U18-Jungen bei der EM auf Platz elf31. Juli 2011

Sieg gegen Slowenien zum Abschluss – Revanche für die Niederlage in der Zwischenrunde

In der letzten Partie der Europameisterschaft in Polen hatte es Deutschland erneut mit Slowenien zu tun. In der Neuauflage des Zwischenrunden-Spiels nahm das Blümel-Team erfolgreich Revanche und beendet das Turnier mit einem 86:73 (20:12, 21:18, 26:23, 19:20)-Sieg auf Rang elf. Bester deutscher Akteur war Dennis Schröder (Foto) mit 22 Punkten.

Von Beginn an entwickelte sich eine spannende und ausgeglichene Partie, in der Deutschland hauchdünn die Nase vorn hatte (6:5, 4. Minute). Gleiches Bild einige Minuten später. Nach einer 10:7-Führung für Deutschland hieß es wenig später 10:11 (6. Minute). Auffällig war die aggressive Spielweise im Angriff der DBB-Auswahl. Von 13 erzielten Punkten stammten bereits fünf von der Freiwurflinie. Garant für die Führung (15:11, 8. Minute) im ersten Viertel war Bogdan Radosavljevic, der ganz starke neun Punkte beisteuerte. Nach gutem Start endete der erste Abschnitt mit einer 20:12-Führung.

Kurz nach Wiederbeginn nahm Bundestrainer Kay Blümel eine Auszeit. Seine Schützlinge verpassten es, die bestehende Führung weiter auszubauen und ließen stattdessen die Slowenen zurück in die Partie (22:18, 13. Minute). Allerdings lief es nach der Auszeit nicht wesentlich besser, denn die Auswahl aus Slowenien verkürzte weiter auf 22:21, bis Stephan Haukohl endlich wieder Zählbares auf die deutsche Seite der Anzeigentafel brachte (24:21, 14. Minute). In der Folge besannen sich die ING-DiBa-Korbjäger auf das Erfolgsrezept des ersten Viertels. Mit aggressivem Spiel unter dem offensiven Brett führte der Weg an die Freiwurflinie. Die Führung stieg schnell auf 30:21 (15. Minute) an. Der Lauf der deutschen Mannschaft lief bis zu einem 17:0, ehe Slowenien durch einen Dreier erfolgreich war (39:24, 19. Minute). Zwei weitere Drei-Punkte-Würfe der Slowenen verringerten die deutsche Führung bis zur Halbzeit auf 41:30.

Slowenien suchte sein Heil Anfang des driten Viertels vornehmlich aus der Distanz und versenkte zwei Dreier in Folge (45:36, 23. Minute). Deutschland konterte, fing sich allerdings wenig später einen weiteren Drei-Punkte-Wurf (50:43, 26. Minute). Das Blümel-Team ließ sich trotz der regelmäßigen Aufholjagden der Slowenen nicht aus der Ruhe bringen, besann sich auf die eigenen Stärken und beendete das dritte Viertel mit einer 67:53-Führung.

Slowenien probierte im letzten Abschnitt noch einmal alles, aber die DBB-Auswahl hielt dagegen und verteidigte die souveräne Führung (77:64, 35. Minute). Drei Minuten vor dem Ende kam jedoch noch einmal Hoffnung bei den Slowenen auf (80:70, 37. Minute), die kurz darauf von Fabian Bleck zerstört wurde (82:70, 39. Minute). Am Ende gewann Deutschland verdient mit 86:73.

Bundestrainer Kay Blümel resümierte nach der Begegnung: „Das war ein souveräner Sieg mit kleineren Löchern in der Verteidigung. Ich denke, wir haben heute bestimmt, ob und wie wir gewinnen und somit einen versöhnlichen Abschluss erreicht. Insgesamt bin ich schon zufrieden mit den gezeigten Leistungen bei dieser EM. Wir haben zwar nur den 11. Platz erreicht, von der spielerischen Stärke hätten wir jedoch deutlich mehr schaffen können. Ich sehe uns auf einer Höhe mit den Teams von Platz fünf bis zwölf.“

Für Deutschland spielten:
Anselm Hartmann (Oldenburger TB), Mauricio Marin (RSV Stahnsdorf / IBBA Berlin, 2), Dennis Schröder (SG Braunschweig, 22), Besnik Bekteshi (BG Ludwigsburg, 5), Sid-Marlon Theis (SG Urspringschule, 3), Fabian Bleck (NOMA Iserlohn/Phönix Hagen, 5), Robin Jorch (RSV Stahnsdorf / IBBA Berlin, dnp), Paul Zipser (USC Heidelberg, 11), Stephan Haukohl (TuS Jena, 11), Johannes Richter (TSV Breitengüßbach, 2), Tim Unterluggauer (TuS Jena, 4) , Bogdan Radosavljevic (Bayern München, 21).

 

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