U18-Jungen unterliegen Gastgeber Spanien23. Juli 2007

Gegen die Iberer gab es eine 62:91-Niederlage

Deutschland – Spanien 62:91 (13:22; 26:44; 40:59)

Einen eklatanten Einbruch hatte die deutsche U18-Nationalmannschaft beim zweiten Turnierspiel im spanischen Guadalajara gegen die Gastgeber. Nur zu Beginn des dritten Viertels konnten die Mannen um Kapitän Robin Benzing die Iberer in Bedrängnis bringen, als sie den 26:44-Pausenrückstand in der 27. Minute per Harris-Dreier auf 40:50 verkürzten, weil sie erstmalig im Match als Team verteidigten und angriffen und auch bei den Spaniern so etwas wie ein wenig Ratlosigkeit verursachten. Da man sich dann aber, wie bereits zuvor, in Einzelaktionen verstrickte und zahlreiche frühe erfolglose Entscheidungen im Angriff suchte, öffnete man den spanischen Qualitäten (Fast-Break-Basketball) die Türen. Zudem leistete sich das DBB-Team viele unnötige Fouls, schickte die Spanier insgesamt 47 Mal an die Freiwurflinie und gab 22 Rebounds unter dem eigenen Korb ab. Alles keine Zahlen, die für einen möglichen Erfolg sprechen. In den Momenten, in denen es gelang die Gastgeber in die Set-Offense zu zwingen konnte man mitspielen. Dies war aber zu selten der Fall.

Die Spanier machten es der ING-DiBa-Zwölf vor und agierten fast immer wie aus einem Guss. Dabei konnte man sogar verkraften, das Supertalent Ricard Rubio einen schwarzen Tag hatte und nur vier Punkte, aber fünf Fouls in nur 12 Minuten Einsatzzeit in den Statistikblock notierte. Von Beginn an hatten sie das Heft dennoch in der Hand lagen schnell mit 15:7 (6.) in Front und bauten ihren Vorsprung dank ihrer Reboundüberlegenheit problemlos auf 40:18 (18.) aus. Das letzte Viertel war dann nur noch Schaulaufen für die Iberer.

Bundestrainer Kay Blümel war dann auch entsprechend frustriert über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben uns leider zu wenig an unseren Plan gehalten und viel zu oft viel zu früh den Abschluss gesucht. Wenn wir gegen die Top-Teams mithalten wollen, müssen wir besser als Team in Verteidigung wie Angriff funktionieren. Ich hoffe wir ziehen die Lehren aus diesem Spiel, das uns klar aufgezeigt hat, wo unsere Schwächen liegen“.

Deutschland: Christian Standhardinger (TSG Ehingen/SG Urspringschule) 4 Pkte, Kai Barth (TV Langen) 2, Thomas Gajda (Paderborn Baskets) 2, Philipp Schwethelm (Köln 99ers) 5, Elias Harris (SG TVD/BI Speyer) 21, Philipp Noch (SG Braunschweig), Fabian Thülig (Telekom Baskets Bonn) 7, Cornelius Adler (SG Braunschweig), Robin Benzing (TV Langen) 7, Maurice Stuckey (BG Leistershofen-Stadtbergen) 12, Tibor Pleiß (Köln 99ers) 2, Stefan Schmidt (Franken Hexer) 2.

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