U18-Herren 61:68 gegen Slowenien20. Juli 2005

DBB-Team sah schon wie der Sieger aus
Die deutsche U18-Herren-Nationalmannschaft hat das Zwischenrundenspiel um die Plätze 9-16 bei der Europameisterschaft in Belgrad gegen Slowenien trotz über weite Strecken toller Leistung mit 61:68 (18:22, 14:9, 18:14, 11:23) verloren. Nun geht es im morgigen Spiel gegen Belgien darum, sich durch einen Sieg eine günstigere Ausgangsposition – sprich den vermeintlich schwächeren Gegner – für das Überkreuzspiel mit der anderen Gruppe gegen den Abstieg am Samstag zu verschaffen.

Die ersten beiden Vierel verliefen ausgeglichen, auch wenn die Slowenen nach gutem deutschen Start (8:4, 4. Min.) meist knapp in Führung lagen (10:14, 8. Min.; 21:22, 12. Min.). Christian Strenge sorgte für den erneuten Ausgleich (26:26, 17. Min.), Marco Buljevic (Foto) warf die DBB-Auswahl in Front (30:28, 20. Min.). Eine Sekunde vor der Pausensirene zeichnete Oskar Faßler für die knappe Führung zum Seitenwechsel verantwortlich. Das umkämpfte Spiel war gekennzeichnet von vielen Fehlern (Deutschland 1, Slowenien 11 Ballverluste nach zwei Vierteln) auf beiden Seiten, aber auch von einer aggressiven deutschen Verteidigung (7 Steals bis zur Pause). 

Hin und her ging es auch in Viertel 3, an dessen Ende sich die Deutschen erstmals einen größeren Vorteil erspielten, der bis zur 32. Minute auf 54:45 ausgebaut wurde. Zu diesem Zeitpunkt sah die DBB-Auswahl schon wie der Sieger aus, da zudem der im bisherigen Turnierverlauf beste slowenische Spieler Klemen Lorbek bereits sein 5. Foul kassiert hatte. Doch die nächsten Minuten gehörten bis zum 54:57 komplett dem Gegner, ehe Lucca Staiger zur letzten deutschen Führung traf (58:57, 37. Min.).

Slowenien konterte erneut, gewann die spannende Partie und brachte sich mit dem Sieg in die „Sicherheit“ der Spiele um die Plätze 9-12. Auf dem Scoutingbogen wurden u.a. 20 deutsche Ballverluste und 17 slowenische Offensivrebounds notiert. „Wir sind wohl an der eigenen Courage gescheitert und haben nach unserem 9-Punkte-Vorsprung aufgehört als Team Basketball zu spielen“, resümierte ein enttäuschter Bundestrainer Heimo Förster.

Deutschland:
Marco Buljevic (SG Urspringschule/TSG Ehingen, 5 Punkte), Mike Dejworek (TV Langen), Oskar Faßler (IBBA/TuS Lichterfelde, 2), Maximilian Gröbe (FC Bayern München), Per Günther (BBV Hagen, 3), Sajmen Hauer (Franken Hexer/TSV Breitengüßbach, 4), Johannes Lischka (TV Lich, 5), Tim Ohlbrecht (TSV Bayer 04 Leverkusen, 18), Alexander Schreiber (TSV Bayer 04 Leverkusen),  Nicolai Simon (SG Urspringschule/TSG Ehingen, 15), Lucca Staiger (SG Urspringschule/TSG Ehingen, 7), Christian Strenge (SG Urspringschule/TSG Ehingen, 2).

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