U18-Jungen schlagen Frankreich8. Juli 2011

Klare Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Italien
Deutschland – Frankreich 66:58 (19:20; 35:34; 53:49)

Der gestrigen Ansage des Bundestrainers Kay Blümel ließ die deutsche U18-Nationalmannschaft der Jungen heute Taten folgen. Mit einer 180°-Drehung zeigte die DBB-Zwölf ein völlig anderes Gesicht als noch gestern gegen Gastgeber Italien. Zwar hatten die ING-DiBa-Korbjäger, die mit Dennis Schröder, Besnik Bekteshi, Paul Zipser, Sid-Marlon Theis und Bogdan Radosavljevic starteten, wiederum einen schwachen Start und sahen sich nach sechs Minuten mit einem 8:17-Rückstand konfrontiert, nachdem die „Bleues“ bereits den dritten Dreier im deutschen Korb versenkt hatten. Dann war es aber vor allem den Bankspielern zu verdanken, dass das Spiel eine Wende bekam.

In der Verteidigung wurde nun deutlich besser individuell, aber auch als Team verteidigt, so dass die Franzosen bis zur Pause nur noch dank eines Not-Dreiers die Führung innehatten. Im zweiten Spielabschnitt konnte sich kein Team mehr absetzen und das Spiel wogte hin her. Zum Seitenwechsel lagen die DBB-Junioren dann erstmals vorne. Johannes Richter mit zwei Dreiern, „Aktivposten“ Stephan Haukohl (Foto) und Dennis Schröder, die alle sechs Zähler beisteuerten, nährten die Hoffnung auf ein erfolgreicheres Spiel als am Tag zuvor, obwohl sich „Halbzeit-Topscorer“ Bogdan Radosavljevic bereits sein drittes Foul eingehandelt hatte.

Ebenfalls anders als gestern kamen die Blümel-Schützlinge sehr konzentriert aus der Pause. Zwar fing sich Radosavljevic bereits nach zwei Minuten sein viertes Foul ein und musste auf der Bank Platz nehmen, Doch Tim Unterluggauer bestätigte den Aufwärtstrend aus Douai und vertrat seinen Kollegen hervorragend. Sechs Punkte von ihm in stabilen Post-Ups sorgten für die erstmalig etwas deutlichere Führung (46:40, 24.). Der Konter der Bleues ließ nicht lange auf sich warten. Einer von nur zwei Ballverlusten im dritten Viertel führte zum 44:46-Anschluss (25.) Frankreichs. Die ING-DiBa-Basketballer gaben die Führung nun aber nicht mehr ab. Der südwestliche Nachbar musste sich nun jeden Punkt hart erarbeiten. Die qualitativ hochwertigen Angriffe der deutschen Mannschaft nahmen weiter zu. Mehrfach wurden die französischen Verteidiger ins Leere laufen gelassen und die Aktionen der Defense hervorragend gelesen und attackiert.

So war es dann auch nicht verwunderlich, dass nach 35 Minuten die höchste deutsche Führung erreicht war (63:54). Die letzten Minuten waren ein harter Kampf, den sich beide Team lieferten, ohne dass die DBB-Junioren Gefahr liefen das Spiel noch zu verlieren. Das Auftreten seiner Mannschaft hinterließ einen deutlich besser gelaunten Bundestrainer Kay Blümel: „Das sah heute doch schon deutlich mehr nach dem aus, was ich mir von meiner Mannschaft wünsche. Der Einsatz stimmte und im Angriff wurde wesentlich besser das Verhalten der französischen Verteidigung gelesen. Schön auch, dass heute andere Spieler als gestern Akzente setzten, was uns noch schwerer ausrechenbar macht. Ebenso sind 14 Ballverluste (5 in der zweiten Halbzeit) ein guter Schritt in die richtige Richtung“.

Nach dem 80:55-Erfolg Italiens gegen Griechenland geht es morgen (18 Uhr gegen Griechenland) für die deutsche Mannschaft nur noch um den zweiten Platz.

Für Deutschland spielten:
Josip Peric (ALBA Berlin) dnp, Mauricio Marin (IBBA Berlin/RSV Stahnsdorf), Dennis Schröder (SG Braunschweig) 8 P., Besnik Bekteshi (BG Ludwigsburg) 2 P., Sid-Marlon Theis (SG Urspringschule), Fabian Bleck (NOMA Iserlohn/Phönix Hagen) 3 P., Robin Jorch (IBBA Berlin) 3 P., Paul Zipser (USC Heidelberg) 7 P., Stephan Haukohl (TuS Jena) 16 P., Johannes Richter (TSV Breitengüßbach) 11 P., Tim Unterluggauer (TuS Jena) 8 P., Bogdan Radosavljevic (Bayern München) 8 P.

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