AST-Teilnehmerfeld ist komplett10. März 2006

Bundestrainer Heimo Förster blickt voraus

Kroatien, Schweden und die Ukraine als letzte Teams dabei

Das Teilnehmerfeld des 23. Albert Schweitzer Turnieres vom 15.-22. April 2006 ist komplett. Nachdem Argentinien und Tunesien kurzfristig abgesagt hatten, wurde den Teams aus Kroatien, Schweden und der Ukraine zugesagt. Somit gehen nun folgende Teams in folgenden bereits ausgelosten Vorrundengruppen an den Start:

Gruppe A: Türkei, Deutschland, China, Schweden
Gruppe B: Griechenland, Italien, Serbien und Montenegro, Kanada
Gruppe C: Frankreich, Litauen, Ukraine, Australien
Gruppe D: USA, Spanien, Israel, Kroatien

Den kompletten Spielplan finden Sie hier

Auf der Website des Albert Schweitzer Turnieres finden Sie alle weiteren relevanten Informationen zur Akkreditierung, zu den Tickets, zur Anfahrt, zur AST-Geschichte, zu den einzelnen Teams etc.
Klicken Sie auf www.ast-basketball.de und erfahren Sie mehr zum traditionsreichen Turnier.


Bundestrainer Heimo Förster blickt voraus:
„Für meine Spieler ist das AST eine Riesen-Herausforderung!“

Heimo Förster (Foto) ist ehemaliger Bundesligaspieler beim TSV Bayer 04 Leverkusen und mittlerweile im 2. Jahr Bundestrainer für den männlichen U18-Nachwuchs. Im vergangenen Jahr gelang bei der U18-Europameisterschaft in Belgrad/Serbien und Montenegro mit dem 14. Platz der angestrebte Klassenerhalt, einige Resultate ließen durchaus aufhorchen (87:84 gegen Litauen, 72:78 gegen Griechenland). In diesem Jahr darf es gerne auch etwas mehr sein. Als „ideale Vorbereitung auf die EM und als ganz besonderen Höhepunkt alle zwei Jahre“ bezeichnet der 42-Jährige demnach das Albert Schweitzer Turnier, das seiner Truppe den nötigen Schliff für die EM (18.-27. Juli in Amaliada/Griechenland) geben soll.

„Ich habe mir vor zwei Jahren selber ein Bild von dem Turnier gemacht und war restlos begeistert. Die Atmosphäre in den Spielhallen, das Niveau der Spiele, das Miteinander aller Teams… das ist schon eine tolle Sache und unheimlich wichtig und prägend für einen Spieler und eine Riesen-Herausforderung“, meint Heimo Förster, der ein in diese Richtung gehendes Statement von Dirk Nowitzki („Ich kann sagen, dass mich die Teilnahme am Albert Schweitzer Turnier weiter gebracht hat“, O-Ton 2004) nur unterstreichen kann. Das größte Turnier dieser Art auf der Welt habe eine große Bedeutung, denn es gebe die Gelegenheit, auf höchstem internationalen Niveau Erfahrungen zu sammeln. „Diese Erfahrungen kann man durch nichts ersetzen. Sie prägen einen Spieler mehr als jedes Training, es gibt nichts besseres. Da kann ich auch nur deutlich an die Trainer und Berater meiner Spieler appellieren, diese Wertigkeit anzuerkennen und den jungen Menschen nicht etwa AST- oder EM-Teilnahme ausreden zu wollen“, findet der Bundestrainer deutliche Worte.

Mit der Auslosung der deutschen Vorrundengruppe beim Albert Schweitzer Turnier kann Heimo Förster leben. „Höhepunkt der Vorrunde ist für uns sicher das Spiel gegen die Türken. Dann wird die Halle aus allen Nähten platzen, und wir spielen gegen den Titelverteidiger und eine der besten Mannschaften in Europa. Da muss man ganz bestimmt keinen Spieler besonders motivieren“, so der Coach. Von den weiteren Vorrundengegnern Schweden und China wisse man noch nicht viel, werde sich aber natürlich auch auf diese Spiele intensiv vorbereiten. „Gegen China zu spielen ist natürlich sehr interessant. Als Olympia-Gastgeber 2008 wird dort Basketball zur Zeit besonders intensiv gefördert. Vergleiche mit asiatischen Mannschaften sind immer sehr reizvoll, denn die spielen mit wenig Strukturen, dafür aber hochintensiv. Die Schweden haben in den letzten Jahren in der Nachwuchsarbeit große Fortschritte gemacht und dürfen nicht unterschätzt werden. Vielleicht haben sie ja wieder einen überragenden Spieler wie Rudy Mbemba im Team. Insgesamt hoffe ich natürlich auf einen Platz unter den ersten beiden Teams in unserer Vorrundengruppe, damit wir um die Plätze 1-8 spielen können“, blickt Heimo Förster voraus.

Einige seiner Spieler standen bereits im vergangenen Jahr in der deutschen U18-Nationalmannschaft und spielten dort bei der EM tragende Rollen (z. B. Tim Ohlbrecht, Sajmen Hauer (Foto von der EM 2005), Per Günther, Oskar Faßler). „Es wird sehr interessant sein zu beobachten, wie diese Spieler ihre bereits gemachten internationalen Erfahrungen im Kampf gegen die europäische Spitze und gegen einige Weltklasseteams umsetzen können, während andere Spieler wiederum erstmals auf internationalem Parkett auftreten. Ich freue mich jedenfalls besonders darüber, dass alle Spieler deutlich gemacht haben, dass sie sich verbessern und nicht etwa auf dem Erreichten ausruhen möchten“, freut sich der Bundestrainer über die große Leistungsbereitschaft innerhalb seiner Mannschaft.

Eine knappe Woche vor Turnierbeginn trifft sich das Team im Olympia-Stützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg, um sich intensiv auf das AST vorzubereiten. „Wir haben bei der Nachsichtung einige neue Spieler entdeckt, die wir einbauen möchten. Besonders die langen Leute müssen herangeführt werden. National sind die alle mehr oder weniger unantastbar, aber international ist das eine ganz andere Hausnummer. Ich bin aber optimistisch, dass meine Mannschaft sich beim Albert Schweitzer Turnier ordentlich verkaufen wird“, verspricht Heimo Förster abschließend.


 

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