U18-Jungen bezwingen Russland13. Juli 2014

Die deutschen U18-Jungen haben eine insgesamt  “gute Vorbereitung auf die B-EM” (O-Ton Alan Ibrahimagic) beim internationalen Turnier im türkischen Konya mit einem 73:68 (23:23, 16:21, 16:8, 18:16)-Erfolg gegen Russland beendet. Ab dem 24. Juli geht es in Sofia/BUL um das “Unternehmen Aufstieg in die A-Gruppe!”.

Anfangs wurden die deutschen Angriffe zu durchsichtig vorgetragen, sodass die Russen mehrere einfache Ballgewinne hatten, indem sie Pässe abfingen. Daraus resultierten Fastbreakpunkte (3:12, 5. Min.). Niklas Kiel, der offensiv gesucht wurde, und Mahir Agva wurden mehrfach geblockt, aber Andreas Obst (Foto) versenkte einen Dreier. Kiel verkürzte an der Linie auf 7:12 und Agva besorgte das 9:12, ehe Constantin per Dreier den Ausgleich perfekt machte (12:12, 6. Min.). Die DBB-Auswahl war im Spiel angekommen, das bis zur Viertelpause weiter ausgeglichen verlief, obwohl Deutschland jetzt defensiv – besonders im 1-1 – zu viel gestattete (23:23).

Es blieb bei den Schwächen, den jeweiligen Gegenspieler zu kontrollieren. Das nutzte Russland (26:35, 15. Min.), während Deutschland vorne wieder zu umständlich agierte und mehrmals einen Pass zu viel spielte. Die Russen legten einen 10:0-Lauf hin, ehe Tim Hasbargen mal wieder für Deutschland traf (28:37, 16. Min.). Joschka Ferner und Jan-Niklas Wimberg verkürzten weiter (32:37) und der Dreier von Hasbargen bedeutete das 35:39 nach 17 Minuten. Persönliche Fehler wie Schrittfehler und Fehlpässe verhinderten zu diesem Zeitpunkt einen aus deutscher Sicht besseren Zwischenstand. Mit einem 39:44-Rückstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel fielen die ersten Würfe der DBB-Korbjäger nicht, bis Kiel sich energisch durchtankte und ein Dreipunktspiel vollendete (42:46, 23. Min.). Das DBB-Team mobilisierte alle verbliebenen Kräfte (Fünf Spiele an fünf Tagen), um wieder an die Russen heranzukommen (46:48, Jakob Merz, 26. Min.). Kiel und Merz spielten mit vier Fouls, aber Deutschland ließ jetzt nicht nach und kam durch Luis Figge an der Freiwurflinie zum Ausgleich (52:52, 29. Min.). Nach Figges Dreier lag man nach drei Vierteln sogar in Führung (55:52).

Ebert und Agva bauten die deutsche Führung direkt zu Beginn des Schlussabschnitts aus (62:52, 33. Min.). Anschließend allerdings brachte man die Russen immer wieder ins Spiel, indem man ihnen zu viele Offensivrebounds erlaubte und vorne nicht mehr so konsequent agierte. So waren die Russen eineinhalb Minuten vor dem Ende auf 68:66 heran. Nach der fälligen Auszeit verlor Deutschland erneut den Ball, kassierte den Ausgleich, ging aber durch Agva wieder in Führung (70:68, ´58). Ebert stahl den Ball und Hasbargen hatte zwölf Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe, er verwandelte einen davon zum 71:68. Sechs Sekunden foult Ebert, anschließend gab es einen deutschen Ballgewinn, den Agva zum Endstand verwandelte.

“Wir hatten uns heute vorgenommen, bei den Defensivrebounds besser zu sein. Das haben wir drei Viertel lang gut umgesetzt. Wir haben nach der Pause das Spiel lange kontrolliert, uns aber wohl etwas zu früh als Sieger gefühlt. Es war ein hervorragendes Turnier für uns mit fünf engen Spielen gegen europäische Topteams an fünf Tagen. Jetzt gilt es in ein paar Tagen, gut in die B-EM hinein zu kommen”, so Alan Ibrahimagic anschließend.

Für Deutschland spielten:
Constantin Ebert (TG 48 Würzburg/s.Oliver Baskets Akademie, 14), Andreas Obst (Bike-Cafe Messingschlager Baunach/TSV Tröster Breitengüßbach, 5), Sebastian Schmitt (FC Bayern München), Joschka Ferner (ratiopharm akademie Ulm/Weißenhorn Youngstars, 4), Jan-Niklas Wimberg (Baskets Akademie Weser Ems/Oldenburger TB, 2), Tim van der Velde (RheinStars Köln, dnp), Jakob Merz (Schoder Junior-Giraffen Langen/FRAPORT SKYLINERS, 2), Luis Figge (finke baskets Paderborn, 7), Tim Hasbargen (FC Bayern München, 10), Mahir Agva (Erdgas Ehingen/CYBEX Urspring, 19), Niklas Kiel (BBG Herford/finke baskets Paderborn, 10), Marcel Keßen (Iserlohn Kangaroos/Phoenix Hagen Juniors).

 

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