U18-Jungen schlagen Tschechische Republik16. Juli 2011

“Knappe Kiste” beim vorletzten Testspiel vor der EM
Deutschland – Tschechien 78:77 (20:14; 9:15; 25:20; 24:28)

Eine knappe Kiste wurde das vorletzte Spiel vor der Europameisterschaft der U18-Jungen-Nationalmannschaft im tschechischen Liberec. Mit 78:77 entging die DBB-Zwölf nur knapp einer Überraschung. Bundestrainer Kay Blümel startete mit Anselm Hartmann, Dennis Schröder, Paul Zipser, Sid-Marlon Theis und Bogdan Radosavljevič (Foto) und nutzte die erste Halbzeit, um verschiedene Varianten von Zonenverteidigungen auszuprobieren. Dies sollte sich zunächst auszahlen. Nach vier Minuten und einem sehr konzentrierten Auftritt stand es 11:0 für Deutschland.

Mit dem Wechsel von 2-3- auf 3-2-Zone und dem gleichzeitigen Wechselrhythmus ließ dies Konzentration nach, auch wenn die Gastgeber zunächst nicht wirklich aufschließen konnten (15:5, 8.). In den letzten beiden Minuten war es dann aber vorbei mit dem konzentrierten Auftritt. 9:2-Punkte der Tschechen sorgten für den 14:17-Anschluss, ehe Mauricio Marin mit einem Dreier kurz vor der Sirene den 20:14-Viertelstand sicherte.

Aber, der Wurm war nun drin im Spiel der Deutschen. Die unangenehm zu spielenden, weil ohne echte Innenspieler agierenden, Gastgeber blieben nicht nur dran, sondern gingen nun ihrerseits erstmals in Führung (29:25, 18.). Bogdan Radosavljevic hatte sich da bereits sein viertes Foul eingefangen. Dennis Schröder stellte mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zur Halbzeitpause wieder den Gleichstand her. Aus der Pause kommend präsentierten sich die ING-DiBa-Korbjäger dann wieder wacher. Stephan Haukohl setzte mit zwei Dreiern die Highlights zur 54:46-Führung (29.).

Zwei Ballverluste bis zur Viertelpause sorgten aber gleich wieder für schlechte Stimmung und den erneuten 49:54-Anschluß Tschechiens. Wieder gab es einen Bruch im deutschen Spiel. Die erneute Führung der Gastgeber (57:56, 33.) war die Folge und das Spiel nun ein offener Schlagabtausch bis zum 70:70 (38.). Die Verteidigung der DBB-Junioren war in den letzten beiden Spielminuten zur Stelle, so dass die tschechische Mannschaft nach ihren Fehlwürfen das DBB-Team an die Freiwurflinie sendete, diese in Person von Dennis Schröder aber einen sicheren Schützen hatte, der 26 Sekunden vor Ende das 78:74 erzielte.

Ein Ballverlust beim Einwurf zehn Sekunden vor Schluss ermöglichte den Gastgebern noch einen Buzzer-Beater von jenseits der Drei-Punkte-Linie zum 77:78-Endstand. „Die Tschechen konnten uns mit ihrer körperlichen Spielweise beeindrucken, wir werden morgen härter agieren und das Spiel hoffentlich klarer gestalten“, war Kay Blümel mit seiner Mannschaft kritisch. „Wenn wir bei der EM unter die ersten Acht kommen wollen, müssen wir ein höheres Konzentrationslevel haben und auch halten, morgen ist die erste Gelegenheit dafür.“

Für Deutschland spielten:
Anselm Hartmann (Oldenburger TB) 2 P., Mauricio Marin (IBBA Berlin/RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf ) 3 P., Dennis Schröder (SG Braunschweig) 14 P., Besnik Bekteshi (BG Ludwigsburg) 2 P., Sid-Marlon Theis (SG Urspringschule) 6 P., Fabian Bleck (NOMA Iserlohn/Phönix Hagen) 3 P., Robin Jorch (IBBA Berlin/RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf ) 4 P., Paul Zipser (USC Heidelberg) 5 P., Stephan Haukohl (TuS Jena) 19 P., Johannes Richter (TSV Breitengüßbach) 6 P., Tim Unterluggauer (TuS Jena) 5 P., Bogdan Radosavljevic (Bayern München) 11 P.

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