkste Team in die dieser Kategorie, nur sehr wenige zweite Würfe zu geben. Mit 22:16 ging es in die Viertelpause, als vor allem Besnik Bekteshi mit mehreren Fast-Breaks die Verteidigungsbemühungen der ING-DiBa-Korbjäger belohnte. Die Italiener wussten sich im zweiten Spielabschnitt dann fast nur durch Fouls zu helfen und sandten die DBB-Junioren reihenweise an die Freiwurflinie. Die 1-3-1-Zone nach Freiwürfen bereitete den Azzurri zusätzliche Probleme, so dass man den Vorsprung zur Pause ausgebaut hatte.

Bis zum Ausscheiden von Radosavljevic hielt die Hochphase der DBB-Selektion an (46:32, 23.). Durch den Ausfall des „Längsten“ und der Umstellung der Italiener auf Zonenverteidigung gab es aber einen Bruch im Spiel der Deutschen, die bis zur Viertelpause nur noch sieben Zähler markierten und die Azzurri auf 53:49 aufschließen lassen mussten, weil man dann auch in der Verteidigung nachließ und zu viele einfache Penetrations der Italiener ermöglichte. Bis auf 52:55 (32.) kam Italien heran, ehe dann „Rookie“ Max von der Wippel mit vier Punkten zum 60:52 (35.) die Wende einleitete. Endlich fand auch der erste Drei-Punkte-Wurf sein Ziel, den Besnik Bekteshi zum 69:58 einnetzte, ehe Jakob Krumbeck (Foto) ebenfalls von „Downtown“ den Endstand markierte.

Ein zufriedenes Fazit zog auch Bundestrainer Kay Blümel. „Mit unseren Auftritten gegen Spanien und heute gegen Italien können wir zufrieden sein. Gerade wie die Mannschaft heute die schwierige Phase, als Italien aufschloss, gemeistert hat verdient Anerkennung. Einzig der Auftritt gegen Russland, die heute im „Finale“ Spanien mit 70:93 unterlagen, hinterlässt einen faden Beigeschmack.“


Für Deutschland spielten:
Anselm Hartmann (Oldenburger TB) dnp; Mauricio Marin (RSV Eintracht Stahnsdorf / IBBA Berlin) 2 Reb.; Dennis Schröder (SG Braunschweig) 10 P., 6 Reb., 3 Ass., 3 St; Besnik Bekteshi (EnBW Ludwigsburg) 13 P., 3 Reb.; Jakob Krumbeck (Funkwerk Baskets Jena) 8 P., 2 Reb.,; Fabian Bleck (Phönix Hagen/NoMa Iserlohn) 1 P., 3 TO; Max von der Wippel (BBV Leipzig) 4 P., 2 Reb.; Paul Zipser (USC Heidelberg) 7 P., 3 Reb., 3 TO; Stephan Haukohl (Funkwerk Baskets Jena) 4 P.; Johannes Richter (TSV Breitengüßbach) 6 P., 5 Reb.; Tim Unterluggauer (Funkwerk Baskets Jena) 3 P., 6 Reb., 2 TO; Bogdan Radosavljevic (FC Bayern München) 16 P., 4 Reb., 2 TO.

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