U18-Jungen ab Donnerstag in Metz21. Juli 2009

Blümel-Team in schwerer Vorrundengruppe gegen die Ukraine, Kroatien und Spanien

Am Donnerstag startet die U18-Nationalmannschaft in die Europameisterschaft im französischen Metz und hat dabei eine ähnliche Gruppe wie die so dramatisch gescheiterte U20-Herren erwischt.

Mit der Ukraine, Kroatien und Spanien warten drei schwere Brocken auf die Spieler von Bundestrainer Kay Blümel (Foto). „Wir sind uns bewusst, dass es in dieser Gruppe passieren kann, dass man alle drei Spiele verliert, oder trotz eines Sieges in die Abstiegsrunde rutschen kann“, schätzt Blümel die Möglichkeiten realistisch ein. „Wir wissen aber auch was wir können und sind so selbstbewusst zu sagen, dass wir alle drei Mannschaften schlagen können“. Dazu wäre aber eine Leistung nötig, wie sie die Philipp Neumann und Co. zuletzt in Spanien aufs Parkett gelegt haben. Dazu gab die Mannschaft beim abschließenden Turnier am vergangen Wochenende in Rotterdam – ohne Neumann – allerdings nur wenig Aussichten und muss schon noch ein paar Schippen drauf packen.

Entscheidende Bedeutung könnte bereits dem Auftaktspiel gegen die Ukraine (Do., 15.45 Uhr) zukommen, über die man im deutschen Lager nur wenig weiß. Aufbauspieler Andriy Lebedintsev ist allerdings aus dem letzten Jahr noch in bleibender Erinnerung und mit Kostyantyn Anikiyenko (2,14m) haben die Ukrainer wohl den längsten Spieler des Turniers in ihren Reihen. Bei einem Sieg sollten die Aussichten der Abstiegsrunde zu entgehen rapide ansteigen.

Zweiter Gegner am Freitag, 13.30 Uhr ist Kroatien, das mit fünf Spielern frischgebackenen Bronzemedaille-Gewinnern von der U19-WM in Neuseeland, antreten wird. Angeführt vom All-Tournament-Guard Toni Prostran, den Bundestrainer Kay Blümel auch noch aus dem letzten Jahr in Erinnerung hat, als er in der Vorbereitung der damaligen U18-Jungen 44 Punkte einschenkte. Zweiter wichtiger Spieler ist der 2,03m große Small Forward Ivan Batur, der mit der Empfehlung einer 54-prozentigen WM-Dreierquote bei der EM auflaufen wird. Dies sind aber nur zwei der zahlreichen Waffen eines sehr starken kroatischen Teams, das zumindest den Bronzeplatz des letzten Jahres verteidigen möchte und als klarer Gruppenfavorit gilt.

Den dritten Gegner Spanien (Sa., 13.30 Uhr) kennt die deutsche Mannschaft sehr gut, hat man doch bereits vier Mal gegen die Iberer in diesem Jahr gespielt, allerdings nur einen, wenn auch überzeugenden, Sieg errungen. Die Spanier zeichnet eine sehr gute Mannschaftsstruktur aus, in der verschiedene Spieler Verantwortung übernehmen können. Angeführt wird das Team von Aufbauspieler Nacho Guigou, der die Mannschaft nicht nur hervorragend führt, sondern jederzeit als Scorer in Erscheinung treten kann. Daneben sind die Forwards Alberto Jodar, Nacho Llovet und Joan Tomas die wichtigsten Stützen der spanischen Mannschaft, die sicherlich nicht ganz die Stärke vergangener Teams hat.

Sollten die ING-DiBa-Korbjäger die Zwischenrunde erreichen, warten mit voraussichtlich Frankreich, Serbien und Slowenien oder Tschechien drei weitere dicke Brocken, die ein Erreichen des Viertelfinales fast unmöglich erscheinen lassen.

Wie unberechenbar der Verlauf einer EM ist, musste nicht zuletzt gerade die deutsche U20 erfahren. Entschieden werden die Spiele meistens im Kopf und da erwartet Bundestrainer Kay Blümel von seinen Spielern die nötige Anspannung, Respekt, aber auch Selbstbewusstsein, jeden Gegner bei der EM schlagen zu können und zu wollen.

Durch die Nähe der EM zur deutschen Grenze (Metz liegt ca. 70km von Saarbrücken entfernt) hofft Blümel auch zahlreiche Fans aus Deutschland in der Halle zu treffen, die die deutsche Mannschaft unterstützen.

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