U18-Jungen: Griechenland dieses Mal stärker26. Juli 2007

Niederlage für Blümel-Team beim Turnier in Italien

Griechenland – Deutschland 76:70 (12:13; 37:31; 59:50)

Den Erfolg, den man über Griechenland in Guadalajara feierte, konnte die deutsche U18-Nationalmannschaft in Borgo Pace nicht wiederholen. Mit 70:76 ging das zweite Aufeinandertreffen an die Männer vom Peloponnes. Erneut zeigte die deutsche Mannschaft aber, dass sie durchaus in der Lage ist mit den Großen mitzuhalten. Dafür können sich die Spieler von Bundestrainer Kay Blümel zwar nichts kaufen, lässt aber für die EM, die in einer Woche beginnt, hoffen, dass man nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird.

Eine sehr zerfahrene erste Hälfte sahen die rund 150 Zuschauer im kleinen Bergdorf Borgo Pace von beiden Teams. Auf beiden Seiten schien der Respekt voreinander größer zu sein als der Mut. Zwar konnte der wieder stärker agierende Philipp Schwethelm seine Farben per Dreier erstmals deutlicher mit 18:12 (11.) in Führung bringen, aber die nachfolgende Unordnung bei den Match-Ups in der deutschen Verteidigung ließ die Südeuropäer wieder das Kommando übernehmen (25:23, 15.) und Dank ihrer Zonenverteidigung diese Führung bis zur Pause sogar ausbauen.

Aus der Pause kam die DBB-U18 diesmal nur schwach. Nach nur zwei Minuten (43:33) sah sich Kay Blümel zu einer Auszeit genötigt, um gegen die griechische Zone mehr Ordnung ins deutsche Spiel zu bringen. Diese wurde dann auch nach und nach besser, so dass man 28. Minuten (53:50) wieder dicht auf war. Eine dann folgende sechsminütige „Auszeit“ der deutschen Mannschaft sorgte dann aber für die Vorentscheidung. Vor allem der in der zweiten Halbzeit unter dem Korb sehr stark agierende 2,10m Hüne Konstantinos Koufos setzte sich immer wieder in der deutschen Zone durch und markierte alleine 20 Punkte in dieser Zeit.

So zeichnete er sich neben erneut zahlreichen Dreiern hauptsächlich für die 66:50-Führung der Griechen verantwortlich. Die ING-DiBa-Korbjäger stellten nun ihrerseits auf Zone um und spielten eine Halbfeldpresse. Mit diesem Mittel konnte man zwar die Niederlage auf ein erträgliches Maß schrauben, hatte aber im Endeffekt nicht mehr die Möglichkeit zur Wende.

Zum Turnierabschluss geht es für die DBB-Zwölf gegen die unangenehmen Israelis, die gestern im Spiel gegen Italien mit einigen unschönen Fouls auffielen und mit ihren ständigen Wechseln in der Verteidigung und ihrer harten Spielweise eine schwer zu knackende Nuss sein dürften.

Deutschland:
Christian Standhardinger (TSG Ehingen/SG Urspringschule) 4 Pkte., Kai Barth (TV Langen), Thomas Gajda (Paderborn Baskets), Philipp Schwethelm (Köln 99ers) 16, Elias Harris (Foto, SG TVD/BI Speyer) 15, Philipp Noch (SG Braunschweig) 7, Fabian Thülig (Telekom Baskets Bonn), Cornelius Adler (SG Braunschweig), Robin Benzing (TV Langen) 12, Maurice Stuckey (BG Leistershofen-Stadtbergen) 8, Tibor Pleiß (Köln 99ers) 8, Stefan Schmidt (Franken Hexer).

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