Italien zeigt U18-Jungen Grenzen auf22. April 2011

53:72-Niederlage für Blümel-Team – Richter, Zipser und Albrecht beste deutsche Werfer
Sehr geerdet verließen die Spieler der deutschen U18-Nationalmannschaft das Feld nach ihrem Match gegen Italien. Vor allem im letzten Viertel zeigten die Azzurri ihnen deutlich ihre Schwächen auf und fügten dem DBB-Team so die 53:72 (16:15; 27:40; 41:51)-Niederlage zu. Bereits gestern konnten die Italiener mit einem 72:64-Sieg gegen Gastgeber Spanien überraschen und überzeugen. Eine Mannschaft, die wie aus einem Guss agiert, mit hohem Tempo und Intensität spielt und verteidigt.

So war es nicht verwunderlich, dass die Südeuropäer zu Beginn das Zepter gleich in der Hand hatten und schnell mit 11:4 (5. Minute) in Führung lagen. Vor allem aus Pick-&-Roll-Situationen konnten die Azzurri die Verteidigung der ING-DiBa-Korbjäger knacken. Erst nach einer Auszeit bekam die deutsche Mannschaft den Angriff Italiens besser in den Griff, konnte nun selbst Akzente im Angriff setzen und zur Viertelpause ein 16:15 erkämpfen. In Abschnitt zwei konnten die Anselm Hartmann & Co. die Intensität der Italiener nicht mehr mitgehen. Insbesondere beim Rebound unter dem deutschen Korb machte sich dies bemerkbar. Hatte man den Azzurri im ersten Viertel nur vier Rebounds erlaubt, waren es nun gleich sieben. Da man selbst im Angriff nur wenig Zählbares zu Stande brachte, weil man viel zu wenig Kreativität zeigte, zu sehr die Laufwerke der Systeme verwaltete und ohne jegliche Intensität spielte, lag man zur Pause schon deutlich zurück.

Eine Standpauke sollte in der Kabine folgen, hatte aber für das dritte Viertel nur geringe Auswirkung. Lediglich drei Punkte konnten die DBB-Junioren den weiter auf hohem Niveau spielenden Südeuropäern abknapsen, ließ dabei aber nur elf Punkte zu, was noch einmal Hoffnung für den Schlussabschnitt machte. Dank ständig wechselnder Verteidigungen (3-2, 1-3-1-Zone und Mann-Mann-Verteidigung) konnte man den Rhythmus der Azzurri stören und war fünf Minuten vor Spielende nach einem Drei-Punkte-Spiel doch noch auf Schlagdistanz angekommen (48:53). Damit war es dann aber mit der Herrlichkeit der deutschen Mannschaft vorbei. Im Angriff brachte man kaum noch einen geordneten Angriff zu Stande, während Italien in den letzten Minuten wie entfesselt agierten und der DBB-Zwölf noch eine deutliche Niederlage beibrachte. Für Deutschland punkteten Johannes Richter, Paul Zipser (Foto) und Paul Albrecht zweistellig.

Für Deutschland spielten: Anselm Hartmann (Oldenburger TB, 6 P.; 4 Reb.), Josip Peric (ALBA Berlin, 2 P.; 2 Reb.; 1 Ass.; 2TO), Dennis Schröder (SG Braunschweig,2 P.; 4 Reb.; 3 TO), Philipp Daubner (TSV Breitengüßbach,2 TO), Jakob Krumbeck (TuS Jena, 1 P.; 2 TO), Fabian Bleck (TuS Iserlohn, 2 P.), Paul Albrecht (TuS Jena, 10 P.; 7 Reb.; 2 Ass.), Paul Zipser (USC Heidelberg, 11P.; 3 Reb.; 2), Stephan Haukohl (TuS Jena, 4 P.; 7 Reb.; 2 TO), Johannes Richter (TSV Breitengüßbach, 12 P.; 9 Reb.; 3TO), Tim Unterluggauer (TuS Jena, 3 Reb.), Robin Jorch (IBBA Berlin, 3 P.; 2 Reb.)

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