DBB-U18 verliert offenes Duell mit Spanien knapp23. April 2011

72:77-Niederlage gegen die Iberer- Deutschland beendet Turnier auf dem dritten Platz
Eine großartige Wiederauferstehung zeigte die deutsche U18-Nationalmannschaft im abschließenden Spiel des internationalen Turniers in Vilagarcia. Trotz der 72:77 (20:14, 16:20, 13:20, 23:23-Niederlage war DBB-Bundestrainer Kay Blümel mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Wir waren über 40 Minuten ein sehr ebenbürtiger Gegner und hätten in der Schlussphase das Spiel für uns entscheiden können, wenn wir in drei Situationen etwas abgeklärter agiert hätten“. Das Turnier beendete die DBB-Zwölf auf dem dritten Platz hinter Turniersieger Italien und Spanien, aber vor Frankreich, welches den Azzurri heute die erste Niederlage zufügte, die aber auf das Klassement keine Auswirkung mehr hatte.

Von Beginn an zeigten Anselm Hartmann, Dennis Schröder, Paul Zipser, Johannes Richter und Tim Unterluggauer, die Blümel in die Starting Five beordert hatte, eine konzentrierte Leistung. Nach der 5:2-Führung Spaniens (2. Min.) konnte sich Tim Unterluggauer unter dem spanischen Korb zwei Mal durchtanken und das 9:5 (4. Min.) markieren. Eine Führung, die die deutsche Mannschaft bis ins dritte Viertel nicht mehr abgeben sollte, obwohl man in der ersten Halbzeit 13 Offensivrebounds der Iberer zuließ. Eine starke mannschaftliche Spielweise, exzellente Wurfauswahl und hohe Trefferquote (9/15 2er / 60 Prozent, 4/7 3er / 57 Prozent) ließ das deutsche Team aber stets die spanische Mannschaft auf Distanz halten. Dennis Schröder machte ein hervorragendes Spiel als Point-Guard und war von der spanischen Defense einfach nicht zu kontrollieren. Da er zudem auch aus der Distanz sicher traf, lagen die ING-DiBa-Korbjäger nach seinem zweiten Dreier mit 31:26 (18. Min.) in Front. Hätte Alejandro Abrinez nicht mit der Pausensirene einen Dreier versenkt, wäre dies auch der Abstand zur Halbzeit gewesen.

Auch nach der Pause machte die deutsche Mannschaft da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte. Mit sehr konzentrierter Verteidigung, ließ man den spanischen Angriff nur schwer zu Entfaltung kommen und war auch beim Rebound stabiler (nur ein Offensivrebound der Spanier). Dennoch konnten die Gastgeber beim 43:42 (24. Min.) erstmals die Führung übernehmen und bis zur Viertelpause auf 54:49 ausbauen. Damit war aber noch keine Vorentscheidung gefallen. Weiterhin sehr konzentriert in der Verteidigung stahl man Punkt für Punkt der Führung und war nach einem Dreier von Paul Albrecht (Foto) zum 61:62 (35. Min.) wieder dran. Zwei Ballverluste in Folge ließen das Pendel wieder zu Gunsten der Iberer ausschlagen 66:61 (36. Min.). Damit war die Messe aber immer noch nicht gelesen. Zwar leistete sich Dennis Schröder sein fünftes Foul, wurde aber von Josip Peric, wie auch schon zuvor, sehr gut vertreten. Beim 70:71 (39. Min.) war das Spiel wieder offen. Nach einem weiteren Ballverlust musste die deutsche Mannschaft foulen und geriet wieder ins Hintertreffen (70:73). Da man selbst im Angriff nur einen von zwei Freiwürfen verwandeln konnte, blieb Bundestrainer Blümel bei diesem Konzept. Spanien erwies sich aber als sicher von der Freiwurflinie und kam so doch noch zu einem, zumindest dem Ergebnis nach, sicheren Sieg.

Für Deutschland spielten:

Anselm Hartmann (Oldenburger TB, 4 P.; 2 Reb.; 2TO), Josip Peric (ALBA Berlin, 7 P.; 4 Reb.; 2 Ass.; 1TO), Dennis Schröder (SG Braunschweig, 17 P.; 2 Reb.; 2 Ass.), Philipp Daubner (TSV Breitengüßbach, dnp), Jakob Krumbeck (TuS Jena, 3 P.), Fabian Bleck (TuS Iserlohn), Paul Albrecht (TuS Jena, 3 Reb)., Paul Zipser (USC Heidelberg, 14 P.; 9 Reb.; 5 TO), Stephan Haukohl (TuS Jena, 6 P.), Johannes Richter (TSV Breitengüßbach, 11 P.; 5 Reb.; 4TO), Tim Unterluggauer (TuS Jena, 10 P.; 4 Reb.; 3 TO), Robin Jorch (IBBA Berlin, dnp)

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