U18-Jungen stark gegen Frankreich9. Juli 2007

Schwethelm bei der knappen Niederlage gut aufgelegt

Frankreich – Deutschland 77:71 (23:22; 44:38; 60:50)

Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Jungen hat das erste Testspiel gegen Frankreich in Vittel verloren. Gegen den amtierenden U18-Europameister zeigte sich das DBB-Team in seinem ersten Match meistens ebenbürtig. Die ohne den verletzt pausierenden Robin Benzing angetretenen Deutschen hatten einen guten Start 6:2 (2.) und setzten sich, dank des gut aufgelegten Philipp Schwethelm, sogar auf 20:12 (6.) ab.

Nach einer französischen Auszeit und den gleichzeitigen Wechseln im deutschen Team ging dann vor allem der Rhythmus in der Verteidigung verloren. Immer wieder konnten die Gastgeber über die Mitte penetrieren und wurden nur durch Foul gestoppt. Die Equipe Tricolore nutzte dies an der Freiwurflinie mit neun verwandelten Freiwürfen zur eigenen 23:20-Führung (10.).

Frankreich machte nun sehr viel Druck in der Verteidigung, so dass das deutsche Team, das zum ersten Mal in dieser Besetzung spielte, Probleme mit der Execution im Angriff bekam. Fünf Punkte (29:24) betrug der Rückstand nach 14 Minuten, den Philipp Schwethelm (Foto) per Dreier wieder auf zwei (37:35; 18.) verkürzte. Die Antwort der Franzosen kam prompt. Zwei Dreier in Folge ließen das Polster wieder auf 43:35 (20.) anwachsen.

Das ING-DiBa-Team ließ sich aber nicht abschütteln. Mit konzentrierter Verteidigung kam man aus der Kabine und war bei 53:50 (28.) wieder an den Gastgebern dran, die aber erneut drei Fehler in der deutschen Verteidigung bestraften und zur Viertelpause 60:50 vorne lagen. Fabian Thülig brachte die DBB-Junioren dann quasi im Alleingang wieder heran. Sieben der nächsten acht deutschen Punkte markierte der Bonner zum 60:58 (33.). Die Gastgeber, die in der Schlussphase eine wenig mehr Hilfe der Schiedsrichter hatten, konnten sich aber erneut absetzen 70:63 (36.) und brachten dies dann auch über die Zeit.

Bundestrainer Kay Blümel und sein Co Horst Schmitz zeigten sich dann auch nach dem Spiel zufrieden. „Wenn wir in der Verteidigung konsequenter die Mitte schließen und uns im Angriff von der aggressiven Verteidigung nicht wieder so weit vom Korb drängen lassen, schaffen wir vielleicht in einem der nächsten beiden Spiele eine Überraschung“, so Blümel. Sicherlich gibt es bei ein paar der deutschen Akteure auch noch Luft nach oben. Einen gelungenen Einstand in der Startformation feierte Cornelius Adler, der sich als gute Alternative präsentierte.

Deutschland:
Simon Schmitz (BI Speyer/TV Bad Bergzabern) 4, Kai Barth (TV Langen), Mathias Perl (BBLZ Mittelhessen) 2, Philipp Schwethelm (Rheinenergie Köln) 22, Elias Harris (BI Speyer) 10, Philipp Noch (SG Braunschweig) 2, Cornelius Adler (SG Braunschweig) 7, Fabian Thülig (Telekom Baskets Bonn) 7, Tibor Pleiß (Rheinenergie Köln) 11, Maurice Stuckey (BG Leitershofen) 2, Andreas Seiferth (ALBA Berlin), Stefan Schmidt (Franken Hexer) 4.


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