U18-Jungen: Revanche gegen Serbien geglückt13. Juli 2012

In einer Neuauflage des Halbfinales beim diesjährigen Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim trafen die deutschen U18-Jungen heute beim internationalen Turnier in Temple sur Lot (Frankreich) auf Serbien. Anders als beim AST setzte sich das deutsche Team durch und gewann nach einem echten Krimi mit 61:60 (12:11, 12:13, 13:17, 24:19). Erneut hatte die DBB-Auswahl in Paul Zipser ihren besten Werfer (22 Punkte).

Nach der 62:69-Niederlage gegen Frankreich vom Vortag gingen die Schützlinge von Bundestrainer Kay Blümel voll motiviert aufs Parkett. Als “zähes Ringen” zweier Teams auf Augenhöhe beschrieb DBB-Delegationsleiter Bernd Röder das Spiel zur Halbzeit. Auf beiden Seiten dominierte eindeutig die Defense, sodass kaum kontrollierte Würfe herausgespielt wurden. Da war es kein Wunder, dass die Wurfquoten nach 20 Minute doch stark zu wünschen übrig ließen (Deutschland 2er 7/21, 3er 1/7; Serbien 2er 10/26, 3er 0/6). Bei den Rebounds lagen die Serben leicht vorne (15:11).

Angesichts der Tatsache, dass man in wenigen Wochen auch im ersten EM-Spiel wieder aufeinander treffen wird, ließ Kay Blümel offensiv nicht das gesamte DBB-Repertoire spielen. Alle Spieler wurden eingesetzt, aber es war weitgehend ein Duell zwischen AST-MVP Nikola Radicevic (13 Punkte vor der Pause) und Paul Zipser (im AST Allstar Team), der es bis dahin auf zehn Zähler gebracht hatte.

Nach dem Seitenwechsel sah es lange Zeit nach einem serbischen Sieg aus. Zwar blieb die Partie weitestgehend eng, aber immer mit einer leichten Tendenz Richtung Serbien. Als dem Team vom Balkan dann vier Minuten vor dem Ende eine 8-Punkte-Führung glückte, schen für die ING-DiBa-Korbjäger nichts mehr zu holen. Aber weit gefehlt, denn die DBB-Akteure hängten sich noch einmal rein und schafften die Wende. Die letzten Punkte der Partie erzielte Maximilian Ugrai von der Freiwurflinie. Serbien bekam vier Sekunden vor dem Ende noch einmal den Ball, aber die starke deutsche Verteidigung ließ nichts mehr zu.

“Es war heute ganz wichtig, dieses Spiel eng zu halten und am Ende zu gewinnen. Jetzt haben es die Serben im Kopf, dass sie gegen uns verlieren können, dass sie nicht einfach so über uns hinweg rollen können. Das ist für die EM sicher nicht schlecht für uns. Dann müssen wir aber Nikola Radicevic (26 Punkte) besser verteidigen und ihm mehr von seiner Penetration wegnehmen”, meinte Bundestrainer Kay Blümel nach dem Spiel.

Für Deutschland spielten:
Ismet Akpinar (BC Hamburg / Piraten Hamburg, 2), Kevin Bryant (TuS Urspringschule), Stefan Ilzhöfer (BSG Ludwigsburg, verletzt, dnp), Dominik Lockhart (VfB 1900 Gießen Pointers, 3), Mauricio Marin (FC Bayern München, 1), Daniel Mayr (TuS Jena, 4), Cameron Neubauer (RSV Eintracht / IBBA Berlin, 1), David Taylor (Foto, TSV Breitengüßbach, 4), Johannes Thiemann (TSV Breitengüßbach, 10), Maximilian Ugrai (Würzburg Baskets Akademie, 9), Stefan Wess (UBC Münster, 5), Paul Zipser (USC Heidelberg, 22).

Abschließendes Turnierspiel
Samstag, 14. Juli, 17.30 Uhr: Deutschland – Russland

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